15.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – DU BIST EIN SIEGER!

„Wir sind vom Leben überzeugt und haben eine positive Lebenseinstellung, die jederzeit mit Gottes Möglichkeiten rechnet.“ (Aus dem 6. Wert von HOPE & LIFE: Passion – Leidenschaft ist unsere Motivation)

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Wir sind berufen, zu herrschen. Wir sollen in der Kraft und mit der Gnade Gottes regieren. Wenn Gott uns ansieht, sieht er Sieger und Siegerinnen, Menschen, die mit einer unglaublichen Autorität ausgestattet sind. Auch wenn du dich nicht so fühlst, solange du lebst und atmest, bist du dazu berufen, in der Autorität Gottes zu leben! Wenn wir Menschen begreifen würden, was für eine unglaubliche Kraft wir durch Jesus besitzen, glaube ich, würden viele von uns, anders in den Tag starten. Wir würden uns kleiden wie Sieger, reden und umhergehen wie Sieger, denken, lachen und uns fühlen wie Gewinner.

Je mehr wir unser Leben nach dem richten, was wir in den Augen Gottes sind und nicht mehr danach, was wir sehen, umso mehr leben wir auch das Leben eines Gewinners. Denn eine Tatsache steht fest: In unseren Adern fließt königliches Blut. In der Bibel lesen wir:

Dann sagte Gott: „Nun wollen wir den Menschen machen, ein Wesen, das uns ähnlich ist! Es soll Macht haben über die Fische im Meer, über die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.“ 1. Mose 1, 26

Der Mensch, ein Wesen, das Gott ähnlich ist. Wir, du und ich, sind göttliche Wesen, erschaffen von Gott, ausgestattet mit Kraft und Macht, Würde und Schönheit, berufen zu regieren und zu herrschen. Doch leider leben viele Menschen unter ihrer Würde. Oft auch aus dem Grund, weil sie ihre Träume und Ziele enttäuschenden Erlebnissen aus ihrer Vergangenheit angepasst haben. Sie fühlen sich nicht mehr würdig. Sie denken, sie seien dazu geschaffen, zu verlieren. Sie fühlen sich nicht erfolgreich und oft auch nicht liebenswürdig.

Doch ich glaube wenn wir beginnen, Gottes Autorität und Kraft sowie seine Sicht über uns auszusprechen, passiert etwas in unserem Inneren. Glaube wird geweckt, eine Gewinnermentalität wird wach und wir entdecken Schritt für Schritt, was in uns steckt. Neuer Samen kann wachsen, Festungen der Lüge, die uns abgehalten haben, ein Leben in der Autorität Gottes zu leben, beginnen zu bröckeln. Darum steh auf und sage noch heute zu dir:

„Jetzt ist genug. Ich will mich nicht da, wo ich bin, niederlassen. Ich weiß, ich habe noch genug Kraft in mir, nochmals aufzustehen, nochmals zu glauben. Ich weiß, jetzt ist meine Zeit gekommen. Kann sein, dass ich eine kleine Pause gemacht habe in den letzten Jahren, aber jetzt verkünde ich: Ich bin wieder da! Ich will das Leben, zu dem Gott mich bestimmt hat, voll ergreifen. Ich bin ein Sieger!“

Als ich realisiert habe, wie machtvoll die eigene Sicht über mein Leben ist, habe ich in einem persönlichen Notizbuch eine Auflistung von Eigenschaften gemacht, die Gott in mir sieht:

„Ich, Könu Blaser, bin…….“

Und da schrieb ich mehr als zwei A4 Seiten. Dann begann ich die Eigenschaften laut, wie ein Gebet, auszusprechen. Und je mehr ich dies tat, umso grösser wurde mein Glaube, mein Selbstvertrauen und meine Sicht von dem, was Gott in mich hineingelegt hat. Ich möchte auch dich ermutigen, dasselbe jetzt auch zu tun. Reserviere dir genug Zeit für dich allein, lass im Hintergrund gute Musik laufen und starte mit einem simplen Gebet: „Gott hier bin ich. Bitte reiße alle Lügengebilde herunter und lass mich erkennen, wer ich bin und was in mir steckt! Amen.“ Dann schreibe mal auf, was du alles in den Augen Gottes in dir siehst.

Du bist ein Sieger, Gott hat dich dazu geschaffen, mit deinem Leben einen Unterschied zu machen, nutze es und sage zu dir selber:

„Ich entscheide mich, dass ich in der Autorität, die Gott mir gegeben hat, leben will. Ich bin im Ebenbild Gottes erschaffen. Ich habe die DNA eines Gewinners. Ich trage die Krone der Gunst Gottes. Königliches Blut fließt durch meine Adern. Ich will ein Leben mit Vision leben. Ich bin leidenschaftlich und ich bin mir bewusst, dass ich dazu geschaffen bin, das Leben eines Gewinners zu führen. AMEN!“

14.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – DU HAST ALLES, WAS DU BRAUCHST

„Wir sind vom Leben überzeugt und haben eine positive Lebenseinstellung, die jederzeit mit Gottes Möglichkeiten rechnet.“ (Aus dem 6. Wert von HOPE & LIFE: Passion – Leidenschaft ist unsere Motivation)

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Gott hat uns mit allem ausgestattet, was wir brauchen, um unser Ziel zu erreichen. Eigentlich müssen wir uns nicht abmühen und übermäßig anstrengen, um das möglich werden zu lassen, was Gott mit uns tun will. Die Kraft, die Kreativität, die Ideen, alles was wir benötigen, ist schon in uns. Gott hält die richtigen Leute und Möglichkeiten in unserer Zukunft für uns bereit. In einem der Psalmen lesen wir:

„Deshalb hat Gott, dein Gott, das Salböl der Freude in solcher Fülle über dich ausgegossen wie bei keinem deiner Gefährten.“ Psalm 45 ,8

Im Militär war ich in der Küche. Ich diente als Truppenkoch und später als Küchenchef. Es war für mich eine interessante und lehrreiche Zeit. Etwas, das ich lernte, war: Wenn ich Öl in das Wasser gieße, mit dem ich später Teigwaren kochen will, bildet sich eine Schutzschicht über den Teigwaren, so dass jegliches Würzen des kochenden Wassers sinnlos ist, weil die Teigwaren die Würze nicht mehr aufnehmen können. Oder hast du gewusst, dass jeder in seinen Augen eine Art Ölreserve hat? Jedes Mal, wenn du blinzelst, nehmen deine Augen eine Art Öl auf, welches deine Augen vor dem Austrocknen schützen. Öl hat eine schützende Wirkung. Und so will Gott auch dich mit seinem Öl der Freude salben, das dich schützt. Es schützt vor Menschen, die dich kritisieren, dich nicht verstehen, dich auslachen, nicht an dich glauben und dich nicht unterstützen. Du brauchst ihre Zustimmung nicht. Du und ich, wir haben Gottes Zustimmung. Die Salbung mit seinem Öl der Freude gibt uns den Schutz, aber auch die Vollmacht, das zu tun, wozu wir berufen sind.

Auch wenn du eine herausfordernde Zeit durchmachst, erinnere dich daran, dass du gesalbt bist. Du hast die nötige Vollmacht in dir, die Zeit nicht nur zu überstehen, sondern siegreich aus dieser Zeit herauszugehen. Lass es nicht zu, dass du negativ und bitter wirst, verzweifle nicht! Verliere deine Lebensfreude nicht, verliere nicht den Glauben auf ein gutes Ende. Bleib stehen und behalte stets die Dankbarkeit gegenüber deinem Gott und du darfst gewiss sein, dass es gut kommt.

Wenn wir es schaffen, uns immer wieder von der Freude Gottes salben zu lassen, werden wir eines Tage auf unsere Herausforderungen zurückblicken und zu uns sagen: „Wow, war das eine schwierige Zeit, aber ich möchte sie nicht mehr missen. Sie hat mich weitergebracht, stärker gemacht und ich durfte erleben, wie ich durch die Freude und Vollmacht Gottes durchgetragen wurde.“

Gott gibt uns immer wieder die Stärke, auch wenn wir denken, es geht nicht mehr weiter. Gott gibt uns seine Freude, auch wenn wir uns traurig und mutlos fühlen. Gott öffnet uns neue Türen, auch wenn wir nicht mehr weiter sehen. Gottes Güte, seine Freude und Macht, mit der er uns immer wieder begegnet, hat nur ein Ziel: Uns weiter zu bringen. Uns ans Ziel unseres Lebens zu tragen.

„Denn was wir sind, ist Gottes Werk; er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, was gut und richtig ist. Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen.“ Epheser 2,10

Gott hat alles schon vorbereitet. Wir müssen es nur noch tun! Darum sage heute zu dir:

„Ich glaube, dass ich mit allem ausgerüstet bin, was ich brauche, um den Willen Gottes in meinem Leben zu tun. Ich bin autorisiert und bevollmächtigt durch den Schöpfer des Universums. Ich bin von jedem Zwang und jeglicher Limitation befreit. Jetzt ist meine Zeit, zu leuchten. Ich will aufstehen, Ich überwinde jedes Hindernis und bin erfüllt mit der Vollmacht Gottes wie nie zuvor. Amen!“

13.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – TRAUE GOTT ALLES ZU!

„Wir sind vom Leben überzeugt und haben eine positive Lebenseinstellung, die jederzeit mit Gottes Möglichkeiten rechnet.“ (Aus dem 6. Wert von HOPE & LIFE: Passion – Leidenschaft ist unsere Motivation)

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Wir können keine Abkürzungen im Glauben nehmen, auch wenn wir dies manchmal gerne täten. Jeder Mensch muss Prozesse gehen, bis er zum Durchbruch kommt. Doch wenn wir Gott im Kleinen die Treue halten, wird er hie und da mit uns eine Abkürzung gehen. Gott kann und wird Prozesse beschleunigen, Wege abkürzen oder uns Menschen zur Seite stellen, die den erwünschten Durchbruch viel früher bringen als erwartet. Gott kann unseren Glaubensprozess immer wieder mit einem Turboschub beschleunigen und uns so die verlorene Zeit wieder schenken.

Schauen wir eines der ersten Wunder von Jesus an (nachzulesen in Johannes 2,1-12). Jesus ist zusammen mit seiner Mutter und ein paar seiner Nachfolger an einer Hochzeit. Mitten im Fest geht der Wein aus. Dies war und ist in der jüdischen Tradition ein großes Problem. Wein gehört an jede richtige jüdische Hochzeit, und zwar reichlich und genug bis zum Schluss. Die Mutter geht zu Jesus und bittet ihn um Hilfe. Jesus hilft und tut ein Wunder; er verwandelt Wasser zu Wein! Jesus schenkt der Hochzeit damit einen unglaublichen Turboschub. Denn normalerweise braucht es viel Zeit, Wein herzustellen. Es beginnt damit, dass man Weinreben setzt. Dann dauert es weitere Jahre, bis aus den Reben Weintrauben entstehen. Manche Trauben kann man weiterverarbeiten, andere nicht. Normalerweise dauert es drei bis fünf Jahre, bis man den Wein trinken kann. Und das ist nur der Durchschnittswein. Jesus hat aber bei seinem Wunder qualitativ sehr guten Wein gemacht. Solchen Wein herzustellen, dauert fünf bis zwanzig Jahre. Doch Jesus produzierte einen solch edlen Wein im Bruchteil einer Sekunde.

Wenn du dich also bis jetzt darum gesorgt hast, zu wenig Zeit zu haben, um deine Träume wahr werden zu lassen, kann ich dich heute beruhigen. Wenn Jesus den Weinherstellungsprozess so unglaublich beschleunigen kann, kann er auch deinem Leben in ein paar Sekunden eine neue Wende schenken. Eine Wende, die normalerweise Jahre dauern würde. Das Geheimnis dazu ist einfach: Lass Gott den Beschleunigungsprozess einleiten und hör auf, es selber machen zu wollen. Bleib Gott im Kleinen treu und du wirst erstaunt sein, wie schnell Gott dann plötzlich dein Leben beschleunigt. Klar, normalerweise würde es Jahre dauern eine Schuld abzuzahlen oder einen Durchbruch zu erreichen. Vielleicht wartest du schon Jahre auf eine Lösung und denkst: „Jetzt ist es bald zu spät!“ Doch die gute Nachricht ist: Gott ist in der Beschleunigungsbranche tätig. Er kann und wird dir zur richtigen Zeit den richtigen Durchbruch schenken. Er kann dir die Jahre, die du auf eine Lösung wartest, einfach so in einer Sekunde zurückschenken. Er kann Wasser in Wein verwandeln. Umso mehr wird er dir als seinem Kind deine hoffnungslose Situation in Gold verwandeln. Und dies in nur einem Bruchteil der Zeit.

Sei unbesorgt. Dem Gott, dem wir dienen, kann unser Leben viel früher und schneller als wir uns vorstellen können mit einem krassen Turboschub beschleunigen. Darum sage zu dir:

„Ich glaube, dass Gott, wenn ich ihm vertraue und an ihn glaube, mein Leben unglaublich beschleunigen kann. Ich will erleben, wie Gott meine Träume schneller Wirklichkeit werden lässt, als ich mir vorstellen kann. Es wird nicht mehr Jahre dauern, um eine Schuld zu tilgen, eine Behinderung zu überwinden, einen Heilungsprozess in Gang zu bringen oder eine neue Hoffnung aufleben zu lassen. Gott bringt Umstände, Dinge oder Situationen schneller in Bewegung als bis jetzt! Er wird mir den Sieg früher als erwartet geben. Gott hat einen Segen für mein Leben, der mich unglaublich vorwärts bringen wird und Jahre des üblichen Prozesses überspringen lässt. Amen!“

12.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – MALE EIN BILD VON DEINER ZUKUNFT

Was wir tun, tun wir mit Leidenschaft, Begeisterung und Hingabe.“ (Aus dem 6. Wert von HOPE & LIFE: Passion – Leidenschaft ist unsere Motivation)

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In der Bibel lesen wir, wie Serubbabel den Wiederaufbau des Tempels in die Hand nimmt. Doch nach dem Legen der ersten Steine kommt das ganze Projekt ins Stocken und er wird von Menschen, die gegen ihn sind, ausgebremst. Zehn Jahre geschieht auf der biblischen Baustelle nichts mehr. Doch eines Tages kommt der Prophet Sacharja vorbei und sagt zu Serubbabel etwas sehr Interessantes: „Geh und hole den Schlussstein.“ Der Stein, der reserviert ist, um ganz am Schluss den Bau abzuschließen. Warum wird dieser Schlussstein so wichtig für Serubbabel? Ganz einfach: Immer, wenn er diesen Stein nun ansieht, erinnert er ihn daran, dass Gott beenden wird, was er mit ihm begonnen hat. Jedes Mal, wenn er sich entmutigt fühlt und die Situation hoffnungslos aussieht, kann er den Schlussstein ansehen und wird daran erinnert, dass Gott das Ziel erreichen wird.

Hast du auch einen solchen Schlussstein, den du immer wieder anschauen kannst? Ein Bild deiner Zukunft, deiner Visionen, Ein Bild, das dich daran erinnert, dass es schlussendlich gut kommt, dass Gott mit dir zum Ziel kommt und erfolgreich beenden wird, was er mit dir angefangen hat. Als ich diese Geschichte zum ersten Mal hörte, motivierte mich das Bild des Schlusssteines so sehr, dass ich mir von jeglichen Träumen meiner Zukunft ein passendes Bild im Internet suchte, es ausdruckte und in wenigen Worten ein paar Gedanken dazu formulierte. Dann rahmte ich es ein und hängte die Bilder an der Wand in meinem Büro auf. So kann ich jedes Mal in einer ruhigen Minute oder im Stress, im Träumen oder im Suchen vor diese Wand stehen und mich daran erinnern, was Gott noch alles mit mir, meiner Ehe, Familie, unserer Kirche und Zukunft bewegen könnte! Ich schaue die Bilder an und freue mich jedes Mal von Neuem auf all die Abenteuer, die noch auf mich und uns warten!

Male von dir, deiner Ehe und deiner Familie in deinen Gedanken positive, siegreiche und schöne Bilder der Zukunft. Denn bevor ein Traum Wirklichkeit werden kann, muss er geträumt werden. Bevor ein Ziel erreicht wird, muss es im inneren Auge gesehen werden. Das Bild deiner Zukunft wird dir deine Richtung weisen und dir helfen, wichtige Fragen richtig zu beantworten.

Wo siehst du dich selbst in einem, zwei, fünf oder zehn Jahren? Ich persönlich habe mir ein Bild gemacht, wie ich mit 60 Jahren sein möchte. Dieses Bild von mir, unserer Ehe und Familie habe ich in meinem inneren Auge und es hilft mir, im Heute weise Entscheidungen zu treffen, mich aufzuraffen, Sport zu treiben, auf meine Ernährung zu achten, mich in meine Glauben zu investieren, Neues zu lernen und zu wagen. Es hilft mir auch, mich Herausforderungen zu stellen und der Stetigkeit des Lebens die Stirn zu bieten. Denn wenn ich heute nicht in meine Zukunft, mein Bild von meinem Leben mit 60 investiere, wird ganz einfach gesagt nichts daraus. Mein Traum von mir, meiner Ehe und meiner Familie gibt mir die nötige Kraft, im Heute die richtigen Entscheidungen zu treffen. So möchte ich auch dich ermutigen, dir zu überlegen, wie und was siehst du von dir, wenn du in deine Zukunft schaust? Mache dir ein Bild, habe einen Traum, male eine Vision vor deinem inneren Auge und es wird dich in die richtige Richtung führen und dir helfen, dich schon heute weise in deine Zukunft zu investieren.

Ich möchte auch dich ermutigen, deine Zukunftsträume, Visionen und das, was Gott in dich hineingelegt hat, zu visualisieren. Es wie ein Bild an die Wand zu hängen, als Gegenstand irgendwo aufzustellen oder als Erinnerungszettel in der Geldbörse mit dir zu tragen. Halte das Bild deiner Zukunft stets vor Augen, dies wird deinen Glauben stärken, dich ermutigen, daran festzuhalten und dich motivieren, mit Gott unterwegs zu bleiben. Jedes Mal, wenn du es siehst, sagt dir diese Visualisierung: „Du wirst dein Ziel erreichen! Halte daran fest! Arbeite in der Zwischenzeit an dir und mache dich ready für den Durchbruch Gottes in deinem Leben!“

Wenn du zum Beispiel Mal heiraten möchtest, dann könntest du einen leeren Bilderrahmen aufhängen und jedes Mal, wenn du ihn siehst, sagt er dir: „Hier wird mal das Hochzeitsfoto von mir und meinem Ehepartner sein!“ Oder möchtest du eine geniale Erfindung machen, dann stelle einen Pokal hin, der symbolisch für den Preis steht, den du mit dieser Erfindung abräumen wirst. Wer weiß, vielleicht bist du der nächste Nobelpreisträger, Olympiasieger oder Dorfturniergewinner. Vielleicht möchtest du mal eine große Reise unternehmen und beruflich oder in deinen Ferien quer durch die ganze Welt jetten, dann hänge eine Weltkarte auf, die dir sagt: „Dort wo ich jetzt beruflich stehe, ist noch nicht das Ende! Neue und weitere Abenteuer warten in meiner Zukunft auf mich!“ Egal, was für Träume du hast, mache ein Bild davon. Auch wenn es dann nicht genau so eintreffen wird, hilft dir das Bild der Vision von dir und deiner Zukunft, dich darauf hin zu bewegen. Und der Traum, die Vision wird sich anpassen. Aber dies kann sie erst, wenn du dich darauf zu bewegst.

Nur jemand kann dich ausbremsen, dir den Segen rauben und dein Leben erschweren. Das bist du selbst. Nur du kannst den Traum über deinem Leben ausbremsen. Nicht die Umstände, Schicksalsschläge, Not und Probleme bestimmen schlussendlich, ob wir es schaffen oder nicht. Im Endeffekt steuern wir es immer in unserem Denken und unserer Visualisierung. Trauen wir Gott und uns selbst zu, dass wir unsere Träume leben und sie sich bewahrheiten können? Wenn ja, sind wir auf dem richtigen Weg dazu. Wenn nein, dann bleiben wir stehen und entwickeln uns schlimmstenfalls in die entgegengesetzte Richtung. Darum mache dir Bilder, Visualisierungen deiner Träume und Visionen, die Gott in dein Herz gelegt hat und es wird dir helfen, dich in die richtige Richtung, direkt darauf zu, zu bewegen. Gott hat mehr für dich bereit. Entdecke es und halte an Gott fest, denn er wird dich nie im Stich lassen.

„Und der Herr antwortet mir und sagte: „Was ich dir jetzt enthülle, sollst du öffentlich auf Tafeln schreiben, in deutlicher Schrift, damit alle es lesen können!“ Habakuk 2,2

Egal wie, sei kreative und vergiss nicht, die Situation in der du dich heute befindest, ist nur temporär. Gott hält mehr in deiner Zukunft für dich bereit. Wir alle erleben Rückschläge, unfaire Situationen, Unrecht, Schlimmes, das uns angetan wird. Doch in all den Enttäuschungen, die du durchmachst, ermutige ich dich: Schau tief in dich hinein und versuch wieder zu sehen, was Gott in dir sieht. Halte an der Zusage und dem Traum Gottes fest und sage zu dir selber:

„Ich glaube, dass Gott alles, was nicht zu meiner Zukunft passt, verändern wird. Krankheiten, Probleme, Mangel und Mittelmässiges in meinem Leben sind nicht permanent, sondern nur temporär. Mein Glaube wird nicht von dem geprägt, was sich sehe, sondern von dem, was Gott in mein Herz hineingelegt hat. Ich bin ein Sieger und nie ein Opfer. Ich werde meinen Lauf erfolgreich vollenden und zu dem Menschen werden, zu dem Gott mich geschaffen hat. AMEN!“

11.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – DIE KRAFT MEINER VISION

Was wir tun, tun wir mit Leidenschaft, Begeisterung und Hingabe.“ (Aus dem 6. Wert von HOPE & LIFE: Passion – Leidenschaft ist unsere Motivation)

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Bei den Juden gibt es ein altes Sprichwort, das besagt:

„Die guten Taten einer Person Gottes werden als Saatgut für die zukünftigen Bäume im Paradies benutzt.“ 

Es gibt Menschen, die in zwei Realitäten leben. Auf der einen Seite, so sagen sie, gibt es das Leben, das sie jetzt leben. Auf der anderen Seite gibt es ein zukünftiges Leben. Dort werden sie, so sind sie überzeugt, nochmals von vorne beginnen. Sie werden nach ihrem Tod an einen neuen Ort kommen, erhalten quasi einen neuen Führerschein, eine neue Identität und ein weisses Kleid und beginnen von vorne. Sie sagen sich, Jesus wird kommen, diese Erde reparieren, und dann kommt alles gut. Und dann warten sie. Sie warten und hoffen auf diesen Zeitpunkt. Doch meine Frage ist: Ist das alles, was der Glaube zu bieten hat? Ich persönlich glaube, dass Gott für unser Leben mehr bereit hat, als einfach darauf zu warten, dass Jesus wiederkommt. Klar, ich bin überzeugt, dass Gott einmal etwas unglaublich Geniales mit dieser Welt machen wird und ich denke, dass er dies alles schon geplant und vorbereitet hat. Jesus wird wiederkommen, Glanzloses polieren, Hoffnungsloses wieder aufrichten, Zerbrochenes wiederherstellen, Krankes heilen und er wird seine Grösse der ganzen Welt zeigen. Wir lesen in der Bibel, dass wenn Jesus wiederkommt, die ganze Welt erkennen wird, dass er der Sohn Gottes ist. Jeder Atheist, Christ, Buddhist, Jude, Moslem, jegliche Menschen, Zweifler, Krieger, Terroristen, Egoisten, Superchristen und Antichristen, schlichtweg jeder wird erkennen, dass Jesus der Sohn Gottes ist und kommen wird, um diese Welt wiederherzustellen, zu retten was der Rettung bedarf, zu heilen was krank ist, zu reparieren was kaputt ist und wieder zu ehren was seine Würde verloren hat. Doch sollen wir jetzt, bis es soweit ist, einfach darauf warten?

Nein! Und ich glaube, auch Gott sieht das auch so. Gott hat uns ein Leben geschenkt, welches wir leben sollen, aus dem wir das Beste herausholen und mit Gott zusammen unsere Visionen wahr werden lassen sollen. Gott will uns in unserem Heute, im Hier und Jetzt, zeigen, wie wir unser Leben erfolgreich leben können. Gott hilft uns, die Welt, in der wir leben, zu verstehen und zeigt uns immer wieder den Sinn und Zweck unseres Daseins. Wenn wir die Geschichte von Jesus näher anschauen, sehen wir, dass Gott durch Jesus auf die Welt kam, um seine Realität, Nähe, Liebe, Grösse und seine Ideen in diese Welt hineinzubringen. Mein Verständnis der Botschaft von Jesus ist, dass sie uns lehrt, in unserem Heute, Hier und Jetzt Gottes Realität wahrzunehmen und seine Träume und Ideen für unser Leben zu entdecken.

Woher kommt Schönheit? Gibt es jemanden, den du schön und faszinierend findest, jemand, der dich unglaublich begeistert? Mal ehrlich, wer hat ihn oder sie geschaffen? Wer hat Kunst, Musik und Kreativität kreiert? Wer hat das Lachen erfunden? Wer hat sich dies alles ausgedacht? Ich meine Schönheit, Ehrfurcht, Wunder, woher kommt dies alles? Klar gibt es Menschen, die sich allen Ernstes fragen: „Wo ist Gott?“ Doch ich wage zu behaupten, dass es besser wäre zu fragen: „Wo ist Gott nicht?“ Sein Fingerabdrücke sind überall auf unserer Welt, besser noch: Eigentlich ist es seine Welt und wir hinterlassen unsere Fingerabdrücke. Warum sollte ein Wesen, das dies alles erschaffen hat, das diese Erde in Bewegung bringt, das sogar der Ursprung jeglicher Kraft, Kreativität, Ideen und Träumen ist, sich verstecken? Ich glaube und bin überzeugt, wir finden und sehen Gott überall! Wir begegnen ihm und seinen Wundern und Taten tagtäglich. Gott ruft uns zu, er flüstert in unsere Ohren, er offenbart sich mit seiner Schönheit und sagt: „Komm, zusammen wollen wir uns um diese Welt kümmern. Komm, wir hinterlassen ein Erbe für die Zukunft. Komm, zusammen können wir das Schicksal wenden, Hoffnung spenden und ein Licht für Menschen sein, die sich wieder nach Orientierung und Liebe sehnen.“ Wie antwortest du? Gott will mit dir zusammen die Welt zu einem besseren Platz machen, sie verändern und weiterbringen, und um dies zu erreichen hat er in jeden Einzelnen von uns Gaben, Talente und Träume hineingelegt, die er mit uns verwirklichen will!

Es kann gut sein, dass du dich heute nicht gesegnet, erfüllt, fröhlich und dankbar fühlst. Es kann auch sein, dass du dich in einer Niederlage deines Lebens befindest. Doch ich möchte dich heute herausfordern, deine Sicht vom Leben zu ändern. Auch wenn du dich nicht so fühlst und denkst, „das ist nicht für mich!“ sagt Gott in der Bibel immer wieder, dass wir gesegnet sind. Und zwar sind wir es von Anfang an. Seit unserer Geburt hat Gott uns mit seinem Geist ausgestattet und somit auch mit seiner Kraft und Führung. Wir, du und ich, sind die Krönung seiner Schöpfung und Gott kreiert nur Perfektes. Somit hat er auch schon bei der Geburt die Voraussetzungen für ein gesegnetes und göttliches Leben in uns hineingelegt. Wäre dies nicht so, würden wir ja annehmen, dass Gott Chaos und Sünde erschafft. Doch die Sünde und das Chaos kommen in unser Leben, wenn wir aufwachsen. Ganz einfach, weil wir in einer gefallenen und sündigen Welt leben. Doch dieses Umfeld war nie Gottes Absicht für dich und mich. Je eher wir realisieren, was in uns steckt, was Gott noch alles für dich und mich bereit hat, desto eher erleben wir es auch! Gott wartet nur darauf, dass wir mit ihm zusammen entdecken, was er schon lange in uns hineingelegt hat. Darum kleide dich so, verhalte dich so, denke so, handle so, laufe so herum, lache so, als wärst du gesegnet. Auch wenn du dich noch nicht so fühlst, handle trotzdem so! Hinterlasse durch deine Haltung und deine Handlungen eine Spur des Glaubens, und der Segen Gottes wird dir folgen!

Sage heute zu dir:

„Ich entscheide mich dazu, dass ich meine Gedanken mit Positivem fülle. Ich denke über den Sieg und nicht mehr über die Niederlage nach. Meine Gedanken sind geleitet von Gottes Wort. Kein Hindernis, keine Krankheit, keine Niederlage oder Hürde kann mich ausbremsen oder besiegen. Ich habe eine Sicht, eine Vision von meinem Leben und ich entdecke dessen Kraft von neuem. Amen!“ 

8.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – IN MIR STECKT MEHR!

„Wir ehren Gott, unsere Nächsten und Vorgesetzten durch unsere Entscheidung zur Exzellenz, sei es in der Kirche, Zuhause oder am Arbeitsplatz.“ (Aus dem 5. Wert von HOPE & LIFE: Excellence – Qualität ist unser Stempel)

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Gott sagt in der Bibel durch all die Geschichten und Erzählungen immer wieder zu uns: „Wenn du mich nicht limitierst, werde ich dich mit meiner Kraft und meinen ungeahnten Möglichkeiten überraschen!“

Gott rettete Noah und somit die Menschheit vor dem endgültigen Untergang, indem er ihn motivierte, eine Arche zu bauen. Gott versprach Abraham und Sarah, dass sie trotz ihres hohen Alters noch ein Kind bekommen würden. Gott teilte für Moses und das Volk Israel auf der Flucht das Meer. Gott führte sein Volk in ein neues Land, indem er durch ein Wunder die Mauern zusammenbrechen ließ, so dass sie mühelos die Stadt und danach ein ganze Land erobern konnten. Gott schenkte der Jungfrau Maria einen Sohn. Gott schenkte der ganzen Menschheit die Möglichkeit, ihn kennenzulernen und seine Kraft persönlich zu erleben. Gott heilt heut noch Kranke, macht Lahme gehend, Blinde sehend, Zweifelnde glaubend, Ängstliche mutig und Verzweifelte hoffnungsvoll. Er gibt ziellosen Menschen Orientierung und macht tote Seele wieder lebendig. Gott ist absolut gar nichts unmöglich! Und so fragt Gott auch dich:

„Gibt es irgendetwas, dass zu groß, zu stark, zu gewaltig oder zu unmöglich für mich wäre?“

Hast du wirklich das Gefühl, dass deine Träume zu groß für Gott sind, um sie wahr werden zu lassen? Glaubst du, dass die Probleme in deiner Ehe zu verzwickt für Gott sind, um sie zu reparieren oder dass du den Rest deines Lebens in deiner Einsamkeit, Not oder Sucht bleiben musst, weil Gott dich nicht retten kann? Nein, für Gott ist rein gar nichts zu groß, keine Beziehung zu verworren und auch kein Leben zu kaputt, um es zu retten oder neu zu beleben! Darum öffne dich und entscheide dich für eine neue Haltung, eine neue Vision und neue Sicht für dein Leben! Gott sagt zu dir und mir:

„Ich bin allmächtig. Ich kann jede Situation zum Guten verändern. Ich kann das Potential in dir freisetzen, das du brauchst, um dein Ziel zu erreichen.“

Doch leider denken wir manchmal, dass Gott bestimmt größere Probleme zu lösen hat, als die unseren. Gott hat doch genug damit zu tun, die Welt zu retten, warum sollte er sich dann für meine Umstände interessieren? Doch diese Sicht ist falsch. Gott hat dich und mich geschaffen, er hat Träume, Potential und Möglichkeiten in uns hineingelegt, die er mit uns zusammen wahr werden lassen will. Es gibt für unseren Gott kein schöneres Kompliment, als wenn wir zu entdecken beginnen, was in uns schlummert. Gott liebt es zu sehen, wie wir beginnen, in unserem Potential zu laufen. Wir ehren dadurch nicht nur unsere Mitmenschen, indem wir ihnen damit dienen, sondern auch unseren Gott, den Schöpfer. Gott wird uns immer wieder das nötige Potential geben, um den Traum, den er in uns hineingelegt hat, wahr werden zu lassen. Falls dir nicht die Gaben und Möglichkeiten Gottes folgen, lass dich korrigieren und suche einen neuen Weg zum Ziel. Wir lesen ja in der Bibel:

„Der Mensch macht Pläne; ob sie ausgeführt werden, bestimmt Gott.“ Sprüche 16 ,9

Dieser Vers hat etwas sehr Befreiendes. Wir können uns alles Mögliche ausdenken, ausmalen oder erträumen, es Gott hinlegen und ihn um das Gelingen bitten. Falls der Plan göttlich ist, bringt ihn Gott zur Erfüllung. Er erreicht dies, indem er uns immer wieder das nötige Potential, die Gaben und Möglichkeiten dazu schenkt. Wenn nicht, suchen wir einen anderen Weg. Denn egal, wie schlimm oder hoffnungslos die Situation aussieht, es gibt immer einen Weg zum Ziel! Darum sage heute zu dir:

„Ich öffne mich für die freisetzende Kraft Gottes in meinem Leben. Was ich selber nicht schaffe, wird Gott für mich möglich machen. Übernatürliche Gelegenheiten, Heilung, Wiederherstellung und Durchbrüche warten auf mich. Ich erkenne mein Potential, setze meine Gaben mehr und mehr frei, und meine Weisheit und mein Glaube nehmen zu. Ich will Talente und Begabungen entdecken, von denen ich bis jetzt nichts wusste. Ich werde den Traum, den Gott in mein Leben hineingelegt hat, vollenden. Amen!“

 

7.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – ICH FOKUSSIERE MICH AUF DAS RICHTIGE!

„Gott gibt sein Bestes für uns, deshalb geben auch wir unser Bestes.“ (Aus dem 5. Wert von HOPE & LIFE: Excellence – Qualität ist unser Stempel)

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„Vernünftige Menschen möchten ihr Wissen vergrößern, Dummköpfe haben nur am Unsinn ihren Spaß.“ Sprüche 15, 14

Unsere Augen sind das Tor zur Seele. Wir identifizieren uns früher oder später mit dem, was wir sehen und hören und füttern damit unsere Seele. Es ist wie beim Essen: Wenn wir immer nur ungesundes Zeugs wie Pommes oder Cola in uns hineinfuttern werden wir die Konsequenzen davon spüren und später auch sehen. Wir haben einen zu hohen Zuckerspiegel, werden dicker und unser Herz leidet. Das gleiche geschieht bei Filmen, die uns schaden, Einflüssen, die uns nicht gut tun oder Musik, die uns runterzieht: Wir fühlen uns einfach nicht gut, verlieren den Frieden und die Freude Gottes, unsere Sicht vom Leben vernebelt sich und wir geben den Depressionen, dem Stress, der Gleichgültigkeit und der Unruhe in uns freien Raum.

Wir verfügen in der heutigen Zeit über unglaublich viele Möglichkeiten, uns zu vernetzen, uns visuell berieseln zu lassen und Musik reinzuziehen. Es gibt fast keine Grenzen mehr. Überall, wo wir uns befinden, versuchen Medien, News und Informationen uns zu beeinflussen, sei es am Zeitungsstand, am Kiosk, im Wartezimmer des Arztes oder wenn wir über unser Handy Facebook, Instagram oder ein News-App öffnen. Das ist nicht schlecht, oftmals sogar sehr hilfreich. Aber wenn wir unseren Fokus nicht bewusst setzen, kann es sehr schnell gehen und wir sind irgendwo gelandet, wo wir eigentlich nicht hin wollten. Darum möchte ich dich ermutigen, dir mal zu überlegen, wie du dir deinen Fokus setzt. Musst du dauernd informiert sein über alles, was in den sozialen Medien läuft? Musst du immer jegliche News lesen? Kannst du stoppen und den Kanal wechseln, wenn im TV was kommt, das dir schadet? Klar kannst du genauso gut sagen, dass sich das ja eh alle anschauen, hören und reinziehen, also warum sollte ich da eine Ausnahmen sein? Ganz einfach, weil du nicht jeder bist. Du bist du, und Gott hat einen Plan mit deinem Leben. Wenn du deine Seele, immer und immer wieder mit all’ den negativen Einflüssen fütterst, wird sich das früher oder später in deinem Leben niederschlagen. Deine Emotionen stumpfen ab, dein Friede, der Gott dir gegeben hat, wird kleiner und kleiner und deine Freude am Leben geht schleichend verloren.

Habe den Mut zu entscheiden. Entscheide dich dazu, nein zu sagen zu Dingen, die deiner Seele Schaden zufügen. Stehe auf und mache nicht bei allem mit, auch wenn die Masse gegen dich zu sein scheint. Setze ein Zeichen und ziehe eine Linie. Fokussiere dich auf das, was Gott dir versprochen hat. Suche seinen Segen, suche seine Ruhe, suche seine Gegenwart und werde zu einem Menschen, der nicht wie ein Blatt im Wind von jeder leichten Brise hin- und hergerissen wird. Sei ein Mensch, der weiß, wer er ist, was ihm gut tut, jemand, der NEIN sagen kann. Sage nein zu Dingen, die dir nicht gut tun. Finde die Disziplin in dir, dich auf das zu fokussieren, was dir gut tut, dich weiterbringt, dein Leben belebt und dich positiv inspiriert. So wirst du mehr und mehr Gottes Fülle sehen und entdecken und wirst dich zu dem Menschen entwickeln, den Gott von Anfang an in dir geplant hat.

Darum sage zu dir selber:

„Ich entscheide mich dazu, mein Leben nicht nur zu überleben, sondern es erfolgreich zu leben. Ich stelle mich den Herausforderungen in meinem Alltag. Ich will nicht im Negativen stehenbleiben. Ich gebe meine Träume nicht auf. Ich wachse zudem durch jede Herausforderung und sehe immer wieder das Gute darin. Ich weiß, dass eine Berührung von Gottes Kraft meine Situation in null Komma plötzlich zum Guten ändern kann. Ich gebe mein Bestes und lerne darum auch nein zu sagen zu Dingen, die mir schaden, weil ich weiß, Gott hält Besseres für mich in meiner Zukunft bereit. Amen!“

6.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – ICH FOKUSSIERE MICH AUF DEN FRIEDEN GOTTES

„Gott gibt sein Bestes für uns, deshalb geben auch wir unser Bestes.“ (Aus dem 5. Wert von HOPE & LIFE: Excellence – Qualität ist unser Stempel)

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So schnell machen wir uns Sorgen. Läuft es mal nicht so, wie wir es uns vorstellen, kommen schon die Ängste und klopfen an unsere Tür des Herzens. Sorgen und Ängste haben übrigens einen sehr zerstörenden Charakter. Sorgen haben folgende Eigenschaften:

  • Das Problem erscheint uns mit der Zeit immer grösser als es in der Wirklichkeit ist.
  • Je länger das Problem besteht, desto unlösbarer erscheint es uns.
  • Unsere Fantasie bläht das ganze Problem noch auf.
  • Gott wird im Vergleich dazu immer kleiner.
  • Wir verbeugen uns vor dem Problem, statt auf Gott und seine Möglichkeiten zu schauen.

Wenn wir dann den Sorgen in unserem Leben Raum geben, kreisen folgende negative Gedanken ungehindert in unserem Kopf:

  • Ich werde nie mehr gesund werden.
  • Ich werde nie mehr aus den Schulden herauskommen.
  • Ich werde nie mehr glücklich werden.
  • Ich werde nie den Partner fürs Leben finden.
  • Ich werde nie meinen Traumberuf ausführen können.
  • Ich werde nie…

Sorgen nehmen uns ein und beginnen nach und nach, unser Leben zu bestimmen. Sie rauben uns zudem unsere Energie, die Freude und die Kraft, und sie produzieren Stress! Dieser wiederum kann verursachen, dass alles Mögliche in unserem Körper so richtig aus dem Gleichgewicht gerät. Stress lässt dich früher altern, er produziert Ausschläge, Magenschmerzen, Herzprobleme und andere Krankheiten. Im Endeffekt ist Stress nicht göttlich und schadet dir! Doch wie gehen wir jetzt mit all’ den Stresssituationen in unserem Alltag um? Wie begegnen wir der Agenda, dem Strom des Lebens und all unseren To Do’s? Ich denke es ist auch hier eine Frage unseres Fokus. Auf was schauen wir? Schauen wir auf alles, was um uns herum läuft, die Sorgen, die Ängste und die kleinlichen Gedanken? Stress ist ja genauer untersucht eine Frage unserer Identität. Sind wir gestresst von unseren To Do’s, dann könnte es sein, dass wir das Gefühl haben, dass es ohne uns nicht geht und dass die Welt stehen bleibt, wenn wir nicht alles so machen, wie wir es gerne hätten. Unser Drang nach Perfektion, nach Fehlerlosigkeit, den Menschen zu gefallen oder sogar Gott zu beeindrucken, führt uns in eine Abwärtsspirale von Stress. Auch die Angst, Nein zu sagen, Grenzen zu setzen und der innere Antrieb, bei jedem und allem dabei sein zu müssen, haben schlussendlich mit deiner und meiner Identität zu tun. Wer sind wir? Wer sind wir, wenn wir nichts mehr tun und nichts mehr nachjagen können? Wir, du und ich, sind schlussendlich ein Kind Gottes. Und unser Gott sagt zu dir und zu mir: ich habe dein Leben in meiner Hand. Ich habe die Lösung für jedes Problem und ich bin die Ergänzung für jegliche Lücken in deinem Leben.

Jesus sagt in Johannes 14, 27, dass er uns einen Frieden hinterlassen will, einen Frieden, den die Welt nicht kennt. Das griechische Neue Testament übersetzt „Frieden“ mit „eirene“, aber da Jesus ein aramäisches Hebräisch gesprochen hat, wird er das Wort „schalom“ benutzt haben – „Schalom hinterlasse ich euch, meinen Schalom gebe ich euch, nicht einen Schalom, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.“ Interessant ist, dass in der hebräischen Umgangssprache „schalom“ ein sehr inhaltsreiches Wort ist. Es gibt kein deutsches Wort, das die Fülle, den Reichtum und die Kraft, die in dem Wort „schalom“ enthalten sind, exakt wiedergibt. Deshalb haben sich die Bibelübersetzer auf „Frieden“ geeinigt. Doch das hebräische Lexikon beschreibt „schalom“ folgendermassen: Vollständigkeit, Sicherheit, Unversehrtheit (im Körper), Wohlbefinden, Gesundheit, Erfolg, Frieden, Ruhe, Stille, Zufriedenheit, Frieden in zwischenmenschlichen Beziehungen, Frieden mit Gott und Frieden anstelle von Krieg.

Und genau dies verspricht Jesus dir und mir. Wenn wir es also schaffen, in allem immer wieder auf Gott zu schauen, hie und da anzuhalten und zu sagen: „Ok, Gott, du siehst, was alles läuft, was alles von mir verlangt wird und was ich alles zu tun habe. Ich bitte dich um Weisheit und um deinen Schalom!“, kommt statt Stress, Unruhe und Hast, der göttliche Friede in unser Leben. Je mehr wir es Gott zutrauen, dass er unseren Tag in seinen Händen hält und uns in allem seinen Schalom geben will, desto ruhiger und stressfreier gehen wir durch unser Leben.

Gott will uns immer wieder seinen Schalom für den folgenden Tag geben. Wir lesen, wie das Volk Gottes nach seiner Befreiung aus Ägypten auf dem Weg in ein neues Land die Wüste durchquerte. Gott gab ihnen dort jeden Tag zu essen. Am Morgen in Form von Manna, einer Art Brot, am Abend gab Gott ihnen Fleisch in Form von Wachteln, die vom Himmel fielen. Die Instruktionen von Gott, wie sie mit seinen himmlischen Gaben umgehen sollten, waren klar: Jeden Tag nur so viel einsammeln, wie sie für den jetzigen Tag benötigen, nicht mehr und nicht weniger. Wenn sie mehr als für einen Tag einsammelten, vergammelten die Vorräte über Nacht in ihrem Zelt. In derselben Art und Weise gibt uns Gott auch jeden Tag genug von seiner Kraft, seiner Ruhe und seinem Frieden. Gott gibt uns seine Gnade nicht für ein Jahr, einen Monat oder eine Woche im Voraus. Nein, er gibt uns genau die Kraft und Ruhe, die wir für den heutigen Tag brauchen. Nach 24 Stunden, folgt eine neue Portion seiner Gnade, Gunst, Kraft, Weisheit und Vergebung. Darum lasse dich nicht stressen von den Anforderungen von morgen, freue dich an dem was du heute hast. Fokussiere dich auf die Ruhe Gottes, jeden Tag von neuem, und du wirst deinen Schalom finden.

Wie überlebe ich also eine schwierige Zeit in meiner Firma? Einen Tag nach dem anderen. Wie erziehe ich ein schwer erziehbares Kind? Einen Tag nach dem anderen. Wie löse ich einen schwierigen Konflikt? Einen Tag nach dem anderen. Gott gibt uns die Kraft für unsere Herausforderungen von morgen nicht schon heute. Doch heute hast du die Kraft, die du benötigst, um den heutigen Tag siegreich mit der Ruhe Gottes zu beenden.

Darum sage zu dir:

„Ich glaube daran, dass ich genau den Segen Gottes habe, den ich für den heutigen Tag brauche. Ich bin voll geladen mit Stärke, Energie und Kraft. Ich fokussiere mich auf den Frieden Gottes und seine Zusagen, und ich lasse mich nicht stressen! Egal, was mir heute begegnet, nichts ist zu viel für mich. Ich überwinde mit der Ruhe Gottes jedes Hindernis, überlebe jede Herausforderung und gehe aus jeder schwierigen Situation besser heraus, als ich hineingegangen bin. Amen!“

5.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – ICH VERGEBE!

„Gott gibt sein Bestes für uns, deshalb geben auch wir unser Bestes.“ (Aus dem 5. Wert von HOPE & LIFE: Excellence – Qualität ist unser Stempel)

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Loslassen, das Alte hinter sich lassen, die Sorgen auf Gott werfen – das heißt, ich vergebe. Ich vergebe Situationen, in denen ich ungerecht behandelt wurde. Ich vergebe Menschen, die mich hintergangen haben. Ich lasse Verletzungen aus meiner Kindheit los und vergebe den Menschen, die sie mir zugefügt haben. Ich lasse Verletzungen aus einer zerbrochenen Beziehung heilen und mache mein Herz wieder bereit für neue Möglichkeiten. Ich lasse meine unbeantworteten Warum-Fragen los und vergebe dem Leben, den Umständen und dem Schicksal, das nicht immer so mitgespielt hat, wie ich es gerne gehabt hätte. Ich sage dies mit tiefem Respekt. Denn das Leben ist nicht fair und vieles was wir erleben oder was uns an Leid zugefügt wurde, ist nicht einmal selbstverschuldet. Wir stehen dann da und fragen uns: „Hat das Leben noch mehr zu bieten?“ Ja! Weil wir einen Gott haben, der auf unserer Seite ist und jegliches Leid nimmt und aus dem größten Leid – auch aus den selbstverschuldeten Miseren in unserem Leben – etwas Geniales und Göttliches entstehen lassen kann. Gott ist dauernd am Arbeiten an uns und egal was wir erleben, erlebt haben oder noch mit uns herumtragen, Gott will unsere Schritte in die richtige Richtung lenken und hat für jeden Rückschlag, jedes Leid und jede Ungerechtigkeit eine Antwort für dich und mich bereit. Darum steh auf, löse dich von deinem Selbstmitleid, schüttle deine Enttäuschungen ab und sage zu Gott:

„Hier bin ich. Ich bin bereit für das Neue, das du für mich bereit hast. Auch wenn ich noch offene Fragen habe, ungelöste Probleme mein Leben bestimmen und Verletzungen meine Seele quälen, stehe ich auf und sage zu dir: Ich will mich nicht von meinem Jetzt und meiner Vergangenheit prägen lassen. Ich schaue auf dich, weil ich weiß, du kannst mein Leben wieder in die richtige Richtung lenken und mich zurück auf die Straße des Segens bringen.“

Gott ist immer fair, auch wenn dein Leben anders aussieht. Gott wird dir alles Unfaire, das dir widerfahren ist, mit seiner Gerechtigkeit zurückvergüten. Lass los und mache dich bereit für Neues in deinem Leben: Neuen Segen, neue Möglichkeiten und neue Wunder.

Wahre Größe in unserem Leben bedeutet, zu sagen: „Ich verstehe nicht, was passiert ist, auch finde ich keine Erklärung für mein Leid. Ich habe weder die Antworten auf alle meine Fragen noch das Wissen, alles zu rechtfertigen. Aber ich habe Gott. Gott ist Gott und ich bin es nicht. Seine Wege sind nicht immer meine Wege. Aber er wird meine Schritte in die richtige Richtung lenken. Ich kann ihm vertrauen, auch wenn ich nicht auf alles eine Antwort habe.“ Eine solche Haltung wird dich wieder in die richtige Richtung bringen. Darum entscheide dich immer wieder, Gott zu vertrauen. Denn Gott ist gut, Gott sucht unser Bestes, Gott ist fair, Gott sieht unser Leid und unsere hoffnungslose Situation, Gott sieht deine Verletzungen und doch sucht seine Liebe stets unser Bestes. Darum halte an Gott und seinen Zusagen fest und vertraue ihm.

Schaue wieder nach vorne und lasse das Vergangene hinter dir. Lasse los und du wirst dein Ziel zusammen mit der heilenden Kraft Gottes erreichen! Denn Gott hat neue Möglichkeiten, neue Beziehungen, neue Wunder, neue Geschäftsmöglichkeiten, einen neuen Job und neue Durchbrüche in deiner Zukunft für dich bereit. Steh auf und bewege dich nach vorne, Richtung Ziel, geradewegs auf die neuen Verheißungen Gottes für dein Leben zu! 

Halte an und setz dich mal in aller Ruhe hin. Nimm dir nun Zeit zu überlegen, wo du noch Verletzungen, Ängste, Bitterkeit, Schuld und Selbstanklage mit dir herumträgst. Wo es noch Menschen gibt, die dich verletzt haben und es jetzt an der Zeit wäre, diese Verletzungen loszulassen und ihnen zu vergeben, damit du wieder frei bist für das Neue, das Gott für dich bereit hat.

Schreibe all diese Dinge auf und lege sie bewusst in einem Gebet Gott hin. Dieses Gebet könnte so aussehen:

„Himmlischer Vater du siehst folgende: ____________________________________________ (Verletzungen, Bitterkeit, Enttäuschungen, Schuldgefühle, Ängste oder auch Scham) wo ich noch fühle und in meinem Herzen mit mir herumtrage, und ich möchte sie dir hingeben. Ich bitte dich, beginne mein Herz zu heilen und ich entscheide mich all dies in deine Hände zu legen, loszulassen und spreche Vergebung gegenüber Situationen und Menschen aus. Danke für deinen Heilungsprozess, der nun folgen wird.“

Manchmal ist es auch hilfreich, gerade in sehr schwierigen Situationen und tiefen Verletzungen, ein solches Gebet mit einer Vertrauensperson zu beten.

Ich wünsche dir den Mut und die Kraft, all das loszulassen, wo dich hindert, wo dein Leben erschwert und dir die Freude am Leben raubt. Ich wünsche dir, dass du wieder das Gute, das Schöne und die Freude am Leben sehen kannst. Ich wünsche dir, dass Gott dich mit seiner heilenden Kraft berühren wird und deine Seele heilt und befreit. Ich wünsche dir, dass du wieder atmen kannst und ich wünsche dir, dass du wieder aufstehst und dein Leben lebst. Das Leben zu dem Gott dich berufen und bestimmt hat. Ein Leben in Freude, Freiheit und Entschlossenheit!

 

4.9 2017, posted by Könu

HOPE & LIFE – ICH FOKUSSIERE MICH AUFS ZIEL!

„Gott gibt sein Bestes für uns, deshalb geben auch wir unser Bestes.“ (Aus dem 5. Wert von HOPE & LIFE: Excellence – Qualität ist unser Stempel)

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Es wäre doch so befreiend, wenn wir sagen könnten:

„Meine Umstände und die Menschen um mich herum definieren nicht mehr wer ich bin, wie ich lebe und wie ich meine Entscheidungen treffe. Sondern Gott und seine Wahrheiten allein bestimmen, wer und was ich bin!“

So oft ist das Gegenteil der Fall. Wir lassen uns vom Leben, von den Anforderungen, Problemen, Sorgen, dem Zeitdruck und dem Tempo prägen und steuern. Viele Menschen leben nicht mehr ihr Leben, sondern ihr Leben wird von anderen, der Zeit, den Anforderungen gelebt. Statt zu bestimmen werden wir bestimmt und ohne dass wir es realisieren, laufen wir in diesem Trott und dem Puls der Zeit einfach so mit. Wenn wir es aber schaffen, hie und da innezuhalten, kommen Gedanken wie:

„Ist mein Leben nicht einfach crazy? Will ich das überhaupt? Passt das zu mir? Verfolge ich überhaupt die Träume, die Gott in mein Herz gelegt hat? Habe ich noch den richtigen Fokus?“

Diese Gedanken zuzulassen, ist gut. Denn wenn wir nicht hie und da die Notbremse ziehen oder simpel und einfach das Tempo mal drosseln und unser Leben aus der Distanz betrachten, verpassen wir den Plan Gottes und tragen mit der Zeit auch zu viel Last, zu viele Sorgen, Verletzungen und Fragen mit uns herum.

Paulus, ein Schreiber der Bibel, sagt dazu etwas sehr Aufschlussreiches:

„Ich meine nicht, dass ich schon vollkommen bin und das Ziel erreicht habe. Ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat. Ich bilde mir nicht ein, Brüder, dass ich es schon geschafft habe. Aber ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch, was vor mir liegt. Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das neue Leben, zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat.“ Philipper 3, 12-14

Vor einiger Zeit hatte ich das Privileg, den New Yorker Marathon zu rennen. Übrigens mein erster Lauf in einer solchen Länge. Der Start lief super, die ersten 25 km auch… Ich joggte locker durch die Strassen von New York, hie und da konnte ich nicht anders als an der Seitenlinie den zuschauenden Kindern während des Laufens ein High Five zu geben. Die Sonne schien, ein angenehmes Klima breitete sich in der Stadt, die niemals schläft aus und das Ganze fühlte sich einfach himmlisch an. Doch nach 25 km kam plötzlich der erste Krampf – wie aus dem Nichts überraschte mich ein Schmerz in meinen Muskeln. Ich blieb an der Seitenlinie stehen und versuchte, den Krampf durch Dehnen weg zu bringen. Als der Krampf weg war, raffte ich mich wieder auf und setzte an, um weiter zu laufen. Doch nach ein paar Metern kam der zweite Krampf, wieder musste ich stehenbleiben. Neben mir zogen Hunderte von Läufern an mir vorbei, hinter der Absperrung jubelten Tausende von Zuschauern, sangen Lieder und feuerten die Läufer an – und ich, mittendrin, fühlte mich einsam, verlassen und total erschöpft. Auch der zweite Krampf erfolgreich überwunden setzte ich erneut an, die restlichen paar Kilometer (gut noch 16) zu absolvieren. Dann bei Km 30 kam die berühmt berüchtigte Wand. Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt nur von ihr gehört, doch jetzt erlebte ich sie. Emotional, wie aus dem Nichts, kam plötzlich die totale Erschöpfung. Es ist einfach aus, Flasche leer! Mit schier letzter Kraft schrieb ich meiner Frau noch ein SMS mit folgenden paar Worten: „Beten, kann nicht mehr, km 30!“ Und in diesem Moment schossen mir x-verschiedene logisch nachvollziehbare Gedanken durch den Kopf, die mich dazu ermutigten, aufzugeben. Einfach vom Platz zu laufen und den ganzen Mist zu stoppen. Doch auf der anderen Seite war die Tatsache, dass ich es x Menschen gesagt hatte, dass ich diesen Marathon vollenden werde. Und jetzt ganz ehrlich, was soll ich denen dann sagen? Ich habe einfach aufgeben? Wie soll ich dabei meiner Frau, meinen Kindern, meinem Coach, meinen Eltern, meinen Freunden und der ganzen Kirche noch in die Augen schauen? Ich wusste: Aufgeben ist keine Option. Jetzt gibt es nur noch eines – das Ziel! Und so kämpfte ich mich ins Ziel und vollendete diesen Lauf. Unter 5 Stunden, was mein neu definiertes Ziel nach km 30 geworden war.

Warum diese Geschichte? Unser Leben mit Gott wird in der Bibel auch mit einem Langstreckenlauf verglichen. Wir alle erleben Enttäuschungen, Rückschläge und Schicksalsschläge, die wir nicht verstehen. Du betest für Heilung und nichts passiert. Eine Beziehung geht in die Brüche und die Selbstzweifel und Schmerzen nagen an deiner Seele. Du kämpfst mit Verletzungen in deinem Herzen oder erlebst eine Enttäuschung nach der anderen. Wir alle erleben solche Zeiten. Zeiten, in denen es nicht so läuft, wie wir uns vorstellen, erträumen oder planen. Zeiten, in denen Schicksal und die Zeit gegen uns zu sein scheint. Zeiten, in denen wir verletzt werden und andere verletzen. Doch jetzt stehen wir da, an der Seitenlinie unseres Lebens und fragen uns: „Was machen ich jetzt? Gebe ich auf? Wie geht mein Leben weiter?“ Und genau hier ist es entscheidend, dass wir uns wieder auf unser Ziel im Leben fokussieren und loslassen, was hinter uns liegt.

Paulus sagte ja: „Aber ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch, was vor mir liegt.“

Lerne loszulassen, negative Erlebnisse und Verletzungen hinter dir zu lassen. Wenn nicht, verpassen wir das Leben mit all seinen Verheissungen und Wundern, die auf uns in unserer Zukunft warten. Wenn wir statt loszulassen an unseren Verletzungen, Sorgen, Missgeschicken, Zweifeln und Fehlern festhalten, öffnen wir mehr und mehr die Tür für die Bitterkeit in unserem Herzen. Irgendwann werden wir aufhören zu glauben, die Hoffnung auf ein gutes Ende verlieren und unser Herz wird von Bitterkeit schleichend und langsam erobert. Wir versinken in Selbstmitleid, Hass, Groll und in einer depressiven Schwere, die kein Ende mehr zu haben scheint. Statt loszulassen geben wir anderen, uns selbst oder sogar Gott die Schuld für unser Leid. Klar, es kann gut sein, dass wir gewisse Dinge nicht verstehen und die Situationen, die wir erleben, einfach nicht fair sind. Doch wenn wir nicht lernen loszulassen und unseren Groll, unsere Fragen und Verletzungen Gott hinzugeben, wird dies alles immer mehr und mehr zu einer Last, die Schritt für Schritt die Freude am Leben, den Segen Gottes und unseren Glauben an ihn raubt.

Darum sage zu dir:

„Ich lasse mich ab heute nicht mehr von Menschen, Umständen oder Herausforderungen kontrollieren. Ich bin bereit Dinge loszulassen, anderen Menschen zu vergeben und öffne mich für den Frieden Gottes in meinem Herzen. Gott hat durch seinen Sohn sein Bestes für mich gegeben, darum will auch ich anderen vergeben und sie loslassen. Ich will an jeder Herausforderung wachsen, weil ich weiss, Gott gibt mir die Ruhe und Gelassenheit dazu. Ich entscheide mich bewusst dazu, in meinem Wirkungsfeld glücklich zu sein und aufzublühen. Amen!“