18.5 2017, posted by Könu

WAKE UP TO HOPE – BESTEHE DIE KLEINEN TESTS!

„Den Hochmütigen stellt sich Gott entgegen, aber wer gering von sich denkt, den lässt er seine Gnade erfahren.“ Jakobus 4, 6

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Viele Menschen denken, dass es laut, klar und deutlich sein wird wenn Gott zu ihnen spricht. Dass Gott wie durch einen Lautsprecher mitten in ihr Leben hineinsprechen wird und sie nicht mehr anders können als das tun, was er von ihnen verlangt, weil es so offensichtlich ist. Doch wenn wir in der Bibel lesen, sehen wir, dass Gottes Stimme meist fein, leise und fast nicht hörbar ist. Es ist eine Stimme, die in unser Herz spricht und es uns einfach macht, sie zu ignorieren. Sie ist oftmals wie ein Eindruck oder eine Idee, die zu den göttlichen Werten passt oder wie ein Gedanke, der wie aus dem Nichts kommt. Doch Gott spricht. Immer und immer wieder. Und je mehr wir lernen, auf seine feine Stimme in unserem Herzen zu hören, ein umso gesegneteres und erfüllteres Leben haben wir.

Es kann sein, dass ein Gedanke dir sagt: „Du solltest wieder mal deine Eltern besuchen!“ Oder: „Es wäre jetzt dran, mehr auf meine Ernährung zu achten.“ Oder du könntest wieder mal ein inspirierendes Buch lesen, diese oder jene Person ermutigen, anderen großzügig begegnen oder jetzt zuerst mal deine Hausaufgaben erledigen, bevor du dich mit deinen Freunden triffst. Es kann auch sein, dass dir ein Gedanke immer wieder sagt, dass dir dein Freundeskreis schadet und es an der Zeit wäre, Menschen in deine Nähe zu lassen, die dich aufbauen und dir gut tun. Egal was dir diese feine göttliche Stimme sagt, höre auf sie und tue das, was sie dir empfiehlt.

Doch statt darauf einzugehen, sagen wir oftmals: „Ups, heute habe ich keine Zeit, das passt gerade nicht in meinen Tagesablauf.“ Oder: „Warum soll ich diesen Mut aufbringen, den Preis dafür zu bezahlen? Ich lasse es lieber sein, es geht mir eh einfacher so wie es jetzt läuft.“ Doch je mehr wir begreifen, dass Gott von uns nie etwas verlangt, das uns schadet, umso einfacher wird es sein, auf seine Stimme zu reagieren. Gott sucht stets dein und mein Bestes. Er sieht weiter, er sieht mehr und er weiß, wie und wo er uns gebrauchen kann, um ein Segen für andere zu sein, damit diese Situation wiederum ein Segen für uns wird. Er weiß, was unser nächster Schritt in unserem Leben wäre und er kennt auch unsere Energie und Kraft, die wir zur Verfügung haben.

Je mehr wir tun, was Gott uns vor unsere Füße legt, die kleinen alltäglichen Dinge umsetzen und die göttlichen Prinzipien leben, umso mehr werden wir bereit für die großen Dinge in unserem Leben. Warte nicht mehr auf deine Berufung, den Engel, der vom Himmel kommt und dir klipp und klar sagen wird, was als Nächstes dran ist oder auf das große Wunder. Beginne stattdessen heute, in deinem Hier und Jetzt, das zu tun, was Gott dir aufs Herz legt. Lerne, auf die feine und leise Stimme zu hören und du wirst zu einem Menschen, der demütig und dienend das Jetzt genießt, der tut, was Gott von ihm verlangt und so bereit ist für den nächsten Schritt im Leben. Gott ist ein Gott des Prozesses und nicht ein Gott der einmaligen Wunder. Er will uns Schritt für Schritt näher ans Ziel führen und jeden neuen Tag wartet er mit seinen Ideen und Wegweisungen auf uns. Höre auf ihn, tue was er dir sagt und staune über seine Größe, immer und immer wieder!

16.5 2017, posted by Könu

WAKE UP TO HOPE – MEINE GNADE IST GRÖSSER

„Denn der HERR ist gut zu uns, seine Gnade hört niemals auf, für alle Zeiten hält er uns die Treue.“ Psalm 100, 5

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Wir alle machen Fehler. Es passieren uns Missgeschicke oder wir lassen bewusst Sünde zu. In diesen Momenten kommen meist sehr schnell Stimmen, die uns anklagen. Menschen schauen uns an und sagen durch ihren Blick: „Du hattest deine Chance, jetzt ist es zu spät!“ Doch wenn wir diesen Stimmen Glauben schenken, gehen wir niedergeschlagen und mutlos durchs Leben. Am Ende verpassen wir, was Gott noch alles für uns bereit gehabt hätte und leben an unserer Bestimmung vorbei. Denn Gott sagt immer wieder zu uns: „Meine Gnade ist grösser als jegliche Fehler, Missgeschicke oder Sünden in deinem Leben. Gib mich nicht auf, nimm meine Vergebung an und erlebe, wie ich dich zurück auf den Weg zu deinem Ziel bringen werde!“

Löse dich von den schlechten Labeln, welche du „angezogen“ hast. Du bist weder verbraucht noch eine Aktionsware und auch kein hoffnungsloser Fall. Egal mit was du kämpfst, was dich einzunehmen droht, was dich behindert und was für Fehler du mit dir herumschleppst, halte kurz inne, heute und jetzt, und entscheide dich, alles Gott hinzugeben. Gib ihm deine Ängste, deine Nöte, deine Fehler, deine Süchte, deine Ecken und Kanten hin, integriere ihn in deine innersten dunkelsten Flecken und erlebe wie Gott dich nach und nach mit seiner Gnade wiederherstellt, dir vergibt und dich reinigt. So kommen wir wieder zurück auf die Straße Richtung Ziel. Gott wird Wunder tun, dich wieder neu aufstehen lassen, dich heilen und dir neue Energie und Freude schenken.

Gib den negativen Aussagen über deinem Leben keinen Raum mehr. Denn du und ich, wir sind im Ebenbild Gottes geschaffen, sein Meisterwerk, seine wertvollste Schöpfung. Gott hat dich mit den richtigen Gaben ausgestattet, du bist richtig so wie du bist. Deine Eigenschaften machen dich zu dem Menschen, den Gott gewollt hat. Du bist kein Unfall und auch nicht Zufall. Du hast alles in dir, um dein bestes Leben zu leben und Gottes Gnade wartet jeden Tag von Neuem auf dich, um dich wiederherzustellen und dich zurück auf den Weg zum Ziel zu bringen. Gib Gott nicht auf, egal was in deinem Leben alles schief zu laufen scheint und erlebe eine Gnade, die immer wieder grösser ist als jegliche Fehler!

11.5 2017, posted by Könu

WAKE UP TO HOPE – ES IST VOLLBRACHT!

„Ich bin ganz sicher, dass Gott sein gutes Werk, das er bei euch begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt.“ Philipper 1, 6

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Die letzten Worte, die Jesus am Kreuz sagte, waren: „Es ist vollbracht!“ Man könnte meinen, dass es Worte der Befreiung waren. Etwas Schweres ist geschafft, jetzt ist es hinter uns. Vorbei. Doch die Worte von Jesus waren nicht nur ein Ausdruck seines Zustandes, sondern auch seines Glaubens. Eigentlich sagte er dadurch nichts anderes als: „Vater, ich habe meinen Teil erledigt. Ich habe meinen Auftrag erfüllt. Alles Weitere lege ich nun in deine Hände. Ich vertraue dir und glaube, dass du das, was du gestartet hast, auch erfolgreich zu Ende bringen wirst.“

Darum mach es wie Jesus. Am Abend wenn du dein Kopf aufs Kissen legst und kurz vor dem Einschlafen bist oder wenn du in einer Situation bis, wo du nicht mehr weitersiehst, auf dem Weg nach Hause oder nach einem intensiven Tag mit deiner Familie, schaue nach oben und sage: „Es ist vollbracht! Ich habe mein Bestes gegeben, jetzt lege ich es in deine Hände! Gott du siehst, wo ich Fehler gemacht habe und wo ich an meine Grenzen kam. Aber ich weiß, dass du jegliche Situationen in meinem Leben zu einem Sieg für dich gebrauchen und verändern kannst. Du kannst mir Heilung schenken, in die Lücken stehen, wo ich es nicht mehr schaffe, du kannst meine Fehler ausgleichen und meine Schwächen in Stärken verwandeln. Du kannst mein Herz berühren und verändern. Du kannst mir Durchbrüche und Lösungen schenken und mir die nötige Ruhe geben, die ich jetzt brauche. Ich habe mein Bestes versucht zu geben und ich weiß, dass du jetzt vollenden wirst, was du in meinem Leben begonnen hast.“

Mit seinem Sohn Jesus vollendete Gott, was er begonnen hatte. Er holte seinen Sohn nach drei Tagen von den Toten zurück ins Leben und nach einer kurzen weiteren Zeit auf der Erde zurück zu sich in den Himmel. Genau so wird Gott auch bei uns immer wieder alles vollenden, was er mit uns begonnen hat. Gott hat einen Plan und eine Sicht für jedes Leben und sofern wir es zulassen, wird er seinen Plan umsetzen und das Ziel mit uns zusammen erreichen. Er wird vollenden, was er in uns und mit uns begonnen hat.

9.5 2017, posted by Könu

WAKE UP TO HOPE – HILFE IST AUF DEM WEG

„Für den König von Assyrien kämpfen nur Menschen. Wir aber haben den Herrn, unseren Gott, auf unserer Seite! Er will uns helfen, er wird für uns kämpfen!“ Das Volk vertraute seinem König und fasste neuen Mut.
2. Chronik 32,8

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Egal gegen was du kämpfst, womit du haderst oder was dich einzunehmen droht – gib nicht auf! Denn wir haben einen Gott auf unserer Seite, der sobald wir als seine Kinder in Bedrängnis geraten, jegliche Hebel in Bewegung setzt, um uns zu helfen. Gott reagiert immer auf jegliche Herausforderungen und jegliches Leid, das uns widerfährt. Gott lehnt sich nicht zurück und sagt sich: „Mal schauen, was da jetzt passiert. Das wird bestimmt interessant, wie diese Person auf ihr Leid, auf diesen Schicksalsschlag oder ihre hoffnungslose Situation reagieren wird.“ Nein, Gott macht sich an die Arbeit. Er krempelt seine Ärmel nach hinten und setzt alles in Bewegung um uns zur Seite zu stehen und zu helfen. Wir sind sein wertvollster Besitz, die Krönung seiner Schöpfung und nichts wird ihn davon abhalten können, uns zu helfen.

Wir lesen in der Bibel immer wieder, wie Gott von sich selbst sagt, dass er denen nahe ist, die zerbrochen sind, die hoffnungslos durchs Leben gehen und keine Perspektive mehr haben. In den Schwachen ist Gott mächtig und je mehr wir es schaffen, unsere Schwachheit Gott hinzugeben und auf seine Hilfe zu zählen, umso mehr erleben wir auch seine Größe und Macht.

Gott weiß Bescheid wenn du einen schlechten Arztbericht bekommst, wenn dir dein Arbeitgeber die Kündigung gibt, dein Unternehmen bankrott geht, deine Ehe ins Wanken kommt oder du den Boden unter den Füssen zu verlieren scheinst. Er weiß um deine Herausforderungen in deinen Finanzen und wo du hintergangen wurdest. Er sieht das Unrecht, das dir zugefügt wurde und weiß um deine Kämpfe. Er kennt sogar die schwierige Situation, in die du selbstverschuldet hineingeraten bist. Auch wenn sich scheinbar nichts zu bewegen scheint und keine Hilfe in Sicht ist, möchte ich dir sagen: Gib Gott nicht auf, Hilfe ist auf dem Weg zu dir. Die Lösung wartet auf dich und neue Türen werden sich bald öffnen. Halte am Glauben an Gott fest und du wirst erleben, wie Gott sich für dich einsetzen wird.

4.5 2017, posted by Könu

WAKE UP TO HOPE – SCHÄRFE DEINE FÄHIGKEITEN!

„Er hat die beiden mit Weisheit erfüllt und sie fähig gemacht, alle Arbeiten eines Kunsthandwerkers, Stickers oder Buntwebers auszuführen.“ 2. Mose 35, 35

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Wenn wir nicht aufpassen, kann es schnell gehen und wir verfallen der sogenannten „Zielkrankheit“. Das bedeutet, wir lassen uns gemütlich nieder an dem Ort, wo wir uns gerade befinden. Wir stehen still, haben keine Träume mehr und lassen keine neuen Möglichkeiten und Optionen mehr zu. Diese „Krankheit“ überrascht uns dann, wenn wir nichts mehr Neues lernen, für unseren Glauben kein Risiko mehr eingehen und alles einfach am liebsten so belassen wie es gerade ist – nämlich gut. Doch das Gute ist bekanntlich der Feind vom Besten. Und wenn wir uns in unserer Komfortzone niederlassen, uns einnisten und nicht mehr aufstehen, verpassen wir Einiges an göttlichen Möglichkeiten, die in unserer Zukunft auf uns warten. Darum bleibe kreativ, vergrößere deine Möglichkeiten, sei bereit, auch mal wieder etwas zu wagen, investiere dich in deine Fähigkeiten, mache Notizen in der Predigt, schreib auf wenn du eine gute Idee hast oder dir jemand etwas Geniales erzählt. Lerne und sei offen für die täglichen Inspirationen, die auf dich warten, um dein Leben, deine Ehe, deinen Alltag und deine Arbeit zu bereichern und weiterzubringen. Unternimm mal einen Ausflug, den du noch nie gemacht hast, hör nie auf Bücher zu lesen und dich weiterzubilden und lerne hie und da wieder mal etwas Neues. Sei es ein neues Kochrezept oder eine neue Sprache oder löse eine schwierige Matheaufgabe deiner Kinder, suche ein neues Hobby oder wechsle mal wieder den Arbeitsbereich in deiner Kirche, wo du dienst.

Studien haben ergeben, dass der durchschnittliche Mensch nur etwa 11% seines Gehirns benutzt. Wir haben also noch sehr viel Potenzial in unseren Hirnwindungen, das wir benutzen können, um Neues zu entdecken und zu lernen. Egal wo du stehst, gib dich nicht der Trägheit hin und erwarte mehr vom Leben. Öffne dich für neue Träume und Möglichkeiten, mach mal wieder etwas total Neues und Überraschendes, das dich herausfordert und dich wieder an deine Grenzen bringt. Schärfe deine Gaben und entscheide dich immer wieder, lernbereit zu bleiben. Denn die erfolgreichsten Menschen im Leben sind die, die nie aufgehört haben zu lernen und immer wieder Neues in ihrem Alltag entdecken. Also, schüttle die „Zielkrankheit“ von dir ab und sei gerade heute offen für all die Möglichkeiten, die Gott dir zeigen möchte.

2.5 2017, posted by Könu

WAKE UP TO HOPE – BLEIB STARK!

„Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand!“ Jesaja 41,10

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Wenn wir das Weltgeschehen betrachten, braucht es nicht viel, um in Angst und Entsetzen zu fallen. All die schrecklichen News von Terror, Krieg und all den Katastrophen, die täglich auf uns niederprasseln, all die Sorgen, die am Morgen nur darauf warten, unser treuster Tagesbegleiter zu werden oder all die Konflikte und zwischenmenschlichen Herausforderungen, die wir erleben, machen es uns nicht einfacher, ein glückliches und befreites Leben zu leben. Vielleicht sehen deine Umstände alles andere als rosig aus, du hast eine große Herausforderung in deiner Ehe, Familie oder mit deinen Freunden zu bewältigen oder dein Unternehmen scheint sich von der letzten Krise einfach nicht mehr zu erholen. In solchen Zeiten ist es einfach, den Glauben an einen Gott, der es gut meint mit uns und immer wieder unser Bestes sucht, aufzugeben. Doch genau in diesen Zeiten ist es umso wichtiger, diesen Emotionen, den Zweifeln und den negativen Gedanken keinen Raum zu geben und sich umso mehr auf Gott und seine Verheißungen zu fokussieren. Ich habe schon viele Menschen erlebt, die genau dann jeglichen Restglauben zusammenrauften und sich trotz all dem, was gegen sie zu sein schien, entschieden, Gott nicht aufzugeben und sich an ihm festhielten. Immer gingen diese Menschen früher oder später wieder aufrechter, besser und siegreicher durchs Leben. Denn Gott verspricht uns an mehren Stellen in der Bibel, dass er nie gegen uns ist, dass er uns nie vergessen wird und immer unser Bestes sucht. Er sagt zu uns:

„Egal wie es aussieht in deinem Leben, ich bin da! Lass mich nicht los, dann kann ich dir helfen und dir den Weg durch diesen Dschungel von Sorgen, Ängsten, Nöten und Fragen zeigen. Ich bin bei dir. Immer, sogar dann, wenn du selbst die Schuld trägst für das Desaster, in dem du dich befindest!“

Gib deinen negativen Umständen ja nicht die Erlaubnis, dass sie dir deinen Frieden, deine Ruhe und deine Freude rauben! Stehe vor sie hin und sage: „Das mag vielleicht jetzt groß aussehen, doch ich habe einen Gott an meiner Seite, der grösser, stärker und tausend Mal weiser ist!“

Vergiss nicht, dass der Feind Gottes in unserem Leben hinter uns nachjagt und nur ein Ziel hat: Uns die Freude, den Glauben und die Begeisterung zu rauben. Unser Leben mit Sorgen zu beschweren, uns Ängste aufzuerlegen, die zu 90% nicht einmal eintreffen werden und unsere Sicht zu benebeln, so dass wir nur noch freudlos durchs Leben gehen. Doch wenn wir mit unserem Gott in Kontakt bleiben, ihn trotz unseren negativen Umständen oder Gefühlen anbeten, ihn in seinem Wort suchen und ihn ehren, wird er seine Arme öffnen und jeglichen Widerständen begegnen und sie in die Schranken weisen. Wir werden seine Nähe, Geborgenheit und Ruhe finden, so dass wir trotz allem was gegen uns zu sein scheint, gelassen und glücklich durchs Leben gehen können. Bleibe standhaft und halte an Gott fest und du wirst erleben, wie neue Stärke, Freude und Energie in dir aufkommen wird.

 

27.4 2017, posted by Könu

#RETRO – ABER!

„Aber auch jetzt weiß ich: Was immer du von Gott erbittest, wird er dir geben.“ – „Dein Bruder wird auferstehen“, gab Jesus ihr zur Antwort. Johannes 11, 23

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Lazarus, ein guter Freund von Jesus, ist todkrank. Seine Schwestern lassen Jesus ausrichten, dass Lazarus unbedingt seine Hilfe brauche. Als Jesus jedoch kommt, ist es zu spät, Lazarus ist tot. Martha, eine seiner Schwestern, sagt zu Jesus: „Herr, wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben!“ Johannes 11, 21

Hattest du auch schon das Gefühl, dass Gott zu spät kommt und dass es keine Hoffnung mehr gibt, weil Gott nicht auf deine Gebete reagiert? Hast du auch schon gedacht, wenn Gott nur auf dich gehört hätte, wäre alles anders gekommen – besser? Dachtest du auch schon, jetzt sei alles aus, nun sei alles zu spät? So ging es auch Martha. Jesus kommt zu spät. Wenn wir aber weiterlesen, sehen wir, wie Martha weiter mit Jesus spricht. Sie spricht ihm ihr Vertrauen zu: „Aber Jesus, ich weiß, du kannst trotzdem ein Wunder tun.“ Sie blieb nicht bei ihrer Enttäuschung stehen, sondern sprach weiter und begann ihre glaubensvolle Aussage mit dem Wort „Aber“. Jesus handelte nicht so, wie es Marthas Vorstellungen entsprochen hätte. Doch statt aufzugeben und zu resignieren, reagierte sie auf die Veränderung und war offen für eine neues Wunder.

Auch bei uns laufen die Dinge nicht immer so, wie wir es uns vorstellen. Wir beten, wir erwarten, wir wünschen und wir sehnen uns, doch Gott handelt oftmals ganz anders als wir es uns vorstellen. Dann stehen wir da wie Martha. Und genau wie Martha können wir uns entscheiden: Entweder wir geben auf, wir wenden Gott den Rücken zu oder wir öffnen uns für das „Aber“ und damit für die Veränderung. So erleben wir ein neues Wunder.

Auch in deinem Alltag will Gott immer wieder ein Wunder tun. Er lässt bewusst zu, dass Situationen offen bleiben, Nöte und Herausforderungen bestehen bleiben, weil er dir dadurch seine Größe, Macht und Stärke zeigen will. Dies kann er dann tun, wenn wir es schaffen, uns auf das „Aber“ und die Veränderung einzulassen.

Hinter jeder ungelösten und überraschenden Situation steckt ein „Aber“, das entdeckt werden will. Ein „Aber“, das dich zum Wunder, zur Lösung oder zum Segen führt. Gib nicht auf, auch wenn es anders kommt als erwartet. Mit Gott auf deiner Seite entsteht aus jeder Überraschung, Veränderung oder neuen Herausforderung etwas Geniales. Warum? Ganz einfach, weil Gott es nicht zulassen wird, dass dir etwas mehr Schaden als Segen zufügen wird.

Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen.“ 1. Mose 50, 20

25.4 2017, posted by Könu

#RETRO – VORWÄRTS

„Ich entscheide mich dazu, meinem Glauben Taten folgen zu lassen. Ich will nicht mehr passiv und gleichgültig durchs Leben gehen, sondern mich dazu entscheiden, Schritte vorwärts zu gehen auf das zu, was Gott in mein Herz hineingelegt hat. Ich weiß, wenn ich kühne und weise Schritte gehe, werden mir die Größe Gottes und sein Zuspruch folgen.“

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Du bist deinem Durchbruch oft viel näher als du denkst. Wir werden jedoch erst erleben, wie Wunder geschehen oder Menschen verändert werden, wenn wir mutige Schritte vorwärts gehen, vorwärts Richtung Hoffnung, Menschen und Möglichkeiten. Auch wenn die Situation sehr hoffnungslos aussieht, wirst du – wenn du dran bleibst und nicht aufgibst – die Lösung finden. Ja, Gott wird dir einen Durchbruch schenken oder dir neue Möglichkeiten zeigen. Doch leider geben viele zu früh auf und sagen Sätze wie: „Ich investiere keine Energie mehr in meine Ehe, meine Freundschaft oder meine Kollegen, es hat eh keinen Sinn mehr!“ „Ich bete nicht mehr. Es geht mir besser, wenn ich keinen großen Glauben mehr habe, Gott hat sowieso nichts vor mit mir und bis heute hat es ja eh nichts gebracht.“ „Ich mache meinen Abschluss nicht mehr, ich bin ja bereits beim ersten Versuch durchgefallen.“

In der Bibel lesen wir die Geschichte eines Mann, der gelähmt ist. Er liegt den ganzen Tag in seinem Bett. Eines Tages hört er, dass Jesus in der Stadt ist. Er überredet vier seiner Freunde, ihn zu dem Haus tragen, in welchem Jesus am Predigen ist. Mühsam erreichen sie dieses Haus. Das ganze Haus ist jedoch bereits voller Menschen und sie haben keine Gelegenheit, den Gelähmten auf normalem Weg zu Jesus zu bringen. Statt aufzugeben, tragen sie den Gelähmten auf das Dach, hinterlassen einen Materialschaden, indem sie beim Dach ein paar Ziegel entfernen und lassen danach den Gelähmten an Seilen in den Raum hinunter direkt vor die Füße von Jesus. Dieser sieht den Mann und heilt ihn!

Eigne auch du dir diese Eigenschaft des Durchbruchs an. Menschen, die das Wunder sehen wollen, geben nicht auf! Sie sagen sich: „Ist hier keine Türe, suchen wir uns ein Fenster. Können wir nicht durchs Fenster, gehen wir durchs Dach. Auch wenn wir einen kleinen Materialschaden hinterlassen, Hauptsache, der Gelähmte kommt zu Jesus.“ Jesus ist auch in deiner Stadt, in deinem Leben. Er ist heute in deinem Alltag gegenwärtig. Wo brauchst du ein Wunder? Wo könntest du durch deinen Glauben das Wunder für andere sein? Gib Gott und damit die Möglichkeit für einen Durchbruch nicht auf, und du wirst einen Weg finden.

„Aber gelobt sei Gott, der uns den Sieg schenkt durch Jesus Christus, unseren Herrn!“ 1. Korinther 15, 57

20.4 2017, posted by Könu

#RETRO – FAMILIENANGELEGENHEIT

„Meine Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“ Markus 2, 5 

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Wie oft verurteilen wir Menschen, weil sie anders sind, einen anderen Glauben, eine andere Sicht vom Leben, eine andere Herkunft oder andere Werte haben! Wir schauen auf Menschen herab, weil sie Sünder sind, Dinge tun, die wir nicht tun würden, und weil sie ihr Leben nicht im Griff haben. Auch sind wir in Gefahr, Menschen geringer zu achten, weil sie nicht so heilig sind, nicht so aufopfernd, leidenschaftlich oder erfüllt vom Heiligen Geist wie wir.

Ein Gelähmter wird zu Jesus gebracht. Er liegt auf seiner Matte und hofft auf Heilung. Doch statt ihn sofort zu heilen, schaut Jesus ihn an und sagt zu ihm: „Mein Sohn…“

„Mein Sohn“! Obwohl Jesus den Gelähmten nicht kennt, sagt er mit diesen Worten, dass alles, was jetzt kommt, eine Familienangelegenheit ist. Die Pharisäer und die Gelehrten stehen daneben und beobachten, wie Jesus einen Unheiligen, einen Sünder, einen, der anders ist als sie mit dieser unglaublichen Anrede anspricht.

„Mein Sohn, ab sofort gehörst du zur Familie. Ich werde dir helfen, aber zuerst müssen wir klarstellen: Ich helfe dir, weil du zur Familie Gottes gehörst!“

Das mit der Familie ist sehr kraftvoll. Ich liebe meine Familie, ich genieße es jedes Mal, wenn wir uns treffen, zusammen essen, zusammen unser Leben teilen und füreinander da sind. Ich weiß, so Familientreffen können auch herausfordern. Doch wenn Jesus hier von Familie spricht und diesen gelähmten Sünder ohne Wenn und Aber in seine Familie aufnimmt, reden wir von der göttlichen Familie, und diese ist viel stärker im Zusammenhalt als jede eingeschworene Mafia-Familie, liebevollste Gemeinschaft und italienische Familie zusammen. Einmal in der Familie Gottes, immer in der Familie Gottes, und das nicht nur auf Lebzeit, sondern bis in alle Ewigkeit!

Jesus schaut diesen unbekannten gelähmten Außenseiter, der eigentlich nur ein Heilungswunder erleben will, an und sagt: „Mein Sohn… Ab jetzt gehörst du dazu. Ab jetzt werde ich dein Bestes suchen. Ab jetzt wird dir alles zu deinem Guten dienen. Ab jetzt hast du die stärkste Gemeinschaft auf der Erde und im ganzen Himmelreich auf deiner Seite. Ab jetzt ist Gott für dich, und wenn Gott für dich ist, wer kann dann noch gegen dich sein? Mein Sohn…“

Auch dich spricht Jesus mit dieser gewaltigen Anrede an. Auch du darfst ein Teil der Familie Gottes sein. Mein Sohn, meine Tochter, was jetzt kommt, geschieht, weil du zur Familie Gottes gehörst!

So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie.“ Epheser 2, 19

 

18.4 2017, posted by Könu

#RETRO – EINHEIT

„Und noch etwas sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei –, dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte!“  Matthäus 18, 19&20

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Eine unglaublich kraftvolle Zusage, die Jesus hier macht. Stell dir nur mal vor, was dank dieser Verheißung alles möglich ist. Jesus spricht zu Beginn der beiden Verse von „zwei“. Zwei Menschen, die denselben Traum haben, zwei Menschen, die sich entschieden haben, ihr Leben gemeinsam zu verbringen und es zusammen zu teilen. Man nennt dies auch Ehe. Lebenslänglich zusammen bis dass der Tod sie scheidet. Viele Menschen fürchten sich vor dieser verpflichtenden Entscheidung, andere fällen sie und haben oftmals keine Ahnung, was für eine unglaubliche Kraft in ihr wohnt. Nur wenige entdecken sie, die Kraft der Einheit in der Ehe, einer Einheit, aus der alles möglich ist. Jesus sagt: „Wenn zwei eins sind und um etwas bitten, dann wird Gott es ihnen geben!“ Doch gerade diese Einheit macht vielen Ehepaaren wie auch Kirchen und Familien zu schaffen. Viele leben ihre Ehe nebeneinander statt zusammen und verpassen so den himmlischen und grenzenlosen Segen direkt vom Himmel.

Gott hält Segen, Überfluss, Freude und neue Leidenschaft im Himmel für jedes Ehepaar bereit. Dieser Segen wird uns folgen, quasi verfolgen, wenn wir uns um die Einheit kümmern. Das kann bedeuten, dass wir der Einheit zuliebe in unseren Bedürfnissen und Wünschen zurückstehen, den Frieden suchen, Streit so schnell wie möglich schlichten, in großen wie in kleinen Entscheidungen eins werden, in unserem Besitz wie in den Finanzen die Einheit suchen. Nöte jeglicher Art werden zu Chancen, um die Wunder Gottes zu erleben, wenn sie zu gemeinsamem Gebet führen.

Bewahre die Einheit in deiner Ehe, bringt zusammen eure Anliegen vor Gott, und ihr könnt bitten, was ihr wollt, Gott wird es euch geben, so die Verheißung von Jesus an jedes Ehepaar. Jesus geht sogar noch weiter, er erweitert die Zusage von zwei auf drei und mehrere. So gilt diese Zusage auch einer größeren Gemeinschaft wie Familie oder Kirche.

Sucht und bewahrt die Einheit, aus ihr kann Gott euch alles geben, was ihr in Übereinstimmung von ihm erbittet!

Setzt alles daran, dass die Einheit, wie sie der Geist Gottes schenkt, bestehen bleibt durch den Frieden, der euch verbindet.“ Epheser 4, 3