1.3 2016, posted by Könu

BLEIB IM FRIEDEN

„Ich lasse mir den Frieden und die Freude nicht rauben, auch wenn ich ungerecht behandelt werde. Gott sorgt für mich und schaut auch, dass ich zu meinem Recht komme. Somit kann ich ruhig und gelassen durch den Tag gehen.“

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Jeden Tag werden wir mit kleinen oder großen Herausforderungen und Schwierigkeiten konfrontiert. Wir stehen im Stau, werden angeschnauzt von unserem Chef, eine kleine Uneinigkeit mit dem Ehepartner bevor es zur Arbeit geht oder die Kinder verhalten sich nicht so, wie wir es uns wünschten. Du und ich, wir haben immer wieder die Wahl, wie wir auf solche Situationen reagieren. Statt sie Gott abzugeben, nehmen wir die Schwierigkeiten oft selber in die Hand und sagen zu uns selber: „Das ist ungerecht, das ist nicht fair, ich muss schauen, dass ich wieder zu meinem Recht komme!“

Gott sagt im Psalm 110,1 zu uns:

„Setze dich an meine rechte Seite! Ich will dir deine Feinde unterwerfen, sie als Schemel unter deine Füße legen.“

Gott wird uns unsere Feinde, unsere widerfahrenen Ungerechtigkeiten und Situationen unterwerfen. Auch wenn dein Krankenbericht alles andere als gut aussieht, du nicht mehr schlafen kannst aufgrund eines Problems in deinem Job, dich ausgelaugt, ausgenützt, hintergangen oder nicht verstanden fühlst, denk dran, Gott will dir all deine Stresssituationen unterwerfen. Er wird sie dir unter deine Füße legen. Doch wenn du beginnst, selber zu deinem Recht zu schauen, dir selber holst, was dir zusteht und selber versuchst, das Ganze wieder hinzubiegen, dann zieht sich Gott zurück. Er lässt dich machen. Doch ehrlich, wenn wir die Hilfe Gottes in Anspruch nehmen können und er uns sogar verspricht, dass er all unsere Sorgen nehmen wird und sie uns unterwerfen wird, warum sollten wir es dann noch selber probieren? Ich weiß, es braucht Vertrauen und Glauben, unser Recht loszulassen und Gott die Situation zu überlassen. Es braucht Glauben zu sagen: „Gott, ich weiß, du kämpfst für mich. Du kennst meine Not und du wirst dafür sorgen, dass sie mir schlussendlich zum Besten dienen wird. Ich weiß, du biegst meine krumme Straße wieder gerade und bügelst Ungerechtigkeiten und Fehler wieder aus. Du hast mir in der Bibel versprochen, dass du immer mein Bestes suchen wirst, wenn ich am Glauben an dir festhalte. So entscheide ich mich heute, ich lasse los, lasse mich nicht stressen und mir auch nicht die Freude nehmen und bleibe im Frieden.“

Du darfst also zur Ruhe kommen und deine Situation Gott übergeben, er wird sich um all deine Sorgen und Herausforderungen kümmern. Gott wird all die Gedanken nehmen, die dich auszubremsen scheinen, er kümmert sich um dein verletztes Herz und sorgt sich um die Situationen, die hoffnungslos erscheinen. Er wird sie unter deine Füße legen, so dass dich nichts mehr stoppen kann. Er wird das Ganze zu deinem Guten wenden und macht deine Herausforderung, dein Feind, zu deinem Fußschemel. Dies macht dein Leben einfacher, du bist ausgeglichener und findest immer wieder den Frieden durch deinen Glauben in Gott. So funktioniert es mit Gott an unserer Seite. Wenn wir im Frieden bleiben, wird Gott alles nehmen, was uns stresst, und es zu unserem Vorteil nutzen.

 

25.2 2016, posted by Könu

DENKE GRÖSSER

„Ich entscheide mich, dass ich mich von Gott gebrauchen lassen will, um den Menschen in meinem Umfeld zu dienen, ihnen zu helfen und sie durch meine Hilfsbereitschaft näher zu Gottes Liebe und Überfluss für ihr Leben zu bringen.“

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Gott hat Pläne, Träume und Visionen für unser Leben. Gottes Sicht ist viel grösser als unsere. Darum lerne, grösser zu denken, grösser zu bitten und grösser zu handeln. Statt Gott im Gebet nur darum zu bitten, dass deine Kinder wieder zurück auf den Weg des Glaubens finden, bitte ihn, dass sie nicht nur zurück finden, sondern auch ihre volle Berufung ausleben und mit ihrem Leben einen Unterschied in ihrer Generation machen werden. Oder bitte ihn, dass deine Kollegen nicht nur einen Gottesdienst mit dir besuchen, sondern dass sie dadurch auch Gott erleben, ihr Potenzial entdecken und einen kleinen Einblick davon bekommen, was Gott noch alles für sie in ihrer Zukunft bereithält. Wenn du ein Haus besitzt, bitte Gott nicht nur darum, dass du mal deine Schulden abzahlen kannst, sondern auch dass du seinen Überfluss erlebst, das Haus umbauen und vergrößern kannst, um anderen mit deiner Gabe der Gastfreundschaft zu dienen. Beginne groß zu denken und grösser zu bitten. Denn damit ehren wir die Kraft und Größe Gottes. Unsere kleinkarierten Gebete hingegen beleidigen ihn höchstens.

Jesus sagt in der Bibel:

„Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun.“ Johannes 14,12

Jetzt mal ehrlich, was könnten wir noch Größeres tun als Jesus? Jesus machte aus Wasser Wein, lief über den See und stoppte einen Sturm. Er heilte Kranke, befreite Besessene und holte seinen Freund Lazarus von den Toten zurück ins Leben. Doch es gibt etwas, das tatsächlich noch grösser ist: nämlich den Menschen die Gnade Gottes zu bringen. Jesus war zum Zeitpunkt der Aussage in diesem Bibelvers noch nicht gestorben und wieder von den Toten auferstanden. Somit weist er mit seiner Ermutigung darauf hin, dass wenn er den Tot besiegt hat, jeder die Möglichkeit hat, Gott kennenzulernen, seine gottgegebenen Talente zu entdecken, den Plan für sein Leben zu finden und seinen Segen abzuholen. Darum denke groß, handle groß und mutig, damit Gott dich großartig gebrauchen kann, um durch dich und mich Spuren seiner Liebe, seiner Pläne und Träume in den Herzen anderen zu hinterlassen.

 

23.2 2016, posted by Könu

MEHR ALS GENUG

„Mit Gott an meiner Seite habe ich immer mehr als genug. Gott gibt mir nicht nur gerade genug, sondern er segnet mich mit einem Überfluss an Möglichkeiten, Ideen, Liebe, Freude und Freundschaften.“

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Als Gott den Plan für dein Leben festgelegt hat, dachte er nicht klein, begrenzt oder limitiert. Nein, unser himmlischer Vater hat Träume, Visionen und Segen für dich und mich bereit. Möglichkeiten, die nur darauf warten, von uns entdeckt und ausgelebt zu werden. David, ein berühmter Autor aus der Bibel beschreibt dies so:

„Du Gott bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.“ Psalm 23,5

Mein Becher des Lebens ist nicht nur gerade knapp gefüllt, so dass es gerade so reicht, sondern er fließt über. Gottes Liebe, seine Gnade, seine Bewahrung, sein Segen und seine Wunder für uns sind nicht begrenzt, sondern Gott hat von allem zu viel für uns bereit. Überfließend. Mehr als genug! Der Schlüssel, um dies in unserem Leben freizusetzen, liegt einzig und allein in unserem Glauben und unserem Denken. Doch oft geht es uns gleich wie dem Volk Gottes und wir vergessen, was für einen großartigen und allmächtigen Gott wir haben.

Gott befreite sein Volk aus der Gefangenschaft. Die Israeliten wurden 400 Jahre von den Ägyptern versklavt und Moses, gesandt von Gott, führte sie nun in die Freiheit. Sie erlebten Wunder und die Macht Gottes wie es nie zuvor oder danach ein Volk erlebte: Indem Gott die Ägypter mit zehn Plagen bestrafte, befreite er sein Volk. In der Freiheit stehen sie vor einem Meer, im Rücken die Armee der Ägypter und da passiert es – sie fallen in ihr Denken als Sklaven zurück und zweifeln an Gott. Obwohl sie kurz davor Gottes Macht so krass erlebt haben, trauen sie es ihm nicht zu, dass er sie weiterführen wird. Und obwohl Gott dann das Meer für sie teilt, fallen sie immer wieder in ihr kleinkariertes Denken zurück und verlieren immer wieder das Vertrauen in Gott. Dies geht soweit, dass Gott sich entscheidet, eine Generation in der Wüste aussterben zu lassen und es dann mit einer neuen zu versuchen, in der Hoffnung, dass die neue Generation ihm mehr zutraut.

Auch wir sind in der Gefahr, immer wieder in unser altes, kleines und ängstliches Denken zurück zu fallen. Wir beten kleine Gebete, haben den Glauben an Wunder verloren und verpassen so den Überfluss, den Segen und all die Möglichkeiten, die Gott für uns vorbereitet hat. Dabei haben wir einen Gott an unserer Seite, dem schlichtweg nichts unmöglich ist, der das ganze Universum geschaffen hat und der mit einem Fingerschnippen die ganze Weltgeschichte verändern kann. Gott hat Überfluss, Segen und Träume für dich bereit. Lass dich immer wieder auf ihn ein, vergrößere dein Denken, erwarte mehr von Gott, diene den Menschen in deinem Umfeld und du wirst erleben, wie Gott auch bei dir immer wieder den Becher zum Überfließen bringt und du mehr als genug hast.

 

18.2 2016, posted by Könu

FREUE DICH AM ERFOLG DER ANDEREN

„Ich bin dankbar für das, was Gott mir gibt. Diese tiefe Dankbarkeit macht es möglich, dass ich mich auch über den Erfolg meiner Mitmenschen freuen kann.“

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Johannes, ein Mann aus der Bibel, hatte eine besondere Herausforderung zu meistern. Er war ein Mann Gottes, der umherzog, predigte und viele Menschen im Jordan taufte. Eines Tages hatte er sogar die ehrenvolle Aufgabe, Jesus höchstpersönlich zu taufen. Ein paar Tage später kommen die Nachfolger von Johannes zu ihm und beschweren sich über diesen Jesus. Denn Jesus lehrt und tauft nun auch und viele Menschen laufen Johannes davon und schließen sich Jesus an. Eine herausfordernde Situation. Stell dir vor, du gibst immer dein Bestes, erledigst treu deine Aufgaben und dann kommt einer dahergelaufen, macht dasselbe wie du und nimmt dir jeglichen Erfolg und Einfluss weg. Doch wie reagiert Johannes? Seine Antwort lautet:

Johannes erwiderte: „Ein Mensch kann sich nicht das Geringste selber nehmen; es muss ihm vom Himmel her gegeben werden.“ Johannes 3, 27

Mich begeistert und motiviert diese Antwort. Wir können uns nichts nehmen. Kein Erfolg, keine Leistung und kein Reichtum ist schlussendlich auf unsere Leistung zurückzuführen. Alles, was wir haben, ist ein Geschenk Gottes. Und je mehr wir das begreifen und verstehen, umso mehr können wir uns auch freuen über den Erfolg der anderen. Warum? Weil wir durch diese Erkenntnis dankbar werden für das, was wir haben. Ich zum Beispiel habe die allerbeste und schönste Frau geheiratet und Gott hat uns die für uns besten Kinder geschenkt. Ich wohne am schönsten Ort und ich liebe unsere Wohnung und unser Auto, ein simpler Peugeot 207. By the way darf ich die absolut genialste Kirche leiten. Die treusten und die freundlichsten Besucher findest du bei uns, wir haben die besten Mitarbeiter und die genialsten Leiter. Doch ich muss ehrlich zugeben, es war nicht immer so, dass ich dies mit tiefer Überzeugung sagen kann. Früher habe ich mich oft mit anderen verglichen und zu Gott gesagt: „Würde ich doch nur in einer Stadt leben oder hätte ich doch auch eine solche Kirche wie der oder ein Auto wie dieser, könnte ich doch auch dies alles tun wie der andere!“ usw. Doch dann gab mir ein Prediger den folgenden Tipp: „Der Schlüssel für ein glückliches, erfolgreiches und zufriedenes Leben findest du in deiner Dankbarkeit.“ Das saß. Seit dem ist in meinem Leben kein Tag vergangen, an dem ich Gott nicht für mindestens etwas danke. Dies hat mein Herz verändert und es fällt mir heute viel einfacher, mich über den Erfolg der anderen zu freuen. Ich habe ein dankbareres und zufriedeneres Leben und Gott konnte mir Neues und mehr anvertrauen, seit ich mich entschieden habe, immer wieder den Fokus auf das zu lenken, was Gott mir schon gegeben hat. Freue auch du dich an dem, was Gott dir schon gegeben hat, trainiere deine Dankbarkeit und du wirst erleben, wie Gott dein Herz verändert, so dass auch du dich freuen kannst am Erfolg der anderen und erlebst, wie Gott dir Neues anvertraut!

 

16.2 2016, posted by Könu

DEINE ZEIT WIRD KOMMEN

„Gott hat den Zeitpunkt des Segens, des Durchbruchs und des Wunders in meinem Leben schon vorbereitet. Auch wenn nicht immer alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, darf ich wissen, dass Gott den perfekten Plan hat und meine Zeit kommen wird.“

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Wir alle erleben Zeiten, in denen es nicht so läuft, wie wir es uns wünschten. Ein Arbeitskollege wird vor dir befördert, obwohl du länger dort arbeitest. Deine Freunde heiraten und du hast den Partner fürs Leben noch immer nicht gefunden. Oder deine beste Freundin wird zum zweiten Mal schwanger und bei dir will es mit dem Kinderwunsch einfach nicht klappen. In der Schule bist du nie an der Spitze, obwohl du täglich lernst und dein Bestes gibst. Das Geschäft deines Businesspartners wächst von Jahr zu Jahr und du kämpfst ums Überleben. In solchen Momenten kann es gut sein, dass wir uns die Frage stellen: „Gott, wann kommt meine Zeit? Wann sitze ich mal auf der Sonnenseite des Lebens? Wann habe ich mal Glück? Wann läuft’s bei mir mal rund? Wann kommt der Segen, der Durchbruch? Gott, hast du mich vergessen?“

In einem Psalm in der Bibel lesen wir, wie ein Schreiber auf sein Leid, seine Fragen und sein Klagen auf folgende Antwort kommt:

„Du (Gott) wirst eingreifen und Erbarmen haben … Es ist Zeit, dass du dich kümmerst; die festgesetzte Stunde ist gekommen!“ Aus Psalm 102,14

Gott wird eingreifen – zur festgesetzten Stunde. Gott hat auch für dein und mein Leben den Zeitpunkt des Durchbruchs, Segens, Sieges, der Beförderung, Heilung und des Erfolges schon lange festgesetzt. Gott weiß genau, wann der Zeitpunkt des Segens für dein und mein Leben ist, und dies macht er nicht abhängig von unserer Leistung, sondern einzig und allein von unserem Glauben. Behalte den Glauben an Gott, lass ihn nicht los und du wirst auch in deinem Leben zur richtigen Zeit erleben, wie Gott dir alles geben wird, damit auch du wieder auf der Sonnenseite des Lebens stehen kannst. Gott kommt immer zum Ziel mit uns – zur festgesetzten Zeit, die er schon bei unserer Geburt definiert und geplant hat. Darum kannst du ruhig werden und dich freuen an dem, was du hast, weil du weißt, Gott kommt zum Ziel mit dir!

„Alles, was auf der Erde geschieht, hat seine von Gott bestimmte Zeit! … Ich war zur Erkenntnis gekommen: Das Einzige, was der Mensch zu seiner Freude tun kann, ist, dass er sein Leben genießt, solange er es hat.“ Aus Prediger 3

 

11.2 2016, posted by Könu

ICH GEWICHTE DAS GUTE IN MEINEM UMFELD

„Ich entscheide mich, dass ich das Gute, Göttliche und Positive in meinem Umfeld gewichten will. Ich gebe der Angst keinen Raum und öffne mich stattdessen immer wieder für die starken und guten Gedanken, die von Gott kommen!“

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Es ist keine Kunst, sich auf das Schlechte zu fokussieren, den negativen Gedanken Raum zu geben und sich seinen Emotionen zu ergeben. Es kostet dich nichts, schlecht über Menschen zu reden, entmutigt in den Tag zu starten, dich hängen zu lassen und jeglicher Freude in deinem Leben keinen Platz zu geben. Doch am Morgen gutgelaunt aufzustehen, ermutigt in den Tag zu starten, das Gute zu erwarten, vom Positiven auszugehen und ein Lachen in die Welt hinauszutragen, obwohl alle misslaunig im Zug zur Arbeit sitzen – das ist die Kunst des Lebens. Gott fordert uns täglich dazu auf, das Gute in unserem Leben zu gewichten, Wunder zu erwarten und immer wieder vom Guten auszugehen. Doch wir alle wissen, wie schnell wir den Gedanken der Angst Raum in uns geben, ihnen in unserem Denken Platz machen und uns so schnell von einem angstgeprägten Zukunftsbild leiten lassen.

Doch du und ich, wir sind eine Schöpfung unseres Gottes im Himmel. Von dem Gott, der das ganze Universum bis ins kleinste Detail in seiner Hand hält und dich und mich einzigartig geschaffen hat. Wir haben einen Gott an unserer Seite, der für unseren großen Bruder Mose das Meer geteilt hat. So kann er auch für dich und mich das Meer unserer Probleme teilen, unsere Berge versetzen und uns in Situationen, wo es scheinbar keine Lösung mehr gibt, neue Wege zeigen. Unser Gott hat für unseren anderen großen Bruder Daniel die Löwen zurückgehalten und ihn vor dem sicheren Tod bewahrt. So kann Gott auch uns beschützen und uns mit neuer Freude und Kraft beschenken, wenn der Alltag schreit, unsere To Do’s uns zu verschlingen drohen und der Alltag uns jegliche Energie rauben will. Gott hat durch seinen Sohn Jesus Wasser in Wein verwandelt. Wann immer wir Mangel haben, zu wenig Ideen und Ressourcen vorhanden sind, denk dran: Für unseren Gott ist nichts unmöglich. Auch bei uns kann er innerhalb von Sekunden eine Lösung schenken, unserem Mangel begegnen und uns das geben, was wir brauchen, um weiter zu kommen.

Doch der Schlüssel, um Gott immer wieder zu erleben und seine Wunder und Durchbrüche zu sehen, ist in unserem Glauben zu finden. Wenn wir beginnen zu glauben, dass wir einen solchen Gott an unserer Seite haben, einen Gott dem nichts, rein gar nichts unmöglich ist, dann gehen wir automatisch vom Guten aus. Wir können gar nicht mehr anders, als das Gute in unserem Leben zu gewichten. Dieser Fokus setzt noch mehr Glaube frei und wir erleben einen Segensschub nach dem anderen. Geh vom Guten aus, denn wir haben einen Gott an unserer Seite, der nur darauf wartet, uns all das Gute, Durchbrüche und seine Wunder zu zeigen. Steh auf, Gott hat einen unglaublichen Tag für dich bereit. Erwarte Gutes und Gutes wird dir folgen!

 

9.2 2016, posted by Könu

ICH GEWICHTE DAS GUTE IM LEBEN ANDERER

„Ich entscheide mich, dass ich dem Guten, Göttlichen und Positiven im Leben anderer Menschen Gewicht geben will. Ich lege den Fokus nicht auf ihre Schwächen, sondern hebe das Gute, Besondere und Kraftvolle in ihnen hervor und kreiere so ein positives und erfrischendes Umfeld. Ein Umfeld, welches meine Ehe, meine Beziehungen am Arbeitsplatz, meine Familie, meine Kirche und meine Freundschaften immer wieder belebt und weiterbringt!“

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In der Bibel gibt es eine spannende Geschichte von Noah. Noah, der die Menschheit vor dem sicheren Untergang bewahrt, indem er seine Familie auf seiner Arche vor der Massenvernichtung rettet, baut nach seiner Rettungsaktion einen Rebberg an. Er ist übrigens der erste Mensch in der Geschichte, über den man lesen kann, dass er mit Wein experimentiert hat. Dieses Ausprobieren des edlen Saftes führt eines Tages dazu, dass er nackt in seinem Zelt liegt und seinen Rausch ausschläft. Sein Sohn Ham sieht ihn und statt dass er seinen Vater ehrt, erzählt er seinen Brüdern davon. Seine Brüder hingegen entscheiden sich, ihren Vater zu ehren und gehen rückwärts ins Zelt und decken ihren Vater mit einer Decke zu. Sie ehren ihn, indem sie seinen Fehler nicht bloßstellen, sondern ihn schützen. Die Folge davon ist, dass Noah die zwei Brüder segnet, den ersten hingegen verflucht er.

Wann immer wir in eine solche Situation geraten, haben wir die Wahl. Wir können die Fehler und Schwächen unserer Mitmenschen oder die Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben, in unserem Freundeskreis mit den anderen teilen, sie hinausposaunen und mit dem Finger auf sie zeigen und sie so „entehren“. Doch wann immer wir es schaffen, die Fehler anderer zuzudecken, dann werden auch unsere Fehler im Himmel zugedeckt. Wir erleben, wie Gott uns segnet und uns ebenso nicht verurteilt.

Wir haben immer wieder die Wahl, was wir mehr gewichten: Die Fehler, Schwächen oder Probleme unserer Mitmenschen oder das Gute, Positive und Kraftvolle. Wenn wir das Gute im Leben unserer Mitmenschen gewichten, dann entwickeln wir eine positive Kultur, eine Kultur der Ehre, man ist gerne in einem solchen Umfeld und die Menschen um uns herum werden über sich hinaus wachsen. Gott sagt ja in der Bibel zu uns: „Wenn du mich ehrst, dann ehre ich dich. Wenn du deine Eltern ehrst, dann wirst du lange in dem Land leben, dass ich dir gegeben habe. Wenn du deine Leiter, deinen Chef, deine Vorgesetzten ehrst, holst du dir Segen und Weisheit ins Haus. Ehrst du deinen Ehepartner, entsteht dadurch eine Einheit und in dieser Einheit könnt ihr bitten, was ihr wollt und ich werde es euch geben.“ Wir ehren unsere Kinder oder auch unsere Mitarbeiter, weil wir es ihnen damit einfacher machen, auch ihre Autoritätspersonen zu ehren. Ich ehre, ich gewichte. Das Wort „Ehren“ kommt nämlich vom hebräischen Wort „Kawed“, was so viel bedeutet wie: „Schwer sein“ oder „Gewicht geben!“ Ich gebe dem Positiven, den guten Taten eines Menschen mehr Gewicht als dem Negativen – so schütze ich sie und kreiere ein positives, erfrischendes und gesundes Umfeld, indem wiederum neues Wachstum, neuer Segen und neue Frische entstehen kann.

 

4.2 2016, posted by Könu

VERPASSE DAS LEBEN NICHT

„Ich lasse nicht zu, dass die Bitterkeit Wurzeln in mir schlägt. Ich vergeude keine Minute meines Lebens, um mich dem Selbstmitleid, der Traurigkeit, der Selbstanklage oder der Hoffnungslosigkeit hinzugeben. Ich lebe mein Leben.“

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Wir alle sehnen uns danach, dass wir jemanden haben, der sich zu 100% in uns investiert und uns alles gibt, was wir benötigen. Doch solange wir diese Person unter den Menschen in unserem Umfeld suchen, werden wir immer wieder enttäuscht werden. Unsere Eltern werden uns nie alles geben können, was wir benötigen, denn sie haben Grenzen, machen Fehler und es bleibt in unserer Seele eine unbefriedigte Leere. Auch unsere Freunde, unser Ehepartner und unser Umfeld können uns nicht zu 100% geben, was wir eigentlich bräuchten an Liebe, Anerkennung, Erfüllung und Befriedigung. Folgendes Zitat habe ich gelesen:

„Falls du jemanden suchst, der dir zu 100% geben kann, wonach du dich sehnst, dann schaue nicht um dich herum, sondern schaue nach oben!“ Autor unbekannt

Gott ist der einzige, der uns wirklich zu 100% geben kann, wonach wir uns sehnen. Doch wenn wir Bestätigung, 100%ige Liebe und Erfüllung bei den Menschen in unserem Umfeld suchen und versuchen zu holen, werden wir immer wieder enttäuscht werden. Und jede Enttäuschung birgt die Gefahr in sich, dass wir früher oder später aufgeben und unser Herz gegenüber Selbstmitleid, Selbstanklage und allen anderen möglichen negativen Gedanken öffnen. Wir sagen dann: Weil niemand zu 100% unsere seelischen Bedürfnisse nach Liebe, Annahme und Erfüllung stillen kann, sind wir es nicht wert oder wir sind nicht schön oder gut genug, um geliebt zu werden. Und genau auf diesen Moment wartet der Feind Gottes. Jetzt kann er unsere Gedanken und unser Herz so richtig vergiften und früher oder später enden wir in Bitterkeit und Traurigkeit.

Darum möchte ich dich ermutigen, suche deine Bestätigung nicht mehr nur bei den Menschen, sondern kümmere dich um Gottes Bestätigung für dich. Schon bei deiner Geburt hat der Himmel gejubelt und Gott hat sogar deinen Namen in sein Herzen eintätowiert. Gott kann dich nicht vergessen, so verliebt ist er in dich. Tag und Nacht überlegt er, wie er dir immer wieder seine Liebe, seine Annahme und seine guten Gedanken und genialen Pläne für dich zeigen kann. Doch wenn wir uns nur auf die Menschen in unserem Umfeld fokussieren, dann werden wir immer wieder enttäuscht werden und verpassen so das Leben. Hebe deinen Kopf, schau zum Himmel, öffne dein Herz täglich Gott gegenüber und du wirst Wunder erleben. Du wirst sehen, wie Gott dich mit seinem Segen überraschen wird und du wirst immer wieder fühlen, wie sich ein Friede in deinem Herzen ausbreiten wird. Ein Friede und eine Ruhe, die dich fähig macht, dein Leben zu leben. Du bist erfüllt und hast sogar noch zuviel Liebe, Freude und Zufriedenheit, und kannst sie an andere weiterverschenken. Verpasse das Leben nicht, lebe es, indem du dein Herz immer wieder Gott gegenüber öffnest und ihn in dein Leben integrierst.

2.2 2016, posted by Könu

KOMM DRÜBER HINWEG

„Ich lasse es nicht zu, dass mein Herz bitter wird, weil nicht immer alles so läuft, wie ich es mir vorstelle. Ich bin einzigartig und wunderbar geschaffen und Gott hat einen guten Plan für mein Leben. Ich lasse mir die Freude an mir, meinem Leben und meinem Gott nicht rauben. Ich überwinde meine Herausforderungen und komme drüber hinweg.“

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Leider gehen viel zu viele Menschen durchs Leben und denken, dass jemand ihnen etwas schuldet. Weil sie nicht eine perfekte Kindheit hatten, sind sie wütend auf ihre Eltern. Oder sie haben viele Jahre ihres Lebens für die falsche Firma gearbeitet und nun geben sie ihrem Chef die Schuld dafür. Vielleicht kämpfen sie auch gegen eine Krankheit an und diese ist nun Schuld an ihrem Unglücklichsein. Oder sie haben einen Schicksalsschlag erlitten und jetzt leben sie ihr Leben einfach so vor sich hin. Bitterkeit hat ihr Herz erobert und sie fragen sich: „Wenn Gott wirklich gut ist, warum hat er das dann zugelassen?“

Gott hat uns nie versprochen, dass das Leben einfach, fair und immer leicht ist. Doch er verspricht uns in der Bibel, dass wenn wir im Glauben an ihm festhalten, egal wie es in unserem Alltag aussieht, er all die negativen Dinge in unserem Leben nehmen und sie in einen Sieg für uns verwandeln wird. Hör auf zu denken, dass das Leben, deine Eltern, dein Chef, deine Exfrau oder dein Exmann schuld daran ist, dass es dir nicht gut geht. Überwinde deine Verletzungen. Komm drüber hinweg, weil das Leben hat mehr zu bieten und Gott wartet schon mit neuen Überraschungen und seinem Segen auf dich.

Ich weiß, es tönt ein bisschen einfach, aber ich sage es mit tiefem Respekt. Kein Schicksalsschlag ist einfach, keine Verletzung einfach so zu überwinden und kein Zustand unseres Lebens einfach so wegzuradieren. Sie gehören zu uns. Alles Gute, aber auch alles Schlechte, das uns widerfährt, wird ein Teil unserer Geschichte werden. Aber wenn wir dort – in unserem Leid, in unserer Traurigkeit, in unserer Verletzung – stehen bleiben, werden wir bitter und verpassen neuen Segen, neue Freuden und neue Abenteuer, welche Gott für uns bereithält. Jede schlechte Zeit und jeder Schicksalsschlag hat seine Berechtigung zur Trauer, doch irgendwann kommt wieder die Sonne und wir sind herausgefordert, die Trauer, den Schuldigen, die Verletzung loszulassen und zu überwinden. Lass nicht zu, dass Bitterkeit Wurzeln schlagen kann in deinem Herzen. Egal, was du wünschst und nicht bekommst, überwinde es. Egal, was du alle erlebt hast und dir scheinbar die Berechtigung dazu gibt, dich hängen zu lassen, überwinde es. Egal, wie dein Umfeld aussieht und dich immer wieder versucht zu demotivieren und runterziehen, lasse dir die Freude nicht rauben und überwinde es. Denn Gott sieht dich und er hat dich nicht vergessen. Er hatte weder einen schlechten Tag, als er dich kreierte, noch hat er kein Interesse für dich. Du bist Gott wichtig. Du bist berufen, dich zu sein und nicht eine Kopie von jemandem anderen, den du beneidest, weil er etwas hat, das dir fehlt. Gott kennt dich, Gott sieht dich und Gott hat einen Plan für dein Leben und wird dir immer wieder zur richtigen Zeit, am richtigen Ort deines Lebens die richtigen Türen öffnen und dir alles geben, was du benötigst – falls du nicht stehenbleibst und dich in deinem Leid badest, sondern dich entscheidest, es zu überwinden. Entscheide dich, immer wieder über deine Umstände hinweg zu kommen und lass dich nicht herunterziehen, denn Gott hat mehr für dich bereit in deiner Zukunft.

 

28.1 2016, posted by Könu

NAH AN GOTTES HERZ

„Ich entscheide mich, ein großzügiges Leben zu leben, denn ich bin nie näher an Gottes Herz als wenn ich weitergebe, aussäe, in andere investiere und einsetze, was Gott mir anvertraut hat.“

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Paulus ermutigt uns in der Bibel zu einem großzügigen Lebensstil:

„Denkt daran: Wer wenig sät, wird auch wenig ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten. … Gott hat die Macht, euch mit all seiner Gnade zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt. In der Schrift heißt es ja, von dem, der in Ehrfurcht vor Gott lebt: „Er teilt mit vollen Händen aus und beschenkt die Bedürftigen, das Gute, das er tut, hat für immer Bestand.“ Aus 2. Korinther 9,6-9

Das Gute, was er tut, hat für immer Bestand! Ich persönlich liebe es, mit meinen Ressourcen, Finanzen, Möglichkeiten und meiner Zeit großzügig in andere und in meine Kirche zu investieren. Ich durfte immer wieder erleben, wie diese Entscheidung schlussendlich rentiert hat. Jede Saat, die ich bis heute ausgesät habe, hatte eine noch größere Ernte für mich, meine Familie, Ehe und Kirche zur Folge!
Ich möchte hier drei Punkte mit dir teilen, die ich persönlich als einen weiteren Gewinn eines großzügigen Lebensstils, sehe:

1. Meine Großzügigkeit ist der Schlüssel zum Wachstum.

Ich habe gelernt, dass wenn wir als Kirche wachsen wollen – in der Liebe, in der Demut, in der Erkenntnis, durch neue Menschen – dann genügt es nicht, einander nur zu lieben und zu ehren, sondern unser Herz wird schlussendlich im Geben getestet. Menschen, die Gott lieben, unterstützen das, was Gott liebt. Und Gott liebt die Kirche am Ort. Ein Ort, an dem er sich durch die Menschen zeigen kann, wo Menschen zusammenkommen, um Gott zu feiern, ihn anzubeten und sich erfrischen zu lassen. Zudem ist unsere Entscheidung zur Großzügigkeit auch ein Schlüssel, um persönlich im Glauben zu wachsen. Je großzügiger wir werden, umso mehr erkennen wir die Wahrheiten aus der Bibel, umso freier werden wir, andere Menschen zu ehren, sie zu ermutigen und ihnen zu vergeben und umso besser hören wir die Stimme und Weisung Gottes für unser Leben. Warum? Weil wir Gott nie näher sind als in den Momenten, wo wir großzügig sind.

2. Meine Großzügigkeit ist der Schlüssel zur Freiheit.

Wir Menschen hier in Westeuropa sind immer wieder in der Gefahr, dass wir unser Herz an Sicherheiten wie Geld, Ausbildung, Status und unsere eigenen Ressourcen hängen, statt an Gott. Jesus sagt in der Bibel dazu: „Einem Reichen fällt es viel schwerer, ins Reich Gottes zu kommen als einem Armen.“ Und falls du jetzt denkst, du bist nicht reich, ist dies global gesehen falsch. Wir Westeuropäer verfügen über Möglichkeiten und Ressourcen, die den meisten Menschen auf dieser Erde nie zugänglich sein werden – also zählt jeder von uns zu den Reichen… Darum hänge dein Herz nicht ans Geld, sondern werde frei, indem du beginnst, großzügig zu sein.

3. Meine Großzügigkeit ist der Schlüssel zum Familienbesitz.

Gott will uns zu Teilhabern von allen himmlischen Ressourcen machen. Doch er wird die Schleusen des Himmels nur öffnen über uns, wenn wir mit dem, was wir haben, großzügig sind – wenn wir unsere Finanzen, Ressourcen, Gaben, Möglichkeiten und unsere Zeit weitergeben und in andere Menschen oder in unsere Kirche investieren. Jedes Mal wenn wir großzügig sind, säen wir eine Saat in unser Leben und es öffnet sich der Himmel über uns. Wir haben unlimitierten Zugang zu jeglicher Weisheit, Kraft, Erfrischung, Freude und zu allen himmlischen Ressourcen. Gott wird uns immer wieder alles geben, was wir benötigen, wenn wir beginnen zu säen.

Probiere es doch mal aus! Ich denke, du wirst staunen, was du alles erleben und entdecken wirst. Und zudem bist du nie näher an Gottes Herz als in den großzügigen Momenten deines Lebens.