9.6 2016, posted by Könu

ZIEH DEINE SCHUHE AUS!

„Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich will sie euch abnehmen. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.“ Aus Matthäus 11, 28-30

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Jesus verspricht uns Frieden und eine innere Ruhe. Einen Frieden, den diese Welt nicht kennt, eine Ruhe, in der wir uns niederlassen können. Es ist zu vergleichen wie nach einem harten Arbeitstag wenn wir nach Hause kommen, die Schuhe ausziehen, die Füße auf den Tisch legen, ausatmen und innerlich denken: „So, ich habe es wieder einmal geschafft.“ Ich möchte dieses Bild nehmen, um diesen göttlichen Frieden ein wenig zu erklären. Unsere Schuhe, die wir tagtäglich tragen, können wir auf unser geistliches Leben übertragen; auch dort tragen wir Schuhe.

Da haben wir zum Beispiel die schönen, glänzenden Ausgangsschuhe. Diese symbolisieren: „Ich will Gott gefallen!“ Gegen außen sieht unser Leben perfekt aus. Wir denken, dass wir Gott mit unseren Gebeten, unserem geistlichen Leben, unserem Bibellesen beeindrucken und ihm so ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Doch Gott schaut uns an und sagt: „Zieh deine Schuhe aus, du musst mir nichts vormachen, ich kenne dich. Ich kenne deine Ängste, deine Nöte, deine Sünden, noch bevor du ein Gebet gesprochen hast, weiß ich darüber Bescheid. Sei dich selbst und egal wie schmutzig, zerbrochen und zweifelnd du vor mich kommst, ich liebe dich und will nur dein Bestes!“

Unsere Turnschuhe stehen für unsere Leistung. Wir sagen uns immer wieder, dass wir doch etwas bewegen und tun wollen. Wir wollen die Hoffnung für diese Welt sein und mit großem Tatendrang versuchen wir den Himmel auf die Erde zu holen. Klar sollen wir was tun, wir sind berufen etwas zu bewegen und zu verändern, doch die Rettung der Welt hängt nicht von unserem Einsatz ab. Gott will die Welt retten und verändern und er will es mit uns tun, aber er wird es so oder so tun. Er sagt zu dir und mir: „Du musst nichts tun um geliebt zu sein. Ich habe eh schon alles getan. Ich habe den perfekten Plan für dein Leben, für diese Erde und für die Zukunft in meiner Hand. Zieh deine Schuhe aus und entdecke, dass ich Gott bin. Entdecke, was ich schon alles vorbereitet habe, welche Träume und Ideen ich für dich bereit habe. Tue es aus meiner Ruhe heraus!“

Oder da sind die zu kleinen Schuhe… Diese symbolisieren unseren Wert. Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie nicht gut genug sind. Nicht gut genug um mal zu heiraten, um Träume wahr werden zu lassen, tiefe Freundschaften zu haben oder ihr bestes Leben zu leben. Dieser Minderwert prägt ihren Alltag und begleitet sie wie ein Fluch durch jegliche Situationen. Falls du diese Schuhe noch trägst, ermutigt dich Gott, deine Schuhe des Minderwertes auszuziehen und er sagt zu dir: „Egal wie gut, wie schön, wie genial und wie talentiert du dich fühlst, in meinen Augen bist du ein Meisterwerk. Ich bin begeistert von dir und habe Freude an dir. Komm zur Ruhe bei mir und entdecke wie ich dich sehe und was ich alles in dich hineingelegt habe. Aus dieser Ruhe heraus wirst du neue Kraft, neue Selbstsicherheit und Freude an dir und dem Leben finden.“

Zieh deine Schuhe aus und komme bei Gott immer wieder zur Ruhe. Dann wirst du einen Frieden finden, aus dem du neue Kraft und Hoffnung schöpfen kannst, einen Frieden, den dir die Welt nie bieten wird.

 

7.6 2016, posted by Könu

FINDE DEINE RUHE

„Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.“ Römer 5, 1

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Interessant wie Paulus, der Schreiber dieser Zeilen, uns Frieden verspricht. Echten, tiefen und beständigen Frieden. Mit Gott an unserer Seite finden wir eine Ruhe, aus der wir immer wieder neue Kraft, neue Ideen und Hoffnung schöpfen können. Doch statt aus dieser Ruhe heraus unser Leben zu gestalten, stehen wir immer wieder in der Gefahr unser Leben selber zu managen und verfallen so der Hektik des Alltages. Ich möchte mit dir kurz einen „Stresstest“ machen. Versuche die fehlenden Wörter in den nächsten Sätzen zu finden:

a) „Ich würde am liebsten das ___ werfen!“
b) „Es wächst mir alles über den ___ .“
c) „ Meine Nerven liegen ___ .“
d) „Ich habe mein Leben nicht mehr im ___ .“
e) „Ich bin mit meinem ___ am Ende!“
f) „Das Wasser steht mir bis zum ___ .“

Falls du diese Sätze ohne Probleme ergänzen konntest, dann hattest du sicher auch schon mal mit Stresssituationen zu kämpfen. Ich denke die meisten von uns kommen hie und da ans Limit und fühlen sich überfordert. Bei vielen Menschen gehören Stress, innere Unruhe, getrieben sein, schlaflose Nächte und sorgenvolle Tage als eine unangenehme Begleiterscheinung zu ihrem modernen Leben. Paulus hingegen hat uns etwas anderes versprochen. Er sagt, wenn wir uns auf Jesus fokussieren, dann werden wir immer wieder unsere innere Ruhe und unseren emotionalen Frieden finden. Gott will unser Ruhepol sein, ein Ort an dem wir herunterfahren und uns wieder auf Gott und seine Zusagen fokussieren können. Immer wenn wir es schaffen uns auf Gott auszurichten – sei es an einem Sonntag in einer lebendigen und inspirierenden Kirche oder täglich in unserem Alltag – sagt Gott zu uns:

„Ich bin dein Gott, ich bin dein Versorger, sorge dich nicht, ich habe alles vorbereitet damit du heute keine Not leiden musst. Ich bin dein Heiler, vertraue mir, dass ich trotz deinen Herausforderungen, deiner Not, deiner Krankheit und deinem Leid dein Bestes suche! Ich bin deine Hoffnung und habe heute inspirierende Begegnungen, ermutigende Situationen und erfrischende Orte für dich bereit. Ich bin dein Bewahrer und werde meine Engel um dich stellen, die dich beschützen und für dich kämpfen werden. Ich bin deine Ruhe, komme zu mir und handle aus dieser Stärke heraus und erkenne, dass ich letztendlich alles unter Kontrolle habe!“

 

Lösung: a: Handtuch / b: Kopf / c: blank / d: Griff / e: Latein / f: Kopf

 

2.6 2016, posted by Könu

GOTT SCHAFFT NEUES

„Daran denkt ihr, daran klammert ihr euch. Aber blickt doch nicht immer zurück! Ich schaffe jetzt etwas Neues. Es kündigt sich schon an, merkt ihr es denn nicht?“ Jesaja 43, 18&19

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Merkt ihr es denn nicht? Gott ist daran, etwas Neues in uns vorzubereiten. Er versucht fortwährend neue Samen in unsere Herzen zu säen. Empfange diese Saatgut, entdecke sie, und lasse sie in dir wachsen. Neue Hoffnung wartet auf dich, neuer Segen will ausgegossen, Heilung empfangen und Durchbrüche entdeckt werden. Lasse dich auf Gottes Ideen und seine Pläne ein, ehre ihn, suche ihn, bete ihn an und du wirst die beste Zeit deines Lebens erleben. Gott ist allezeit bereit, etwas Neues mit unserem Leben zu tun. Er sucht ständig unser Bestes, er versucht uns stetig voranzubringen, er will uns immer wieder neue Aufgaben anvertrauen und uns täglich neue Möglichkeiten und seine Wunder aufzeigen.

Merkt ihr es denn nicht? Gott ist unaufhörlich am Werk in und mit uns. Doch so oft verpassen wir Gottes Segen, seine Güte, seine Heilungskraft und seine Türen, die er für uns öffnet, nur weil wir ihm in unserem Denken keinen Raum geben. Glaubst du, dass Gott dir neue Türen öffnen will? Glaubst du, dass du heute beruflich etwas Großes leisten wirst? Glaubst du, dass du ein besserer Leiter, Vater, Mutter, Arbeiter oder Schüler sein kannst? Glaubst du, dass Gott noch ein Wunder für deine Ehe bereit hat? Glaubst du, dass du den Partner für dein Leben finden wirst? Glaubst du, dass Gott deine Familie wieder heilen und versöhnen kann? Glaubst du, dass Gott deine Krankheit heilen kann? Glaubst du, dass Gott dich aus deinen Abhängigkeiten befreien wird? Glaubst du, dass du aus deiner finanziellen Not herauskommst? Glaubst du? Gott sagt zu dir:

„Siehst du es denn nicht? Ich bin am Werk, ich schaffe etwas Neues und habe schon Samen der Heilung, des Durchbruchs und des Wunders in dein Herz gesät. Lass ihn durch deinen Glauben wachsen und erlebe wie er zu einer Frucht für dein Leben wird. Neues kündigt sich in deinem Leben an.“

Sei bereit für Gottes Wunder und entscheide dich, die göttliche Saat in deinem Inneren aufgehen zu lassen. Auch wenn dir die Vergangenheit oder deine Umstände das Gegenteil sagen, sagt Gott:

„Mach dich bereit, eine Saat des Segens wartet in deinem Leben darauf, von dir entdeckt und freigesetzt zu werden. Denn bei mir sind alle Dinge möglich!“

 

31.5 2016, posted by Könu

WIRF ALTES WEG!

„Ich öffne mich immer wieder für neue Ideen und bleibe nicht stehen. Gott hat mehr für mich bereit und ich lasse mich nicht durch mein begrenztes und kleines Denken ausbremsen.“

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Gott will uns immer wieder mit neuen Ideen, neuen Möglichkeiten und neuem Segen überraschen. Doch statt uns dem gegenüber zu öffnen, bleiben viele von uns stehen und lassen sich im Mittelmaß des Lebens nieder. Statt weiter nach Neuem zu streben sind wir zufrieden an dem Ort, an dem wir sind. Wir bleiben stehen und je länger die Zeit des Stillstandes dauert, umso mehr entfernen wir uns von Gottes Ideen und seinem neuen Segen für uns.

Um diesen Zustand zu erklären, braucht Jesus ein interessantes Bild. Er vergleicht unser Leben mit Weinschläuchen. In biblischer Zeit wurde Wein nicht in Flaschen, sondern in ledernen Schläuchen aufbewahrt. Tierfelle wurden getrocknet und behandelt, bis das Leder zu Behältern verarbeitet werden konnte, in denen man den Wein dann abfüllte. Wenn diese Schläuche neu waren, waren sie weich und biegsam, doch wurden sie älter, verloren sie ihre Elastizität und gaben nicht mehr nach. Sie wurden hart und steif und konnten sich nicht mehr ausdehnen. Wenn man also gärenden, neuen Wein in einen alten Schlauch goss, platzte der Behälter und der Wein war verloren. Damit sagt Jesus zu uns:

„Öffne dich immer wieder für neue Visionen, Ideen und Möglichkeiten. Damit dies geschehen kann, löse dich vom alten, kleinen und begrenzten Denken. Vergrößere deine Sicht vom Leben und beginne grösser zu denken. Suche neue Wege, verlasse festgefahrene Bahnen und entdecke das Neue, das Gott schon für dich bereit hat.“

Damit Gott uns Neues schenken kann, müssen wir uns immer wieder zuerst dazu entscheiden, Altes, Festgefahrenes und auch Traditionelles loszulassen und wegzuwerfen. Sind unsere Gedanken befreit, sehen wir wieder das Neue, Gottes Sicht und seine Ideen! Wir brauchen uns von der Vergangenheit keine Grenzen setzen zu lassen. Auch wenn deine Eltern nie aus dem Kreis der Schulden ausgebrochen sind, du schlecht gestartet hast oder viele in deiner Familie gegen eine Sucht kämpfen – steh auf, lass deine negativen Prägungen los und entscheide dich, dich von Gott neu beschenken zu lassen. Gib dich nicht mit dem Status Quo zufrieden, lasse dich nicht einfach in deinem mittelmäßigen Leben nieder. Du und ich, wir können die Entscheidung treffen, weiterzugehen und uns vom durchschnittlichen Leben zu lösen. Aufstehen, Altes loslassen und mit folgender Einstellung täglich in den Tag starten:

„Heute werde ich etwas Großes leisten. Gott hat Segen und Überraschungen für mich bereit, die ich sehen und packen werde. Ich lasse mich nicht von meinem zu kleinen und minderwertigen Denken ausbremsen, sondern fokussiere mich auf die Möglichkeiten Gottes. Ich werde in meinem Beruf eine hervorragende Leistung vollbringen und ich werde den Mitmenschen in meinem Alltag mit Begeisterung dienen. Ich werde heute aus meinem Durchschnittsleben ausbrechen und eine neue Ebene in meinem Leben erreichen!“

 

26.5 2016, posted by Könu

BLEIB RUHIG!

„Ich bleibe ruhig und gelassen, auch wenn’s nicht so läuft wie ich es gerne hätte. Tief in meinem Herzen weiß ich, dass Gott trotz all meiner Herausforderungen stetig an mir am Werk ist. Er wird sein begonnenes Meisterwerk vollenden.“

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Bleibe ruhig und gelassen. Gerade in Zeiten, in denen wir herausgefordert werden, in denen alles gegen uns zu sein scheint, wir einen negativen Arztbericht erhalten, der beste Kunde unser Geschäft verlässt, jemand schlecht über uns spricht oder hinter unserem Rücken gegen uns arbeitet ist es wichtig, unsere Ruhe zu bewahren. Wenn wir unüberlegt handeln, stehen wir in Gefahr, nur aus unserer Stärke heraus zu reagieren und zu schnelle Entscheidungen zu treffen. Die Bibel rät uns jedoch immer wieder, uns gerade in Stresssituationen auf unseren Schöpfer zu fokussieren. Es ist besser, zuerst mal eine Nacht über etwas zu schlafen und erst am morgigen Tag eine Lösung zu suchen. Wenn wir den Fokus wieder auf Gott richten können wir aus der Beziehung zu unserem Schöpfer heraus eine Lösung sehen. Doch statt die Ruhe zu suchen, fällen wir schnelle und leider oftmals auch übereilte Entscheidungen, die dann meistens nur ein weiteres Desaster zur Folge haben.

Gott will deinen Kampf kämpfen, wenn wir den Kampf ihm überlassen. Nicht wir müssen schauen, dass wir zu unserem Recht kommen. Als Kinder Gottes dürfen wir wissen, dass Gott schon für uns sorgen wird. Darum werde ruhig, ruhig im Sturm oder in deinen Fragen und Nöten. In der Ruhe, während du die Beziehung zu deinem Gott suchst, wirst du neue Kraft, die richtigen Antworten und die offenen Türen sehen. Gott enttäuscht uns nie. Wenn wir ihn suchen, werden wir seine Antwort, sein Eingreifen, sein Wirken und seine Wunder in unseren Situationen wahrnehmen. Deshalb möchte ich dich ermutigen, immer wieder die Ruhe Gottes zu suchen. Wir werden in seiner Nähe uns selbst wieder finden und in der Beziehung zu Gott neue Wege entdecken. Gott weiß, was jetzt zu tun ist. Vertraue ihm ruhig, er hat immer eine Lösung, neue Hoffnung und Inspiration bereit, die du in der Ruhe, im Suchen nach ihm finden wirst.

Der Schreiber des folgenden Verses drückt es wunderschön aus:

„Ich sehne mich sehr danach, deine Weisungen noch besser kennen zu lernen.“ Psalm 119, 20

Sehne dich nach mehr, nach Gott und nach all dem, was er dir versprochen hat und du wirst es finden, von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr.

 

24.5 2016, posted by Könu

SEI GEDULDIG

„Ich bin geduldig und sorge mich nicht mehr um meine Zukunft. Ich warte auf den richtigen Zeitpunkt, den Gott bereits für mich vorbereitet hat. Ich entscheide mich, Gott zu vertrauen, dass er weiß, was zu welchem Zeitpunkt das Beste für mich ist.“

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Vor kurzem las ich wieder einmal das „Vater Unser“, ein Gebet, welches Jesus uns vorschlägt, wenn wir nicht wissen wie wir beten sollen. Aufgefallen sind mir dabei folgende Verse:

„Beim Beten sollt ihr nicht leere Worte aneinander reihen wie die Heiden, die Gott nicht kennen. Sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie, denn euer Vater weiß, was ihr braucht, und zwar schon bevor ihr ihn darum bittet.“ Matthäus 6, 7&8

Gott weiß schon lange im Voraus, was wir brauchen. Bevor wir ihn darum bitten, hat er schon für alles vorgesorgt. Deshalb dürfen wir ihm auch vertrauen und geduldig darauf warten, bis er uns eine neue oder weitere Türe öffnen wird. Doch leider verpassen viele Gottes Segen, nur weil sie sich selbst um den Segen kümmern wollen. Ungeduldig versuchen sie neue Türen zu öffnen und tun dabei zwar das Richtige, aber zum falschen Zeitpunkt. Gott will uns Türen öffnen. Gib dein Bestes, bleib positiv, diene deinen Mitmenschen, sei dankbar und tue, was Gott dir vor deine Füße legt. So wirst du erleben, wie Gott die Türen zum richtigen Zeitpunkt öffnet. Er hat alles in dich hineingelegt und kennt jeden Wunsch, auch denjenigen, von dem du noch gar nicht weißt, dass du ihn überhaupt hast. Unser himmlischer Vater wird alles daran setzen, uns das zu geben, was wir brauchen. Gott wird uns immer wieder mehr als genug schenken. Plötzlich öffnen sich uns neue Gelegenheiten, Menschen, die gegen uns waren, stehen plötzlich für uns ein, und hoffnungslose Situationen verändern sich in göttliche Chancen. Dies alles geschieht, weil wir auf den richtigen, den göttlichen Zeitpunkt gewartet haben.

 

19.5 2016, posted by Könu

ICH BRINGE DAS BESTE IN ANDEREN ZUM VORSCHEIN!

„Ich will die Menschen in meinem Umfeld ermutigen, sie unterstützen und ihnen helfen. Ich nehme die Not, die Bedürfnisse und die Anliegen anderer wahr und werde so zu einem Menschen, mit dem man gerne zusammen ist.“

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Täglich begegnen wir Menschen, die Gott uns über den Weg laufen lässt. Es sind Menschen, die wir ermutigen und inspirieren können und denen wir eine Hilfe sein können. Wir brauchen einander, nur dann werden wir unser volles Potenzial ausschöpfen und den Lauf, den Gott mit uns gehen will, erfolgreich vollenden. Überall wo wir hinkommen sollten wir die Menschen ermutigen, sie dazu auffordern, dranzubleiben und an der Hoffnung, an Gott und am Glauben an das Gute in ihrem Leben festzuhalten. Ein berühmter Autor hat einmal Folgendes geschrieben:

„Wenn andere mit uns zusammentreffen, sollte es ihnen nach dieser Begegnung besser gehen als davor. Statt mutlos oder niedergedrückt zu sein, sollten unsere Mitmenschen sich jedes Mal, wenn sie etwas Zeit mit uns verbracht haben, ermutigt und inspiriert fühlen.“ Joel Osteen, aus „In dir steckt mehr!“

Wir lesen, wie Paulus in der Bibel sagt:

„Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet. Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.“ 1. Korinther 13, 4&5

Die Liebe Gottes sucht immer wieder das Beste in uns. So sollten auch wir, die wir uns doch seine Kinder nennen, immer wieder das Beste in den Menschen in unserem Umfeld suchen. Wir sollten aufhören, uns immer wieder zu fragen, wie wir unser Leben vorwärtsbringen können. Stattdessen sollten wir versuchen, das Leben der Menschen um uns herum zu verbessern und sie weiterzubringen. Immer wenn wir es schaffen, den anderen höher zu achten als uns selbst, wenn wir mithelfen, die Träume von jemand anderem zu verwirklichen und unsere eigenen zurückzustellen, wird sich Gott um uns kümmern. Mit Gott an unserer Seite hat unsere großzügige und dienende Haltung keine Grenze. Je mehr wir uns in andere investieren, ihnen dienen und sie ermutigen, desto mehr wird Gott unser Gebiet vergrößern. Du und ich, wir haben etwas zu geben, das kein anderer geben kann. Gott wird dir Menschen über den Weg schicken, die deine Ermutigung brauchen. Es gibt immer jemanden in deinem Alltag, dem du zeigen kannst, dass jemand an sie glaubt, hinter ihnen steht und sie unterstützt. Ich möchte dich ermutigen: Hör auf, um dich selbst zu kreisen und frage dich stattdessen: „Wen könnte ich heute ermutigen? Wessen Alltag könnte ich heute verbessern? Wem könnte ich helfen, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen?“ Tue, was Gott dir vor deine Füße legt und du wirst staunen, wie dein Leben an Qualität zunimmt.

 

17.5 2016, posted by Könu

KANN GOTT DIR VERTRAUEN?

„Ich fokussiere mich auf den Segen, den Gott mir gegeben hat und freue mich über all’ die Herausforderungen, die dieser Segen mit sich bringt. Ich behalte mein Lächeln, halte an meinem Glauben fest und bleibe positiv, auch wenn die Umstände gegen mich sind.“

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„Als Elisabeth im sechsten Monat schwanger war, sandte Gott den Engel Gabriel zu einer unverheirateten jungen Frau, die in Nazaret, einer Stadt in Galiäa, wohnte. Sie hieß Maria und war mit Josef, einem Mann aus dem Haus Davids, verlobt; Maria war noch unberührt!“ Lukas 1, 26-27

Diese Begegnung mit dem Engel Gabriel hatte für Maria unglaubliche Konsequenzen. Sie wurde schwanger und trug den Sohn Gottes in sich. Bei Maria und ihrer Geschichte sehen wir, dass wir zwar gesegnet werden können, uns aber trotzdem in einer sehr schwierigen Situation befinden können. Es passieren in unserem Leben immer wieder Dinge, die wir weder verstehen noch erklären können. Wir erleben, wie Menschen gegen uns sind und stehen dann in Gefahr, den Segen Gottes zu verlieren.

Gehen wir zurück zu der Geschichte von Maria. Sie befindet sich mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, ist am Planen und Einladen, wählt ihr Kleid aus und unterhält sich mit ihren Freundinnen über das zukünftige Leben als Ehefrau. Genau in dieser wahrscheinlich spannendsten Zeit ihres Lebens besucht sie ein Engel und sie wird schwanger. Ihr Leben wird innerhalb von Sekunden auf den Kopf gestellt. Ihr Verlobter verlässt sie, zwar nur vorübergehend, aber das weiß sie in diesem Moment noch nicht. So steht sie nun vor der schwierigen Aufgabe, ihren Eltern, Freunden und Bekannten zu erklären, dass das mit der geplanten Hochzeit nun doch nichts wird. Die Tischkarten für das Fest landen im Kehricht, den Hochzeits-DJ storniert sie und auch der Traum einer Hochzeitstorte löst sich in Luft auf. Dem nicht genug glauben ihr die Leute in ihrem Umfeld einfach nicht. Niemand hat den Engel gesehen. Ihr Bauch wird grösser und die Leute tratschten hinter ihrem Rücken und sagen Dinge wie: „Ja, ja, diese Geschichte mit dem Engel. Ich kann genauso gut auch an den Osterhasen glauben.“ Es wäre für uns alle nachvollziehbar, wenn Maria sich beklagt und diese Last nicht ertragen hätte. Ihre kleine Welt brach innerhalb weniger Minuten in sich zusammen und übrig blieb ein Scherbenhaufen von zerplatzten Träumen und Hoffnungen.

Interessant jedoch ist, dass wir nirgends in der Bibel lesen, dass Maria sich beklagt hat. Sie sagte nie: „Gott warum nur ich?“ Spannend zudem ist, dass Maria Gott nie darum gebeten hatte, dereinst einmal den Erlöser zur Welt bringen zu dürfen. Die Frage, die jetzt kommt ist: Warum nur wählte Gott Maria? Ich denke, Gott wusste, dass er sich auf Maria verlassen kann. Er konnte ihr vertrauen. Gott wusste, Maria würde diese Last ertragen, ohne sich zu beklagen, sie würde weiterhin am Glauben festhalten. Gott sah Maria und wusste: Sie wird sich diesen schweren Umständen stellen und das Kind zur Welt bringen. Sie wird dieses Baby nicht aufgeben. Der Messias wird durch Maria zur Welt kommen. Wir sprechen ja immer wieder davon, dass wir Gott vertrauen sollen, dass Gott einen Plan für unser Leben hat und immer unser Bestes sucht. Doch heute möchte ich uns mal die Frage stellen: Kann Gott uns vertrauen, so wie er damals Maria vertraut hat? Kann sich Gott auf uns verlassen, dass wir eine Sache trotz schwierigen Umständen durchziehen und an Gottes Verheißungen festhalten? Halten wir an Gott und an seinen Zusagen fest, auch wenn wir es nicht verstehen und jegliche Umstände gegen uns sind? Ehren wir Gott trotz allem, verlieren wir unser Lachen nicht, halten wir an unserer positiven Art fest, bleiben wir freundlich, gehen wir weiterhin in die Kirche, sind wir gut zu den anderen Menschen und leben wir ein großzügiges Leben? Maria hätte jegliche Gründe gehabt, aufzugeben oder mit einer Trauermine durchs Leben zu gehen. Doch Maria blieb standhaft und sagte zu sich selber: „Diese Last ist nur temporär, der Segen, der kommen wird, ist um Vieles größer. Ich werde es durchziehen und den Erlöser zur Welt bringen!“

 

12.5 2016, posted by Könu

SEGEN UND LAST

„Ich weiß, dass jede Situation des Segens auch seine Belastungen mit sich bringt. Ich entscheide, dass ich mich auf den Segen fokussiere, weil ich weiß, dass die Belastung nur temporär ist. Der Segen, der daraus entsteht, wird viel grösser sein.“

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Gott sagt in Jeremia zu uns:

„Rufe zu mir, dann will ich dir antworten und dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen, von denen du nichts weißt.“ Jeremia 33, 3

Gott hat große und geheimnisvolle Dinge für jeden von uns bereit. Gott will uns segnen, uns weiterbringen und uns immer wieder an die Orte seiner Gunst führen. Doch jeder Segen, jede offene Türe, jede noch so göttliche Gelegenheit in unserem Leben bringt auch eine neue Belastung für uns mit sich. Es ist beispielsweise ein Segen, in ein neues und größeres Haus zu ziehen, doch dieses Geschenk Gottes bringt automatisch die Last mit sich, mehr Fläche zu putzen und in Ordnung zu halten. Es ist ein Segen, ein Baby zu bekommen, doch jede Nacht aufzustehen, es zu stillen und wieder in den Schlaf zu wiegen ist gleichzeitig auch eine Last. Es ist ein Segen, eine schöne Frau zu heiraten, doch bringt auch die Last mit sich, plötzlich kein Geld mehr zu haben. J Meistens begehen wir denselben Fehler: Wir möchten alle gesegnet werden, sind aber nicht bereit, die Last, die der Segen mit sich bringt, zu tragen. Das geht leider so nicht. Je mehr uns Gott segnet, desto größer wird die Belastung, die dieser Segen mit sich bringt. Gott wird es aber nie zulassen, dass wir mit der Last nicht umgehen könnten.

Die Frage ist: Auf was fokussieren wir uns? Auf den Segen oder auf die Last? Auf das neue Haus oder die Mehrflächen, die es zu putzen gibt? Auf das Geschenk eines Babys oder auf all die schlaflosen Nächte, die es mit sich bringt? Es ist immer wieder eine Frage des Blickwinkels. Ich möchte dich ermutigen, dich einerseits zu entscheiden, die Last zu tragen, dich aber immer wieder auf das Schöne, das Gute, den Segen und all die Geschenke, die Gott dir gibt, zu fokussieren. Genieße den Moment, denn du weißt nie, wie lange dir deine Liebsten noch anvertraut sind, wie lange du dein Baby noch an dich drücken kannst, bevor es das Haus als junger Erwachsener verlässt. Der heutige Tag, den du erlebst, hast du nur einmal, darum genieße ihn, fokussiere dich auf den Segen Gottes, bleib dankbar und ertrage die Herausforderungen in einer positiven und guten Haltung. Sei dir bewusst, dass dir jede Herausforderung nur aufzeigt, wie sehr du gesegnet bist.

 

10.5 2016, posted by Könu

HÖR AUF DEIN HERZ

„Ich öffne mich immer wieder für die leise und feine Stimme in meinem Herzen, mit der Gott zu mir spricht, mir Träume offenbart und mir Orte des Segens zeigt.“

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Jeder von uns hat das Recht, eine eigene Meinung zu haben. Viele verschiedene Themen, gerade auch biblische, können wir oftmals aus verschiedenen Blickwinkeln und aufgrund von verschiedenen Erlebnissen anschauen. Es gibt selten ein absolutes Richtig oder Falsch. Meistens finden wir die Lösung erst, wenn wir uns auf das Abenteuer des Lebens einlassen, Schritte ins Ungewisse wagen und auf die Stimme Gottes in unserem Herzen hören und darauf reagieren.

Folgende Geschichte zeigt uns das auf eine nicht ganz ernstzunehmende Art auf: Eines Tages fällt ein Mann in eine Grube. Wie er da unten hilflos seinem Schicksal ausgeliefert liegt, kommen verschiedene Menschen vorbei und versuchen ihm durch weise Worte zu helfen. Als erstes kommt ein Pharisäer, ein biblischer Gesetzeslehrer aus der Zeit von Jesus, vorbei und sagt: „Du hast es verdient, hier unten in der Grube zu sein. Hättest du das Gesetz nur konsequent ausgelebt, wäre dies nie passiert.“ Der Mathematikprofessor, der zufällig vorbeikommt, versucht ihm mit einer logischen Erklärung zu helfen und murmelt: „Lass mich mal ausrechnen, warum du in die Grube gefallen bist.“ Der nächste Passant ist ein Steuereintreiber. Dieser sucht die Lösung in den Finanzen und fragt ihn: „Hast du deine Steuern für das Bewohnen der Grube schon bezahlt?“ Der nächste Besucher ist ein Optimist, welcher folgenden Satz ausspricht: „Es könnte schlimmer sein!“ Schlussendlich erscheint noch der Pessimist, der genau in die entgegengesetzte Richtung prophezeit: „Das kommt nicht gut, deine Situation wird nur noch schlimmer!“

Viele Menschen haben eine Überzeugung vom Leben. Sie scheinen zu wissen, was richtig und falsch ist. So bauen sie ihr Leben auf ihren Wahrheiten auf und versuchen andere davon zu überzeugen. Vieles mag stimmen, manches mag passen und oftmals ist ein gut gemeinter Rat eine echte Hilfe und bringt uns weiter. Doch wir sind weder dazu bestimmt, andere Menschen von unserer Meinung zu überzeugen, noch zu tun, was andere Menschen denken, nur damit wir sie glücklich machen. Ich persönlich bin überzeugt: Jeder hat ein Recht auf eine Meinung. Solange sie anderen Menschen nicht schadet oder illegale Handlungen provoziert, kann ich diese Meinung stehen lassen. Ich will lernbereit bleiben und öffne mein Herz immer wieder, weil Gott oftmals auch durch die unerwarteten und unspektakulären Meinungen und Ansichten anderer zu mir spricht. Ich darf aber auch andere Meinungen stehen lassen und muss sie weder kommentieren noch verändern. Ich kann mich einfach entscheiden, nicht auf sie einzugehen und höre stattdessen auf das, was Gott mit mir vorhat und in mein Herz hineingelegt hat. Du darfst ruhig zu einem gutgemeinten Ratschlag folgende Antwort geben: „Danke, aber das ist nichts für mich. Ich schätze deinen Rat, ich sehe deine Sicht vom Leben, doch ich gehe einen anderen Weg.“ Gehe den Weg, den Gott mit dir gehen will. Suche den Frieden in deinem Herzen und die Ruhe in einer Entscheidung. Nimm Ratschläge entgegen, aber mach schlussendlich nur das, wozu du ein eigenes JA hast. Dein Leben ist zu kurz, um es von anderen bestimmen zu lassen. Lebe dein Leben, suche Gott und tue, was er dir auf dein Herz legt.