„Für Kinder ist das Unmögliche möglich, machbar und erreichbar.“

Kinder inspirieren mich, weil für sie noch alles möglich ist. Sie haben die Grenzen des Lebens noch nicht erfahren und limitieren somit ihr Denken nicht. Ich staunte oft, als ich meine Kinder beobachtete, wie sie mich mit einer ihrer Ideen zu gewinnen versuchten und zu 100 Prozent davon überzeugt waren, dass es möglich ist. Ich war es dann, der ihnen zu erklären versuchte, warum dies oder jenes nicht geht.

Doch jetzt mal ehrlich: Wie oft erklären wir Träume für unmöglich, Ziele für unerreichbar und Veränderung als nicht machbar, nur weil wir es selber nicht versuchen oder es versucht haben und daran gescheitert sind? Kinder haben Träume. Sie schauen dich an und sagen, dass sie mal eine Erfindung machen werden, mit der sie weltberühmt werden, dass sie den Mond erobern, Flugzeuge fliegen, Menschen aus brennenden Häusern retten, die Hitparade rocken, als Lehrer anderen unlogische Dinge erklären und nebenbei noch den Bestseller des Jahres schreiben werden. Kinder haben sich in ihrem Denken noch nicht limitiert. Sie sind überzeugt, dass dem, der glaubt, wirklich noch alles möglich ist. Kinder sind mit ihrem Denken Gott sehr ähnlich.

Jesus fordert uns heraus, so zu werden wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich. Warum wohl? Weil sie so denken, wie wir immer noch denken sollten. Sie glauben auf eine Weise, wie auch wir glauben sollten.

Wer hat dir gesagt, dass Gott dich vergessen hat? Wer hat dir eingeflüstert, dass die beste Zeit deines Lebens vorbei ist? Wer hat deine Gedanken so programmiert, dass du aufgegeben und dich an dem gegenwärtigen Ort niedergelassen hast und dich mit dem Status Quo deines Lebens zufriedengibst? Gott? Nein. Es sind unsere Gedanken, geprägt von unseren Umständen, unserem Erleben und unserer Erfahrung. Doch Gott sagt an diversen Stellen in der Bibel: „Mehr ist möglich!“ Doch so oft sehen wir dieses „Mehr“ nicht, weil wir aufgehört haben zu träumen, zu glauben, zu erwarten, zu beten und zu hoffen. Darum ermutige ich dich, öffne dich wieder für das „Mehr“ in deinem Leben, indem du wieder beginnst in deinen Glauben zu investieren.