23.3 2017, posted by Könu

#RETRO – VERTRAUEN

„Ich entscheide mich, den  Sorgen in meinem Leben keinen Raum zu geben. Sorgen sind wie ein Schaukelstuhl, sie halten mich in Bewegung, bringen mich im Leben aber nicht vorwärts.“

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Wenn ein Sturm unseren Alltag überrascht, kommen mit ihm auch automatisch die Sorgen und Ängste. Fragen wie „Kommt das gut? Was bringt die Zukunft? Wie kann ich diese Herausforderung nur meistern? Kann ich noch Hoffnung auf ein gutes Ende haben?“ nehmen dann unseren Alltag ein. Angst breitet sich aus und Sorgen nehmen uns gefangen.

Ich möchte dich ermutigen, den Sorgen in deinem Leben nicht zu viel Raum zu geben. Wenn wir uns von den Sorgen und den Ängsten einnehmen lassen, halten sie uns in Bewegung, bringen uns aber nicht vorwärts. Wenn Sorgen und Ängste drohen, mein Leben in Besitz zu nehmen, stelle ich mir den Sternenhimmel vor. Mit unseren Augen können wir ca. zwischen 5’000-6’000 Sterne wahrnehmen. Schauen wir unsere Galaxie, die Milchstraße, an, befinden sich dort zwischen 200-300 Milliarden von Sternen. Wenn man bedenkt, dass die Milchstraße nur eine von zig Galaxien ist, stelle ich mir vor, wie Gott zu mir sagt:

„Könu, sei nicht nervös. Sorge dich nicht! Deine Sicht vom Leben ist begrenzt. Ich hingegen sehe sehr viel weiter. Ich habe die ganze Galaxie in meiner Hand. Ich sehe auch schon die Lösung für dein Problem. Vertraue mir und lasse dich nicht von deinen Sorgen einnehmen. Ich sorge für dich!“

Hast du gewusst, dass 90 Prozent der Sorgen, die wir uns machen, nicht eintreffen? Also lebe dein Leben in Freiheit und überlass deine Sorgen dem, der die Lösung für deine Herausforderungen in seiner Hand hält!

„Vertrau dich dem Herrn an und sorge dich nicht um deine Zukunft! Überlass sie Gott, er wird es richtig machen.“ Psalm 37, 5

 

21.3 2017, posted by Könu

#RETRO – ZUVERSICHT!

„Wer bist du, dass du meinen Plan anzweifelst, von Dingen redest, die du nicht verstehst?“ Hiob 38, 1

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Hiob, ein Mann aus der Bibel, wird auf die Probe gestellt und erlebt nicht nur eine sanfte Brise, sondern eher den Sturm der Stürme. Er verliert alles, was ihm lieb ist, er wird am ganzen Körper krank und fühlt sich einsam und verlassen. Im Dialog mit Gott sagt dieser Folgendes zu ihm: „Hiob, zweifle nicht an meinem Plan. Ich habe einen Plan und dieser dient immer zu deinem Besten! Hiob, steh wieder auf, ich habe dich nie im Stich gelassen.“

Wenn Gott Stürme in unserem Leben zulässt, dann verfolgt er damit immer eine Absicht. Oftmals verstehen wir diese nicht, wir kommen an unsere Grenzen und sehen so oft keine Lösung und keine Hoffnung mehr. Doch schlussendlich ist das Ziel Gottes mit jedem Sturm, dich stärker zu machen. Gott wird nie zulassen, dass dir die Stürme in deinem Leben schlussendlich mehr Schaden als Segen zufügen. Wie bei Hiob hat Gott ein Ziel vor Augen. Er sieht den Segen, der aus dem Sturm für dich entsteht!

Am Schluss der langen Probezeit von Hiob lesen wir:

„Der Herr segnete Hiob während der nun folgenden Zeit seines Lebens noch mehr als vorher. Hiob lebte nach seiner Erprobung noch 140 Jahre, so dass er noch seine Enkel und Urenkel sah. Er starb in sehr hohem Alter, nach einem reichen, erfüllten Leben.“ Hiob 42, 12&16

Kommt ein Sturm in dein Leben, schaut Gott nicht vom Himmel herunter und sagt: „Ups, dieser Mensch kommt in einen Sturm! Mal schauen, wie er so reagiert. Spannend, was er daraus machen wird. Kommt, Engel, schließen wir mal ein paar Wetten ab, ob er es schaffen wird!“ Nein, Gott wird als dein liebender Vater alles geben, um dich zu beschützen, dich wieder heil heraus zu bringen, und er wird den Sturm in deinem Leben sogar noch dazu benutzen, dich stärker hervorgehen zu lassen. Mit Gott an deiner Seite wird jeder Sturm zu einem Sieg für dich. Warum? Weil Gott auf deiner Seite ist. Gott sagt zu den Umständen, den Herausforderungen, den Versuchungen, den Problemen und den Nöten in deinem Leben: „Du legst dich mit dem Falschen an. Dies ist meine geliebte Tochter, dies ist mein Sohn! Du hast keine Chance!“

Der Schöpfer des Universums, der alles bis ins kleinste Detail geplant und designt hat, der deinen Anfang und dein Ende in seiner Hand hält, kämpft für dich. Halte dich einfach an Gott fest, und du wirst erleben, wie sich jegliche Stürme in deinem Leben zu deinen größten Siegen verwandeln werden!

„Tue, was du kannst und Gott wird tun, was du nicht tun kannst!“

„Gott steht zu euch. Er lässt nicht zu, dass die Versuchung größer ist, als ihr es ertragen könnt. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen.“ 1. Korinther 10, 13

 

16.3 2017, posted by Könu

#RETRO – HERZENSSACHE!

„Ermutigt einander mit Psalmen, Lobgesängen und von Gottes Geist eingegebenen Liedern; singt und jubelt aus tiefstem Herzen zur Ehre des Herrn und dankt Gott.“  Epheser 5, 19&20

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Wir erleben alle immer wieder Wunder. Sei es, dass du den Job deines Lebens bekommst, jeden Morgen immer wieder gesund aufstehen kannst, am Abend neben deinem Ehepartner einschlafen kannst, Freunde hast, die das letzte Hemd für dich geben würden oder eine Kirche besuchst, in der du jeden Sonntag ermutigt und inspiriert wirst.

Viel zu schnell werden diese Wunder, all die Geschenke, die uns Gott und das Leben machen, für uns selbstverständlich. Dein Ehepartner war mal ein Wunder, jetzt es normal, mit ihm verheiratet zu sein. Dein Job war mal eine Gebetserhörung, nun ist er zur täglichen Routine geworden. Dein Haus war mal ein Geschenk von deinen Eltern, im Moment ist es jedoch eher eine Belastung. Deine täglichen drei Mahlzeiten sind ein Geschenk, du nimmst sie aber als selbstverständlich. Die Kirche, die dich jeden Sonntag inspiriert und ermutigt, ist zur sonntäglichen Routine geworden. Dein gesundheitlicher Zustand ist gut und du erwartest nichts anderes, eigentlich ist es jedoch ein tägliches Wunder, wenn du gesund und fit erwachst.

Gott schenkt uns jeden Tag so viele Dinge, Situationen und Wunder, die wir leider oftmals nicht mehr sehen, weil sie selbstverständlich geworden sind. Wie können die Wunder, die Geschenke, die Beziehungen wieder ihr Leben, ihren Zauber und ihre Leidenschaft zurückbekommen? Indem du lernst und dich täglich darin übst, dankbar zu sein. Ein dankbares Herz ist ein demütiges Herz. Ein dankbarer Mensch ist ein lebendiger Mensch.

Wenn du und ich es schaffen, unsere Dankbarkeit für all die Geschenke, die Gott uns schon gemacht hat, zu behalten, behalten wir die Freude daran und somit auch die Freude am Leben und an uns selbst! Versuche es doch in der nächsten Zeit. Vielleicht feierst du mit deiner Familie ein Fest oder verbringst Zeit mit Freunden. Anstatt dich zu beklagen, was in der Welt, in deinem Leben und in deinem Umfeld alles nicht gut läuft, freue dich! Sei dankbar und genieße die Momente, die dir in nächster Zeit geschenkt werden!

Ich danke unserem Herrn Jesus Christus immer wieder.“ 1. Timotheus 1, 12

 

 

14.3 2017, posted by Könu

#RETRO – PERSPEKTIVENWECHSEL

„Solange du an Gott glaubst, auf ihn vertraust, ihn mit deinem Leben ehrst und in jeglichen Bereichen dein Bestes gibst, wird Gott immer wieder das Beste für dich suchen. Er wird dir die richtigen Türen zur richtigen Zeit öffnen. Er wird dir die richtigen Leute über den Weg schicken. Er wird dir mit seiner Gunst begegnen und dich mit seinem Segen überschütten.“

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Vollziehe einen Perspektivenwechsel und beginne, auf Gott und seine Möglichkeiten zu schauen. Wende deinen Blick ab von all deinen Nöten, Ängsten und Problemen und schaue stattdessen auf Gott. Ein geniales Hilfsmittel dabei ist unsere Dankbarkeit.

Zwei Mütter sind mit ihren Kindern auf dem Spielplatz und beginnen zwischen Schaukel und Rutschbahn einen kleinen Smalltalk. Die erste Mutter, völlig erschöpft, frustriert und entmutigt, beklagt sich über ihr kleines Mädchen. „Laila ist so ein Trotzkopf, sie hört mir nie zu, macht ständig alle Hosen kaputt, holt mir zu den ungünstigsten Zeiten alle Nachbarskinder ins Haus, macht ein riesiges Chaos und veranstaltet den größten Lärm. Ich bin ständig am Aufräumen, Putzen, Waschen, Kochen, Organisieren… Wenn ich das gewusst hätte! Sie kostet mich alle Nerven!“ Die zweite Mutter schaut sie verständnisvoll an und sagt: „Mit Kevin geht es mir nicht anders. Er weiß genau, was er will und was nicht. Ich habe herausgefunden, dass er mir am besten zuhört, wenn ich ihm auf Augenhöhe begegne und in seiner Sprache mit ihm rede. Hosen flicken ist mein neues Hobby geworden, ich habe meine alte Nähmaschine wieder rausgeholt. Kevin benutzt sie natürlich am liebsten als Auto mit Gaspedal. Die Nachbarskinder ersetzen bei uns die Spielgruppe, wenn’s zu laut wird, schicke ich sie jeweils nach draußen, und Kevin blüht richtig auf bei dem Tumult. Die Hausarbeit hat ein wenig an Priorität verloren, aber was soll’s, am Dreck ist noch niemand gestorben. Seit ich Mutter bin, sind meine Nerven viel benutzt worden und dadurch strapazierfähiger geworden. Kevin lehrt mich, das Leben mit anderen Augen anzusehen, den Weg als Ziel zu nehmen und geduldiger und gnädiger mit mir selber zu sein. Noch selten habe ich soviel gelacht wie mit ihm. Ich stelle mir immer wieder vor, was wohl aus ihm werden wird und warum gerade ich seine Mutter geworden bin. Ich versuche immer wieder, mein Bestes zu geben. Und wer weiß, vielleicht wird er der nächste Bundesrat und Laila seine Frau!“ Beide Mütter lachen.

Es ist immer wieder eine Frage der Perspektive. Ein Glas kann halb voll oder halb leer sein. Du und ich entscheiden, wem wir mehr Gewicht geben wollen, dem Guten oder dem Negativen im Leben. Statt dankbar zu sein, beklagen wir uns über unsere Kinder, unseren Ehepartner, den Job, die Wohnung, unser Auto, den Regen, den Schnee, die Wärme und dann wieder die Kälte. Doch was wäre, wenn wir plötzlich alles auf einen Schlag verlieren würden? Wäre dann nicht das Alte eigentlich ganz attraktiv gewesen?

Entscheide dich für die Dankbarkeit. Freue dich an dem, was du hast, ehre Gott, indem du dankbar bist für das, was er dir heute zur Verfügung gestellt hast, dann wird Gott dir die richtigen Türen zur richtigen Zeit öffnen, dir Möglichkeiten schenken und Menschen über den Weg schicken, die dich in ein neues Level führen werden.

Und dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ Epheser 5, 20

9.3 2017, posted by Könu

#NEW – BLEIBE UNTERWEGS!

„Ich bitte Gott, dass er euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft schenkt, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet.“ Epheser 3,16

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Vor Kurzem las ich eine Geschichte eines Mannes, der eine arme, alte Frau besuchte, die im Sterben lag. Während er in dem engen Raum ihres zerfallenen Hauses neben ihrem Bett saß, erregte der kleine und einzige Bilderrahmen, der an einer kargen Wand hing, seine Aufmerksamkeit. Statt eines Bildes enthielt der Rahmen ein gelbes Stück Papier, auf dem etwas geschrieben stand. Er fragte die Frau nach dem Papier und sie antwortete: „Nun, ich kann nicht lesen, daher weiß ich nicht, was darauf steht. Aber vor langer Zeit habe ich für einen sehr wohlhabenden Mann gearbeitet, der keine Familie hatte. Kurz bevor er starb, gab er mir dieses Stück Papier und ich hob es die letzten 40 bis 50 Jahre als Erinnerung an ihn auf.“ Der Mann schaute genauer nach, was der Rahmen enthielt, zögerte einen Moment und sagte dann: „Wissen Sie, dass das der letzte Wille und das Testament dieses Mannes ist? Er benennt Sie als einzige Erbin über seinen ganzen Reichtum und sein ganzes Eigentum!“ (Aus Joseph Prince, Unverdiente Gunst)

Fast 50 Jahre lang hatte diese Frau in elender Armut gelebt, obwohl sie Besitzerin eines unglaublichen Vermögens war. So oft geht es uns göttlich gesehen genau gleich. Wir alle besitzen Träume, Möglichkeiten und Durchbrüche, die in unserer Zukunft auf uns warten. Doch statt dass wir uns dies bewusst sind, verpassen wir sie, weil wir aufgehört haben zu glauben. Aufgehört haben, mehr zu erwarten und uns mit dem Mittelmaß zufriedengegeben haben. Was für ein Leben sollten wir leben, damit wir all den Segen, den Gott noch für dich und mich bereithält, nicht verpassen? Es sollte ein Leben sein, welches sich immer wieder dazu entscheidet, mit Gott unterwegs zu bleiben. Egal was wir erleben, durchmachen oder in was für einer Lebensphase wir auch stehen mögen, bleiben wir mit unserem Gott unterwegs, kann er uns zum nächsten Durchbruch, Wunder und Segen führen. Doch bleiben wir stehen, verpassen wir all das, was Gott noch mit dir und mir verändern und bewegen möchte.

Gott verspricht uns im obengenannten Vers, dass er uns aus seinem unerschöpflichen Reichtum beschenken wird und uns immer wieder alles gibt was wir brauchen, um unsere Herausforderungen erfolgreich zu überwinden. Statt dem Prozess davonzulaufen, aufzugeben oder ihn zu ignorieren, halte an und stelle dir zwei Fragen:

  1. Gott, was willst du mir dadurch sagen?
  2. Gott, was ist jetzt mein nächster Schritt?

Wenn wir den Mut aufbringen, uns diesen zwei Fragen ehrlich zu stellen und auch umzusetzen, was Gott uns aufs Herz legt, kommen wir weiter und bewegen uns auf das nächste Ziel, den nächsten Durchbruch oder Segen zu. Gott hat mehr bereit für dich und mich, denn wir sind nicht für den Stillstand geschaffen. Wir wurden für die Bewegung gemacht. In jeder Herausforderung, in jeder alltäglichen Situation: Bleibe nicht stehen, sondern gehe weiter und suche den nächsten Schritt, die nächste offene Tür, die nächste Gelegenheit Gottes für dein Leben und du wirst immer wieder erleben, wie unser Gott dir alles gibt, was du an Kraft und Weisheit benötigst, um den nächsten Schritt zu gehen. Bleib dran mit Gott, tue, was er dir aufs Herz legt und das Beste wartet in deiner Zukunft auf dich!

 

7.3 2017, posted by Könu

#NEW – SUCHE EINEN WEG!

„Da wir nun so viele Zeugen des Glaubens um uns haben, lasst uns alles ablegen, was uns in dem Wettkampf behindert, den wir begonnen haben – auch die Sünde, die uns immer wieder fesseln will. Mit zäher Ausdauer wollen wir auch noch das letzte Stück bis zum Ziel durchhalten.“ Hebräer 12, 1

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Wenn wir unseren Lauf mit Gott zusammen erfolgreich beenden wollen, müssen wir auch lernen, einen Weg mit unseren Schwächen, Sünden und Versuchungen zu finden. Dies kann eine Sucht sein, eine schlechte Angewohnheit oder ein unkontrolliertes Temperament. Es kann auch sein, dass du immer zu spät kommst, unzuverlässig arbeitest, andere immer wieder schlecht behandelst oder über einen kritischen Geist verfügst, den du einfach nicht genügend kontrollieren kannst. Gott ist immer dran und arbeitet daran, uns stetig zu verändern. Er möchte uns weiter führen und sein Ziel ist auch, dass wir gewisse Charakterschwächen in unserem Leben hinter uns lassen und überwinden können. Hie und da bringt Gott Dinge ans Tageslicht, die er mit uns zusammen angehen möchte. Das Geniale an unserem Gott ist, dass er uns zum Glück nie alle Schwächen und Probleme auf einen Schlag aufzeigt, sonst hätten wir alle schon im Voraus verloren. Doch wenn du tief in dir spürst, wie eine Stimme zu dir sagt: „So, ab jetzt solltest du diese Person besser behandeln! Oder nimm Hilfe an mit dieser schlechten Eigenschaft. Jetzt ist es an der Zeit, dass du besser zu deinem Körper schaust.“ Dann empfehle ich dir, darauf zu hören und dieser Stimme Gewicht zu geben. Wenn Gott spricht, dann spricht er klar und verständlich und das Kraftvolle daran ist, dass er dir auch die Ideen und die nötige Kraft dazu geben wird, den nächsten Schritt erfolgreich zu gehen. Lerne, auf diese Stimme zu hören und erlebe, wie du erfolgreich bist. Dies wird dir den Mut und die Kraft geben, das Nächste auch wieder anzupacken, wenn Gott es dir zur richtigen Zeit im richtigen Abschnitt deines Lebens aufs Herz legt.

Es kann sicher auch nicht schaden, dich hie und da mal hinzusetzen und zu Gott zu sagen: „Gott hier ist mein Herz. Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Was könnte ich noch besser machen? Wo ist das nächste, dass ich angehen sollte?“ Unser Unterwegssein mit Gott ist vergleichbar mit einer Reise. Wir bleiben nicht stehen, neue Eindrücke und Abenteuer warten auf uns, doch um all das Gute und Geniale immer wieder zu sehen und zu packen, müssen wir lernen, auch auf unser Herz zu hören, auf das was Gott uns sagt. Sonst bleiben wir stehen und laufen schlussendlich im Kreis. Entwickeln uns nicht mehr, verpassen die nächste Welle im Glauben und die Abenteuer bleiben aus. Wenn du also das Gefühl hast, es gehe nichts mehr in deinem Glauben, du bist stehengeblieben, kommst nicht mehr vom Fleck und die Routine ist zu deinem ständigen Begleiter geworden, könnte es mal ratsam sein, die Ruhe zu suchen, dich hinzusetzen, stille vor der Herrn zu werden und ihn zu fragen: „Was ist mein nächster Schritt im Leben?“ Wenn wir mit ehrlichem Herzen Gott suchen, wird er uns nicht im Stich lassen. Er wird uns antworten und uns auch Wege zeigen, wie wir erfolgreich in das nächste Level im Glauben kommen können.

Ich wünsche dir den Mut und die Demut, dein Herz immer wieder von Gott durchleuchten zu lassen. Und ich wünsche dir Freude und Gelingen, umzusetzen, was er dir aufzeigt und aufs Herz legt.

2.3 2017, posted by Könu

#NEW – SUCHE DEN FRIEDEN GOTTES!

„Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts in eurem Glauben erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!“ Johannes 14, 27

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Wie sieht es tief in dir drin aus? Ist dein Herz unruhig, fühlst du dich gestresst und getrieben? Ich denke, einer der häufigsten Killer in der heutigen Zeit, ist „Stress“. Stress kann verursachen, dass alles Mögliche in deinem und meinem Körper so richtig aus dem Gleichgewicht gerät. Er lässt dich früher Altern, produziert Ausschläge, Magenschmerzen, Herzprobleme und andere Krankheiten. Stress ist nicht göttlich und schadet dir! Doch wie gehen wir jetzt mit alle den Stresssituationen in unserem Alltag um? Wie begegnen wir unserem Terminkalender, den Anforderungen, die an uns gestellt werden und all unseren To Do’s? Ich denke es ist auch hier eine Frage des Fokus. Auf was schauen wir? Schauen wir auf alles, was um uns herum läuft, die Sorgen, die Ängste und die kleinlichen Gedanken? Denn Stress ist ja eigentlich eine Frage unserer Identität. Sind wir gestresst von unseren To Do’s, dann könnte es sein, dass wir das Gefühl haben, dass es ohne uns nicht ginge und wir unersetzbar seien. Unser Drang nach Perfektion, alles richtig zu machen, den Menschen zu gefallen oder sogar Gott zu beeindrucken, führt uns in eine Abwärtsspirale von Stress. Auch die Angst Nein zu sagen, Grenzen nicht zu setzen und überall dabei zu sein, hat schlussendlich mit deiner und meiner Identität zu tun. Wer sind wir? Wer sind wir, wenn wir nichts mehr tun und hinter nichts mehr nachjagen können? Wir sind schlussendlich Kinder Gottes. Und unser Gott sagt zu dir und mir: Ich habe dein Leben in deiner Hand. Ich habe die Lösung für jedes Problem und die Ergänzung für jegliche Lücken in deinem Leben. Glaubst du das?   

Jesus sagt im Johannes 14, 27, dass er uns eine Frieden hinterlassen will, einen Frieden, den die Welt nicht kennt. Das griechische Neue Testament übersetzt „Frieden“ mit „eirene“, aber da Jesus ein aramäisches Hebräisch gesprochen hat, wird er das Wort „schalom“ benutzt haben – „Schalom hinterlasse ich euch, meinen Schalom gebe ich euch, nicht einen Schalom, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ Interessant ist, dass in der hebräischen Umgangssprache „schalom“ ein sehr inhaltsreiches Wort ist. Es gibt kein deutsches Wort, dass die Fülle, den Reichtum und die Kraft, die in dem Wort „schalom“ enthalten sind, exakt wiedergibt. Deshalb haben sich die Bibelübersetzer auf „Frieden“ geeinigt. Doch das hebräische Lexikon beschreibt „schalom“ folgendermassen: Vollständigkeit, Sicherheit, Unversehrtheit (im Körper), Wohlbefinden, Gesundheit, Erfolg, Friede, Ruhe, Stille, Zufriedenheit, Friede in zwischenmenschlichen Beziehungen, Friede mit Gott und Friede anstelle von Krieg.

Und genau dies verspricht Jesus dir und mir. Wenn wir es also schaffen in allem immer wieder auf Gott zu schauen, hie und da anzuhalten und zu sagen: „Ok, Gott, du siehst was alles läuft, was alles von mir verlangt wird und was ich alles zu tun habe. Ich bitte dich um Weisheit und dein Schalom!“ kommt statt Stress, Unruhe und Hast der göttliche Frieden in dein Leben und je mehr wir es Gott zutrauen, dass er unseren Tag in seinen Händen hält und uns in allem sein Schalom geben will, umso ruhiger und stressfreier gehen wir durch unser Leben.

28.2 2017, posted by Könu

#NEW – SETZE DEINEN FOKUS RICHTIG!

„Vernünftige Menschen möchten ihr Wissen vergrößern, Dummköpfe haben nur am Unsinn ihren Spaß.“ Sprüche 15, 14

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Unsere Augen sind das Tor zu unserer Seele. Das bedeutet, wir identifizieren uns früher oder später mit dem, was wir hören und sehen und füttern damit unsere Seele. Es ist wie beim Essen: Wenn wir immer nur ungesunde Sachen in uns hineinfuttern wie Pommes, Cola usw. werden wir die Konsequenzen davon spüren und später auch sehen. Wir haben einen zu hohen Zuckerspiegel, werden dicker und unser Herz leidet. So ist es auch, wenn wir unsere Seele mit Filmen und Bildern füttern, die uns schaden, oder mit Musik, die uns runterzieht. Wir fühlen uns einfach nicht gut, verlieren den Frieden und die Freude Gottes und unsere Sicht vom Leben vernebelt sich und wir geben den Depressionen, dem Stress, der Gleichgültigkeit und der Unruhe in uns freien Raum.

Wir verfügen in der heutigen Zeit über unglaublich viele Möglichkeiten, uns zu vernetzen, visuell berieseln zu lassen und Musik reinzuziehen. Es gibt fast keine Grenzen mehr. Überall versuchen Medien, uns zu beeinflussen – sei es durch News, Informationen, Werbung oder auch via Socialmedia. Das ist nicht nur schlecht, oftmals sogar hilfreich. Aber wenn wir unseren Fokus in unserem Alltag nicht bewusst setzen, kann es sehr schnell gehen und wir sind irgendwo gelandet, wo wir eigentlich nicht hin wollten. Darum möchte ich dich ermutigen, dir mal zu überlegen, wie du deinen Fokus setzt. Musst du dauernd informiert sein, was alles auf Facebook, Instagram etc. läuft? Musst du immer alle News lesen? Kannst du stoppen und den Kanal wechseln, wenn im TV etwas gezeigt wird, das dir schadet? Klar, du kannst sagen, das schaut, hört und zieht sich ja eh jeder rein, also warum ich nicht? Ganz einfach, weil du nicht jeder bist. Du bist du und Gott hat einen Plan mit deinem Leben. Wenn du deine Seele immer und immer wieder mit all den negativen Einflüssen fütterst, dann wird sich das früher oder später in deinem Leben rächen. Deine Emotionen stumpfen ab, dein Friede, den Gott dir gegeben hat, wird kleiner und kleiner und deine Freude am Leben geht schleichend verloren.

Habe den Mut zu entscheiden und Nein zu sagen zu Sachen, die deiner Seele Schaden zufügen. Steh auf und mache nicht bei allem mit, auch wenn die Masse gegen dich zu sein scheint. Setze ein Zeichen und ziehe eine Linie. Fokussiere dich auf das, was Gott dir versprochen hat. Suche seinen Segen, seine Ruhe, seine Gegenwart und werde zu einem Menschen, der nicht wie ein Blatt im Wind von jedem leichten Windstoß hin und her gerissen wird, sondern weiß, wer er ist, was ihm gut tut und der Nein sagen kann zu Dingen, die ihm nicht gut tun. Finde die Disziplin in dir, dich auf das zu fokussieren, was dir gut tut, dich weiterbringt, dein Leben belebt und dich positiv inspiriert. So wirst du mehr und mehr Gottes Fülle entdecken und dich zu dem Menschen entwickeln, den Gott von Anfang an geplant hat.

23.2 2017, posted by Könu

#NEW – MACHE GOTT GROSS!

„Ich will den Herrn allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen. Mit Leib und Seele lobe ich ihn; wer entmutigt ist, soll es hören und sich freuen.“ Psalm 34, 2&3

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Wenn wir uns entscheiden, unseren Gott zu ehren, ihn anzubeten, seine Größe und Macht zu proklamieren – sei es in einem Gebet, mit Musik oder indem wir ihm Lieder singen – passiert etwas in uns. Wir verändern nicht nur unseren Fokus und gewichten Gott, sondern wir machen dadurch auch unsere Herzen weit auf, um Gott, seine Verheißungen und seinen Segen wieder zu sehen und zu entdecken. Wenn ich es schaffe, mich von meinen Sorgen abzuwenden, meinen Alltag hinter mir zu lassen und mich in der Anbetung auf Gott zu konzentrieren, kann ich oft erleben, wie Gott mich mit Frieden und einer inneren Ruhe beschenkt, Fragen plötzlich beantwortet werden und ich neue Wahrheiten erkenne. Mein ganzes Leben sehe ich wieder in den richtigen Relationen und Sorgen, die mich vorher noch erdrücken wollten, werden plötzlich unwichtig.

Doch leider verlieren viele Menschen ihre Kraft und Energie, indem sie sich über ihre Probleme beklagen und ein schlechtes Gewissen mit sich herumtragen. Statt Gottes Größe und Vergebung zu erleben und zu empfangen, bekommen ihre Umstände, Sorgen und Ängste Gewicht in ihrem Leben. Darum möchte ich dich ermutigen, bete Gott an. Mache ihn groß, indem du ihm durch Lieder, Gebete oder Verse sagst, wie einzigartig, genial und großartig er ist. Plötzlich verändert sich deine Gesinnung und du siehst wieder, was Gott in dir und deiner Zukunft schon lange sieht. Durch das, dass du Gott anbetest, gibst du ihm Gewicht und somit gewichtet er auch dich. Wenn wir Gott ehren, wird er unser Leben ehren, unseren Segen suchen und uns immer wieder zum Durchbruch führen.

Entscheide dich gerade heute, egal was du erlebst und wie deine Umstände aussehen, Gott groß zu machen. Bete ihn an, sprich seine Größe über deinem Leben aus. Lies laut ein paar Psalmen aus der Bibel, höre ein paar Worshipsongs und singe dazu oder preise seine Größe in einem Gebet. Egal wie du dich fühlst und wie es gerade aussieht in deinem Leben, wenn du es schaffst, Gottes Größe durch deine Haltung und Stimme zu proklamieren, wird er dich wieder groß machen und dich erfolgreich aus deinen Herausforderungen herausführen.

 

21.2 2017, posted by Könu

#NEW – DIE KRAFT DES «ICH BIN»

„Worte haben Macht: sie können über Leben und Tod entscheiden. Darum ist jeder für die Folgen seiner Worte verantwortlich.“ Sprüche 18, 21

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Was wir über uns aussprechen („Ich bin…“) bestimmt früher oder später, was für ein Leben wir führen werden. Machst du Aussagen wie „Ich bin gesegnet, stark, gesund, geduldig, glücklich usw.“ werden diese auch wahr in deinem Leben. Doch wenn du immer wieder Worte über dir aussprichst wie „Ich bin nicht gut genug, nicht attraktiv, keine gute Mutter, kein guter Vater, ein Versager, ich bin halt so wie ich bin usw.“ dann solltest du nicht erstaunt sein, wenn du so endest. Was wir über uns aussprechen hat eine unglaubliche Kraft und entscheidet schlussendlich über Sieg oder Niederlage in unserem Leben. Worte bewegen etwas, jedes Wort ist wie ein Gebet und eine Proklamation über unserem Leben und bringen uns in die eine oder andere Richtung.

Seien wir ehrlich, wie oft haben wir nach einer Panne in unserem Leben folgende Worte gesagt: „Ich bin so ein Tollpatsch!“ Oder du schaust am Morgen in den Spiegel und ehe du dich versiehst, verlassen folgende Worte deine Lippen: „Ich bin ja so alt und sehe so unattraktiv aus!“ oder am Morgen auf dem Weg zur Arbeit bleibst du im Stau stehen und sagst: „Ich bin ja so ein Pechvogel. Typisch, dass es wieder mich trifft, ist ja immer so!“ Statt die Kraft der „Ich bin“-Aussagen für uns zu nutzen, wird es zu einer destruktiven Kraft gegen uns. Eigentlich ist es einfach: Was wir nach dem „Ich bin“ anfügen, bekommt Kraft und wird sich früher oder später in unserem Leben bewahrheiten. Darum möchte ich dich ermutigen, sei vorsichtig, was du über dir und deinem Leben aussprichst.

Unsere Worte haben Kraft. Unsere Worte haben einen kreierenden Charakter und wir können mit ihnen entweder unsere Zukunft, unser Leben und andere verfluchen oder segnen. Darum, brauche die Kraft der „Ich bin“-Worte nicht mehr gegen dich, sondern für dich. Nutze sie in der göttlichen und konstruktiven und nicht mehr in der teuflischen und lebensverneinenden Art und Weise. Brauche diese Worte nicht mehr, um deine Umstände zu beschreiben, sondern um dadurch deine Umstände zu verändern. Sage, was du sein willst, was Gott in dich hineingelegt hat und sprich die kraftvollen Verheißungen über dir aus. Statt dich zu beklagen, auch wenn du jegliche Berechtigung dazu hättest, sage:

„Ich bin gewollt, einzigartig, positiv, glücklich, frei, gesegnet, fokussiert, standhaft, freundlich, leidenschaftlich, diszipliniert, demütig, zufrieden, geliebt, gesund, ausgeglichen, dankbar, stark, barmherzig, erfolgreich und zielgerichtet. ICH BIN, auch wenn ich mich noch nicht so fühle, ich will die Kraft der Worte dazu benutzen, meine Zukunft neu zu beschreiben!“