„Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet. Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ Matthäus 7, 7&8

Immer wieder fragt sich der Mensch: „Woher komme ich? Was ist der Sinn und Zweck meines Lebens? Wohin geht meine Reise?“ Wir alle möchten irgendwie in die Zukunft sehen können. Dies haben auch alle Religionen gemeinsam: Sie versuchen irgendwie den Schleier der Zukunft zu heben und möchten erkennen und sehen, was das Leben bringt und was den Menschen erwartet. Wir hoffen, wenn wir sehen, was uns erwartet, könnten wir das Schlechte vermeiden und den perfekten Weg gehen. Der Mensch will nicht scheitern. Wir alle wollen siegen und erfolgreich sein, nicht versagen. Wir wollen ein gutes Leben haben. Wir wollen Segen erleben und weitergeben.

Dieser Wunsch und diese Sehnsucht begleiteten die Menschen schon bevor Jesus auf die Erde kam. Propheten, so wurden sie genannt, stillten diese Sehnsucht, indem sie dem Volk Gottes durch ihre Weissagungen einen Teil des Vorhangs lüfteten und die Weisungen Gottes vermittelten. Einer von ihnen war Mose. Der Mann, der das Volk Gottes aus der Sklaverei befreite. Der Mann, von dem man sagt, er habe von Angesicht zu Angesicht mit Gott gesprochen. Mose hatte eine Beziehung zu Gott wie zu einem Freund. Das Entscheidende an Mose waren nicht all seine Wunder, die er mit Gott zusammen tat, nicht dass er das Volk Gottes aus der Gefangenschaft befreite und auch nicht all die Erfahrungen, die er uns als ein Mann und Leiter Gottes, der 40 Jahre in der Wüste war, weitergab. Das Entscheidende an Mose ist, dass er mit Gott gesprochen hat wie mit einem Freund. Von dort kam seine Kraft. Von dort kamen seine Weisheit, seine Wundertaten und seine Werke. Nur aus dieser Beziehung heraus kamen die 10 Gebote, die bis heute ein Segen und Wegweiser sind. Mose zeigte dem Volk den Willen, die Gedanken und Träume von Gott. Doch nach Mose war nicht fertig. Wir lesen, wie später ein neuer Prophet kam. Dieser neue Prophet war und ist JESUS. Jesus sprach mit Gott von Angesicht zu Angesicht wie mit einem Freund. Und sein Kennzeichen war und ist die unverfälschte Nähe zu Gott, dank der er Gottes Willen und sein Wort ohne Interpretation und menschliches Gedankengut an uns weitergab und immer noch weitergibt. Die Lehre von Jesus stammt aus keiner Schule. Sie ist keine menschliche Lehre. Jesus, seine Worte, seine Lehre, seine Ratschläge und seine Weisheiten kommen direkt aus der unmittelbaren Berührung mit seinem Vater, mit Gott.

Damit Gott für dich und mich persönlich werden kann und damit wir verstehen, was er denkt und wie seine Pläne für unser Leben aussehen, brauchen wir JESUS. Jesus, der die Brücke von Gott zu den Menschen baut, damit auch wir Gott sehen, erleben und entdecken können. Jesus kam, um uns zu zeigen, wie wir wieder mit Gott leben können. Wie wir Gott hören können. Jesus sagt von sich, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Er kam und zeigte uns, wie Gott ist. Was Gott denkt. Jesus wurde Mensch und zeigte uns mit seiner Grosszügigkeit, seinem Mitgefühl, seiner Liebe und seiner Vergebung, wie Gott ist.

Darum öffne dich gegenüber Jesus und erlebe, wie Gott persönlich für dich wird. Wie Gott dein Leben belebt, dich weiterträgt, deiner Trauer mit neuer Freude und neuer Hoffnung begegnet. Wie er dich tief in deiner Seele berührt. Dir zeigt, was nur er dir zeigen kann, dir offenbart, wie er über dich denkt und dir deinen Selbstwert zurückgibt. Gott hat viele gute Pläne und Gedanken über deinem Leben, die lebendig werden, wenn wir uns Jesus gegenüber öffnen. Wenn wir an ihn glauben, ihn mehr und mehr kennenlernen und ihm ähnlicher werden. Ich wünsche dir, dass du erkennen kannst, dass Gott durch Jesus da ist und sich eine Beziehung mit dir wünscht, so dass auch du mit ihm reden kannst wie mit einem Freund.

„Oder würde jemand unter euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es ihn um Brot bittet? Würde er ihm eine Schlange geben, wenn es ihn um einen Fisch bittet? Wenn also ihr, die ihr doch böse seid, das nötige Verständnis habt, um euren Kindern gute Dinge zu geben, wie viel mehr wird dann euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten.“ Matthäus 7, 9-11