13.4 2017, posted by Könu

#RETRO – DEMUT

„Glücklich zu preisen sind die Sanftmütigen; denn sie werden die Erde als Besitz erhalten.“ Matthäus 5, 5

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Viele Beziehungen gehen kaputt, viele Träume bleiben unerfüllt, viele Leben bleiben nutzlos oder enden sogar in einer Sackgasse, und dies nur, weil es uns oft so schwer fällt, Fehler einzugestehen und über unseren Schatten zu springen. Gott möchte uns eine gute Ehe, ein erfolgreiches Leben und einen sinnerfüllten Alltag schenken. Doch manchmal schlagen wir einfach eine falsche Richtung ein, und statt umzukehren bleiben wir am Ort der Niederlage stehen. Um unser bestes Leben zu leben – oder wie Jesus im Matthäus sagt „die Erde zu besitzen“ – müssen wir lernen, umzukehren. Dazu braucht es Demut oder anders gesagt, wir müssen immer wieder den Mut haben, zu erkennen, dass wir Hilfe brauchen, dass wir unser Leben nicht alleine erfolgreich meistern können und dass wir auf die Gnade Gottes angewiesen sind.

Ich habe eine Geschichte von einem jungen Geschäftsmann gehört, der bei einem Deal 20 Millionen in den Sand gesetzt hat. Nach diesem fatalen Fehler sitzt er im Büro und wartet auf den entscheidenden Telefonanruf seines Chefs. Das Telefon klingelt und der Chef bittet ihn in sein Büro. Der Mann steht auf, packt seine Sachen zusammen, löscht seine Daten auf dem Computer, räumt seinen Arbeitsplatz und geht zum Chef. Bevor dieser zu Wort kommen kann, beginnt der Geschäftsmann und sagt: „Chef, ich weiß, ich habe Mist gebaut. Ich weiß, was Sie sagen wollen, aber ich bitte Sie, lassen Sie mich in Ehren gehen. Ich kündige und gehe selber. In einer Stunde bin ich weg.“ Der Chef steht auf, geht zum jungen Geschäftsmann, legt ihm die Hand auf die Schulter und sagt: „Ich habe heute gerade 20 Millionen in Ihre Ausbildung investiert, gehen Sie schnell zurück an Ihren Arbeitsplatz und sorgen Sie dafür, dass Sie rentieren.“

Wir haben einen Gott der zweiten Chance, darum packe sie. Wenn du den Mut aufbringst, dich immer wieder deinen Fehlern zu stellen, mit ihnen zu Gott zu gehen, Vergebung anzunehmen und anderen zu vergeben, dann gibt dir Gott immer wieder eine weitere Chance. Packe sie, nutze sie, lerne aus deinen Fehlern und gib dein Bestes, damit diese „Ausbildung“ auch rentiert. Sei nicht zu stolz umzukehren, denn Gott liebt es, Menschen zu gebrauchen, die versagen. Denn wenn wir uns von ihm helfen und verändern lassen, kann Gott dank seiner Gnade so richtig groß herauskommen durch uns! Denk daran, die Gnade Gottes kommt erst so richtig zum Einsatz, wenn Fehler passieren und wir mit ihnen zu Gott gehen, so dass er aus unserem Minus ein Plus machen kann.

„Gott stellt sich den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er Gnade.“ Jakobus 4, 6

 

11.4 2017, posted by Könu

#RETRO – SIEGERSTRASSE

„Wir alle begegnen Situationen, die uns unmöglich erscheinen. Es ist einfach, entmutigt zu sein und aufzugeben. Doch in der Bibel lesen wir, dass Gott vor uns her geht, um krumme Wege gerade zu biegen. Es kann gut sein, dass du nicht über die richtigen Beziehungen verfügst, um deine Träume zu erreichen. Doch keine Sorge, Gott geht vor dir her, um dich mit den richtigen Menschen in Kontakt zu bringen.“

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Gott hat schon im Voraus – als du noch im Bauch deiner Mutter warst – alle deine Tage in sein Buch aufgeschrieben. Er weiß über jeden deiner Rückschläge Bescheid. Doch das Gute ist, er hat für jede Herausforderung in deinem Leben schon dein Comeback vorbereitet. Bevor du mit einem Problem konfrontiert wirst, hat Gott schon die Lösung dafür vorbereitet. Gott geht vor dir her, um das nächste Kapitel in deinem Leben vorzubereiten. Solange du am Glauben an Gott festhältst, wird dich Gott immer wieder in ein neues, besseres und siegreicheres Level deines Lebens führen. Warum? Weil die Absicht Gottes für dein Leben nicht Rückschritt ist, sondern Fortschritt.

Wenn du mit einer Krankheit kämpfst, könnte deine Einstellung so aussehen: „Der Arztbericht sieht nicht gut aus. Manche sagen sogar, dass ich mich mit meiner Krankheit abfinden soll. Doch ich habe noch einen anderen Bericht, und der sagt, dass ich einen Gott der Heilung auf meiner Seite habe. Es könnte gut sein, dass Gott in meiner Zukunft Heilung, Gesundheit und den Sieg über der Krankheit für mich bereithält. Wer weiß?“ In unserer Kirche haben wir eine Familie, deren Sohn mit einer schweren und fast unheilbaren Krankheit zu kämpfen hatte. Was mich faszinierte war, wie sie ihre Augen nicht vor der Realität verschlossen alles daran setzten, dass der Junge jeglichen ärztlichen Support bekam. Wie hoffnungslos die Ärzte auch immer waren, wie aussichtslos die Situation auch war, sie hielten sich an dem Gott fest, der von sich sagt: „Ich bin euer Heiler.“ Sie legten neben den medizinischen Behandlungen durch die Ärzte all ihre Hoffnung in Gott. Gott brauchte den medizinischen Weg, um ein Wunder seiner Heilung zu vollbringen. Entgegen jeglichen Erwartungen und Krankenberichten wurde der schwerkranke Sohn gesund.

Mit Gott an unserer Seite haben wir immer Hoffnung. Egal, was die Welt uns sagt, wie hoffnungslos dein Krankenbericht sein mag, wie groß deine Herausforderung ist oder wie aussichtslos deine Situation scheinen mag: Gott geht vor dir her und sucht dein Bestes. Dein Bestes muss nicht immer bedeuten, dass Gott alles zu 100 Prozent heilt, wiederherstellt oder zum Guten wendet, so wie du es dir vorstellst. Aber dein Bestes bedeutet, dass du dank Gott Heilung, Wiederherstellung und ein neues Wunder für dich sehen und entdecken kannst, so wie Gott es will. Wenn du dann zurückblickst, entdeckst du immer wieder die Größe und Stärke unseres einzigartigen Gottes. Gott geht vor dir her und bereitet deinen Weg. Halte an ihm fest, und er kommt ans Ziel mit dir.

„Nein! Gott allein gibt mir Kraft zum Kämpfen und ebnet mir meinen Weg.“ Psalm 18, 33

 

 

6.4 2017, posted by Könu

#RETRO – LÄNGERFRISTIG

„Gott arbeitet dort an dir, wo du arbeitest!“

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Gott will dir und mir einen langfristigen, nicht einen kurzfristigen Erfolg schenken. Wenn wir genug Treue, Geduld und Vertrauen aufbringen und dort, wo wir arbeiten unser Bestes geben, kann Gott uns zu einem langfristigen Erfolg führen.

Welchen Job du auch immer ausübst, Gott will ihn und dein Umfeld gebrauchen, um dir etwas beizubringen, dich weiterzubringen und dich dort zu gebrauchen, wo du bist. Wenn wir uns bewusst sind, dass Gott dort, wo wir arbeiten, auch an uns arbeiten will, damit wir weiterkommen in unserem Leben, prägt dies unsere Haltung, wie wir der täglichen Arbeit begegnen. Hör auf, deine Arbeit nur zu überleben, integriere Gott in deinen Alltag – heute, hier und jetzt – und du wirst erleben, wie Gott an dir und deinem Leben arbeitet.

Moses, einem Mann aus der Bibel, erging es auch so. Er wuchs während 40 Jahren am Hof des Pharaos auf. Er genoss die beste Ausbildung, die es zu jener Zeit gab. Nach dieser Zeit entdeckte er seinen wahren Ursprung, er war nämlich kein Ägypter, sondern ein Israelit. Dies führte dazu, dass er einen Mord beging und flüchten musste. Die nächsten 40 Jahre verbrachte Moses in der Wüste beim Schafe Hüten. Diese Arbeit war völlig unter seinem Niveau. Doch in diesen 40 Jahren arbeitete Gott an seinem Herzen und machte es bereit für seine Aufgabe, die Befreiung des Volkes Gottes. Erst im Alter von 80 Jahren begegnete Moses zum ersten Mal dem Gott seines Volkes und war bereit, die Aufgabe seines Lebens auszuführen. Gott arbeitete im Verborgenen an Moses und führte ihn genau an den Punkt seines Lebens, an dem er ihn haben wollte. Dann führte Moses das aus, wozu er von Anfang an bestimmt war und hatte langfristigen Erfolg damit. 

Moses war talentiert und trainiert, er war aber auch demütig und selbstlos – eine ideale Kombination für Gott.

Sei dir heute und jeden Tag von Neuem bewusst, dass Gott an deinem Ort, wo du dich befindest, in dir am Arbeiten ist, um dich an den Platz deiner Bestimmung zu führen.

„Ich bitte Gott, dass er euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft schenkt, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet.“ Epheser 3, 16

 

4.4 2017, posted by Könu

#RETRO – WENN ICH…

Jesus sagt: „Bleibt in mir, und ich werde in euch bleiben. Eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Frucht hervorbringen; sie muss am Weinstock bleiben. Genauso wenig könnt ihr Frucht hervorbringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wenn jemand in mir bleibt, und ich in ihm bleibe, trägt er reiche Frucht; ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Johannes 15, 4&5

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Ich höre oft, dass Menschen sagen: „Wenn ich dann mal dies und jenes habe, dann bin ich glücklich. Wenn ich befördert werde, wenn ich eine Familie habe, wenn ich erfolgreich bin, wenn ich mehr Geld habe, wenn ich ein größeres Haus besitze, wenn ich mehr Wissen habe, dann bin ich glücklich. Doch wir sehen schon zu Beginn der Geschichte der Menschheit, bei Adam und Eva, dass wir nie wirklich glücklich sein werden, wenn wir unser Glücklichsein von den äußeren Umständen her definieren.

Adam und Eva sind im Paradies und Gott beruft sie, zu arbeiten und aus dem, was er ihnen anvertraut hat, etwas zu machen, es weiterzubringen und zu vermehren. Doch statt ihre Aufgabe und Bestimmung auszuleben, holen Adam und Eva sich etwas, das ihnen nicht gehört: Eine Frucht des verbotenen Baumes.

Was können wir aus diesem Ereignis lernen?

  1. Erfolg sollst du dir nicht selber holen.

Der Baum, von dessen Früchten Gott Adam und Eva verboten hatte zu essen, steht für den absoluten Erfolg. Es ist der Baum des Wissens. Adam und Eva können der Versuchung, alles zu wissen und so zu sein wie Gott nicht widerstehen und wollen sich den absoluten Erfolg holen. Doch dieser Schuss geht nach hinten los. Gott vertreibt sie als Konsequenz ihres Handelns aus dem Paradies und belegt sie mit einem Fluch, dem Getrenntsein von Gott. Diese Trennung wird erst durch Jesus wieder aufgehoben.

  1. Obwohl Adam und Eva alles hatten, eine Aufgabe, Visionen und Möglichkeiten, waren sie nicht zufrieden.

So geht es auch uns, sofern wir unser Glück von den äußeren Umständen her definieren. Sobald unser Status, unsere Finanzen, unser Besitz, unser Erfolg oder unser Ansehen für unser Glücksgefühl verantwortlich sind, ergeht es uns wie Adam und Eva. Statt uns auf Gott zu fokussieren, schauen wir auf das, was wir sonst noch haben könnten. Wir sagen dann zu uns Sätze wie: „Wenn ich dann dies oder jenes habe, bin ich glücklich.“ Doch mit dieser Lüge erwischte der Teufel Adam und Eva, und er tut es auch bei dir und bei mir immer wieder. Wir werden mit diesem falschen Fokus nie genug bekommen und sind getrieben von unseren Wünschen.

Was wir immer wieder begreifen und lernen können, ist dies:

„Suche nicht den Erfolg, sondern suche Gott!“

Gott wird dir die richtigen Türen zur richtigen Zeit öffnen. Nur Gott kann dir echtes Glück, Zufriedenheit und Freude geben, nicht dein Umfeld. Gott wird dich dorthin bringen, wo er dich haben will. So werden wir erfolgreich mit dem, was wir tun und sind, und unser Glücksgefühl wird nicht mehr von äußeren Umständen definiert.

„Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht.“ Matthäus 6, 33

 

30.3 2017, posted by Könu

#RETRO – MAGNET

„Ich suche bewusst nach Gott und nicht in erster Linie nach seinem Segen. Wenn ich Gott immer wieder den ersten Platz in meinem Leben gebe, wird mich der Segen Gottes automatisch suchen und mir folgen.“

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Wenn wir es immer wieder schaffen, Gott den ersten Platz in unserem Leben zu geben, wird uns der Segen Gottes folgen. Wir werden zu einem Magnet für die göttliche Gunst in unserem Leben. Gott liebt es, uns zu beschenken und uns mit seinem Segen zu überraschen und so unser Leben zu beleben. Eine Berührung der göttlichen Gunst kann dich in deinem Leben urplötzlich weiterbringen. Wenn ich auf die prägendsten Erlebnisse der letzten 16 Jahre in meinem Leben zurückschaue, wird mir immer wieder bewusst, wie gewaltig Gott mein Leben gesegnet und geführt hat. Ich wäre nie da, wo ich heute bin, wenn Gott mir nicht immer wieder göttliche Momente und Wunder geschenkt hätte. So wie Gott mein Leben führt, segnet und belebt, so will er auch dein Leben beleben. Jesus sagt in der Bibel:

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen.“ Matthäus 6, 33

Wenn Menschen den Segen Gottes so richtig gewaltig in ihrem Leben erleben, hat dies viel damit zu tun, dass sie es immer wieder geschafft haben, trotz allem Gott den ersten Platz in ihrem Leben zu geben. Wie Jesus in diesem Bibelvers sagt, wird uns der Segen Gottes einfach so zufallen, wenn wir er schaffen, Gott den ersten Platz zu geben. Gott wird dir die richtigen Leute zur richtigen Zeit zur Seite stellen. Er kann deine Zeit multiplizieren, indem er dir Zeitwunder schenkt. Gott kann dir Lösungen geben auf die Fragen, die dich plagen. Er wird dir neue Türen öffnen oder dir neue Möglichkeiten schenken, die dich weiterbringen, sofern du es immer wieder schaffst, Gott den ersten Platz in deinem Leben zu geben. Ist Gott auf dem ersten Platz in deinem Leben? Wenn nein, warum nicht? Wovor fürchtest du dich? Gott sucht immer dein Bestes. Vertrau ihm dein Leben an und du wirst erleben, wie auch du zu einem Magnet für seinen Segen wirst.

„Gebt unserem großen Gott die Ehre!“ 5. Mose 32, 3

 

28.3 2017, posted by Könu

#RETRO – ICH MUSS!

„Ich öffne mich bewusst für die Gnade Gottes. Ich weiß, sie sucht nach mir, und Gott setzt alle Hebel des Himmels in Bewegung, um mir mit seiner erfrischenden Gnade zu begegnen.“

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Manchmal haben wir das Gefühl, dass sich Gott nur für die „guten Leute“ interessiert und meinen damit Menschen, die sich an seine Gebote halten und ein „gutes, christliches“ Leben führen. Doch Gottes Gnade ist viel grösser. Er liebt es, mit seiner Gnade den Menschen zu begegnen, die es nicht verdient haben. Gott hat einen Sensor in sich, der immer dann reagiert, wenn ein Mensch offen ist für die Gnade Gottes. Egal wie groß seine Sünde ist, Gott setzt alle Hebel der Welt und des Himmels in Bewegung, um dieser Person mit seiner unglaublichen, erfrischenden Liebe zu begegnen. Gottes Gnade kennt keine Grenze. In der Bibel lesen wir immer wieder, wie Jesus gerade mit den Menschen Zeit verbrachte, die es weltlich und zeitlich gesehen nicht verdient hätten, mit dieser inspirierenden Person zusammen zu sein.

Das sehen wir zum Beispiel in der Geschichte von Zachäus dem Zöllner. Weil er sein eigenes Volk abzockte, war er alles andere als beliebt und wurde von der jüdischen Bevölkerung gemieden. Eines Tages hörte er jedoch, dass Jesus in der Stadt sei. Weil er zu klein war, konnte er ihn aber in der Menge nicht sehen. So kletterte er auf einen Baum, um sich einen Überblick zu verschaffen. Jesus zog an ihm vorüber und wir lesen, was danach geschah:

„Als Jesus an dem Baum vorüberkam, schaute er hinauf und rief: „Zachäus, komm schnell herunter! Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.“ Lukas 19, 5

„Ich muss…“, sagte Jesus. Aber eigentlich muss doch Jesus nichts, und wenn, dann sicher nicht mit einem der größten Sünder zusammen essen. Doch Jesus musste aus einem einzigen Grund: Die Gnade Gottes trieb ihn dazu an. Er konnte nicht anders. Es war, als wenn die Gottes Gnade zu ihm sagte: „Hier ist ein Mensch, der offen ist für meine Hilfe. Er braucht sie unbedingt! Du musst Zeit mit ihm verbringen und ihm helfen.“ Gottes Gnade sucht auch nach dir. Jeden Tag von Neuem. Lässt du dich von ihr finden oder läufst du von ihr davon?

„Hab Erbarmen mit mir, denn deine Gnade ist grenzenlos!“ Nehemia 13, 22

 

 

23.3 2017, posted by Könu

#RETRO – VERTRAUEN

„Ich entscheide mich, den  Sorgen in meinem Leben keinen Raum zu geben. Sorgen sind wie ein Schaukelstuhl, sie halten mich in Bewegung, bringen mich im Leben aber nicht vorwärts.“

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Wenn ein Sturm unseren Alltag überrascht, kommen mit ihm auch automatisch die Sorgen und Ängste. Fragen wie „Kommt das gut? Was bringt die Zukunft? Wie kann ich diese Herausforderung nur meistern? Kann ich noch Hoffnung auf ein gutes Ende haben?“ nehmen dann unseren Alltag ein. Angst breitet sich aus und Sorgen nehmen uns gefangen.

Ich möchte dich ermutigen, den Sorgen in deinem Leben nicht zu viel Raum zu geben. Wenn wir uns von den Sorgen und den Ängsten einnehmen lassen, halten sie uns in Bewegung, bringen uns aber nicht vorwärts. Wenn Sorgen und Ängste drohen, mein Leben in Besitz zu nehmen, stelle ich mir den Sternenhimmel vor. Mit unseren Augen können wir ca. zwischen 5’000-6’000 Sterne wahrnehmen. Schauen wir unsere Galaxie, die Milchstraße, an, befinden sich dort zwischen 200-300 Milliarden von Sternen. Wenn man bedenkt, dass die Milchstraße nur eine von zig Galaxien ist, stelle ich mir vor, wie Gott zu mir sagt:

„Könu, sei nicht nervös. Sorge dich nicht! Deine Sicht vom Leben ist begrenzt. Ich hingegen sehe sehr viel weiter. Ich habe die ganze Galaxie in meiner Hand. Ich sehe auch schon die Lösung für dein Problem. Vertraue mir und lasse dich nicht von deinen Sorgen einnehmen. Ich sorge für dich!“

Hast du gewusst, dass 90 Prozent der Sorgen, die wir uns machen, nicht eintreffen? Also lebe dein Leben in Freiheit und überlass deine Sorgen dem, der die Lösung für deine Herausforderungen in seiner Hand hält!

„Vertrau dich dem Herrn an und sorge dich nicht um deine Zukunft! Überlass sie Gott, er wird es richtig machen.“ Psalm 37, 5

 

21.3 2017, posted by Könu

#RETRO – ZUVERSICHT!

„Wer bist du, dass du meinen Plan anzweifelst, von Dingen redest, die du nicht verstehst?“ Hiob 38, 1

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Hiob, ein Mann aus der Bibel, wird auf die Probe gestellt und erlebt nicht nur eine sanfte Brise, sondern eher den Sturm der Stürme. Er verliert alles, was ihm lieb ist, er wird am ganzen Körper krank und fühlt sich einsam und verlassen. Im Dialog mit Gott sagt dieser Folgendes zu ihm: „Hiob, zweifle nicht an meinem Plan. Ich habe einen Plan und dieser dient immer zu deinem Besten! Hiob, steh wieder auf, ich habe dich nie im Stich gelassen.“

Wenn Gott Stürme in unserem Leben zulässt, dann verfolgt er damit immer eine Absicht. Oftmals verstehen wir diese nicht, wir kommen an unsere Grenzen und sehen so oft keine Lösung und keine Hoffnung mehr. Doch schlussendlich ist das Ziel Gottes mit jedem Sturm, dich stärker zu machen. Gott wird nie zulassen, dass dir die Stürme in deinem Leben schlussendlich mehr Schaden als Segen zufügen. Wie bei Hiob hat Gott ein Ziel vor Augen. Er sieht den Segen, der aus dem Sturm für dich entsteht!

Am Schluss der langen Probezeit von Hiob lesen wir:

„Der Herr segnete Hiob während der nun folgenden Zeit seines Lebens noch mehr als vorher. Hiob lebte nach seiner Erprobung noch 140 Jahre, so dass er noch seine Enkel und Urenkel sah. Er starb in sehr hohem Alter, nach einem reichen, erfüllten Leben.“ Hiob 42, 12&16

Kommt ein Sturm in dein Leben, schaut Gott nicht vom Himmel herunter und sagt: „Ups, dieser Mensch kommt in einen Sturm! Mal schauen, wie er so reagiert. Spannend, was er daraus machen wird. Kommt, Engel, schließen wir mal ein paar Wetten ab, ob er es schaffen wird!“ Nein, Gott wird als dein liebender Vater alles geben, um dich zu beschützen, dich wieder heil heraus zu bringen, und er wird den Sturm in deinem Leben sogar noch dazu benutzen, dich stärker hervorgehen zu lassen. Mit Gott an deiner Seite wird jeder Sturm zu einem Sieg für dich. Warum? Weil Gott auf deiner Seite ist. Gott sagt zu den Umständen, den Herausforderungen, den Versuchungen, den Problemen und den Nöten in deinem Leben: „Du legst dich mit dem Falschen an. Dies ist meine geliebte Tochter, dies ist mein Sohn! Du hast keine Chance!“

Der Schöpfer des Universums, der alles bis ins kleinste Detail geplant und designt hat, der deinen Anfang und dein Ende in seiner Hand hält, kämpft für dich. Halte dich einfach an Gott fest, und du wirst erleben, wie sich jegliche Stürme in deinem Leben zu deinen größten Siegen verwandeln werden!

„Tue, was du kannst und Gott wird tun, was du nicht tun kannst!“

„Gott steht zu euch. Er lässt nicht zu, dass die Versuchung größer ist, als ihr es ertragen könnt. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen.“ 1. Korinther 10, 13

 

16.3 2017, posted by Könu

#RETRO – HERZENSSACHE!

„Ermutigt einander mit Psalmen, Lobgesängen und von Gottes Geist eingegebenen Liedern; singt und jubelt aus tiefstem Herzen zur Ehre des Herrn und dankt Gott.“  Epheser 5, 19&20

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Wir erleben alle immer wieder Wunder. Sei es, dass du den Job deines Lebens bekommst, jeden Morgen immer wieder gesund aufstehen kannst, am Abend neben deinem Ehepartner einschlafen kannst, Freunde hast, die das letzte Hemd für dich geben würden oder eine Kirche besuchst, in der du jeden Sonntag ermutigt und inspiriert wirst.

Viel zu schnell werden diese Wunder, all die Geschenke, die uns Gott und das Leben machen, für uns selbstverständlich. Dein Ehepartner war mal ein Wunder, jetzt es normal, mit ihm verheiratet zu sein. Dein Job war mal eine Gebetserhörung, nun ist er zur täglichen Routine geworden. Dein Haus war mal ein Geschenk von deinen Eltern, im Moment ist es jedoch eher eine Belastung. Deine täglichen drei Mahlzeiten sind ein Geschenk, du nimmst sie aber als selbstverständlich. Die Kirche, die dich jeden Sonntag inspiriert und ermutigt, ist zur sonntäglichen Routine geworden. Dein gesundheitlicher Zustand ist gut und du erwartest nichts anderes, eigentlich ist es jedoch ein tägliches Wunder, wenn du gesund und fit erwachst.

Gott schenkt uns jeden Tag so viele Dinge, Situationen und Wunder, die wir leider oftmals nicht mehr sehen, weil sie selbstverständlich geworden sind. Wie können die Wunder, die Geschenke, die Beziehungen wieder ihr Leben, ihren Zauber und ihre Leidenschaft zurückbekommen? Indem du lernst und dich täglich darin übst, dankbar zu sein. Ein dankbares Herz ist ein demütiges Herz. Ein dankbarer Mensch ist ein lebendiger Mensch.

Wenn du und ich es schaffen, unsere Dankbarkeit für all die Geschenke, die Gott uns schon gemacht hat, zu behalten, behalten wir die Freude daran und somit auch die Freude am Leben und an uns selbst! Versuche es doch in der nächsten Zeit. Vielleicht feierst du mit deiner Familie ein Fest oder verbringst Zeit mit Freunden. Anstatt dich zu beklagen, was in der Welt, in deinem Leben und in deinem Umfeld alles nicht gut läuft, freue dich! Sei dankbar und genieße die Momente, die dir in nächster Zeit geschenkt werden!

Ich danke unserem Herrn Jesus Christus immer wieder.“ 1. Timotheus 1, 12

 

 

14.3 2017, posted by Könu

#RETRO – PERSPEKTIVENWECHSEL

„Solange du an Gott glaubst, auf ihn vertraust, ihn mit deinem Leben ehrst und in jeglichen Bereichen dein Bestes gibst, wird Gott immer wieder das Beste für dich suchen. Er wird dir die richtigen Türen zur richtigen Zeit öffnen. Er wird dir die richtigen Leute über den Weg schicken. Er wird dir mit seiner Gunst begegnen und dich mit seinem Segen überschütten.“

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Vollziehe einen Perspektivenwechsel und beginne, auf Gott und seine Möglichkeiten zu schauen. Wende deinen Blick ab von all deinen Nöten, Ängsten und Problemen und schaue stattdessen auf Gott. Ein geniales Hilfsmittel dabei ist unsere Dankbarkeit.

Zwei Mütter sind mit ihren Kindern auf dem Spielplatz und beginnen zwischen Schaukel und Rutschbahn einen kleinen Smalltalk. Die erste Mutter, völlig erschöpft, frustriert und entmutigt, beklagt sich über ihr kleines Mädchen. „Laila ist so ein Trotzkopf, sie hört mir nie zu, macht ständig alle Hosen kaputt, holt mir zu den ungünstigsten Zeiten alle Nachbarskinder ins Haus, macht ein riesiges Chaos und veranstaltet den größten Lärm. Ich bin ständig am Aufräumen, Putzen, Waschen, Kochen, Organisieren… Wenn ich das gewusst hätte! Sie kostet mich alle Nerven!“ Die zweite Mutter schaut sie verständnisvoll an und sagt: „Mit Kevin geht es mir nicht anders. Er weiß genau, was er will und was nicht. Ich habe herausgefunden, dass er mir am besten zuhört, wenn ich ihm auf Augenhöhe begegne und in seiner Sprache mit ihm rede. Hosen flicken ist mein neues Hobby geworden, ich habe meine alte Nähmaschine wieder rausgeholt. Kevin benutzt sie natürlich am liebsten als Auto mit Gaspedal. Die Nachbarskinder ersetzen bei uns die Spielgruppe, wenn’s zu laut wird, schicke ich sie jeweils nach draußen, und Kevin blüht richtig auf bei dem Tumult. Die Hausarbeit hat ein wenig an Priorität verloren, aber was soll’s, am Dreck ist noch niemand gestorben. Seit ich Mutter bin, sind meine Nerven viel benutzt worden und dadurch strapazierfähiger geworden. Kevin lehrt mich, das Leben mit anderen Augen anzusehen, den Weg als Ziel zu nehmen und geduldiger und gnädiger mit mir selber zu sein. Noch selten habe ich soviel gelacht wie mit ihm. Ich stelle mir immer wieder vor, was wohl aus ihm werden wird und warum gerade ich seine Mutter geworden bin. Ich versuche immer wieder, mein Bestes zu geben. Und wer weiß, vielleicht wird er der nächste Bundesrat und Laila seine Frau!“ Beide Mütter lachen.

Es ist immer wieder eine Frage der Perspektive. Ein Glas kann halb voll oder halb leer sein. Du und ich entscheiden, wem wir mehr Gewicht geben wollen, dem Guten oder dem Negativen im Leben. Statt dankbar zu sein, beklagen wir uns über unsere Kinder, unseren Ehepartner, den Job, die Wohnung, unser Auto, den Regen, den Schnee, die Wärme und dann wieder die Kälte. Doch was wäre, wenn wir plötzlich alles auf einen Schlag verlieren würden? Wäre dann nicht das Alte eigentlich ganz attraktiv gewesen?

Entscheide dich für die Dankbarkeit. Freue dich an dem, was du hast, ehre Gott, indem du dankbar bist für das, was er dir heute zur Verfügung gestellt hast, dann wird Gott dir die richtigen Türen zur richtigen Zeit öffnen, dir Möglichkeiten schenken und Menschen über den Weg schicken, die dich in ein neues Level führen werden.

Und dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ Epheser 5, 20